125 Jahre Schaerer AG: Heute Global Player für professionelle Kaffeemaschinen

28.08.2017 |  Von  |  Küche, Küchengeräte, News
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125 Jahre Schaerer AG: Heute Global Player für professionelle Kaffeemaschinen
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Mit der Eröffnung eines kleinen Ladengeschäfts für Krankenpflegeartikel, Chirurgie-Instrumente und Messerschmiedewaren startete Firmengründer Maurice Schaerer im Jahr 1892 die Erfolgsgeschichte der Schaerer AG.

2017 feiert das Unternehmen sein 125-jähriges Jubiläum und blickt auf über zwölf Dekaden voller Innovationen und einzigartiger Meilensteine zurück.

Zunächst machte sich Schaerer mit Sterilisationsapparaten und Operationstischen international einen Namen, bis das Unternehmen 1924 die erste Kaffeemaschine entwickelte und damit ein neues Kapitel in seiner Geschichte aufschlug.

„Schaerer steht für Pioniergeist, für Leidenschaft und für Kaffeekompetenz aus der Schweiz. Damit hat das Unternehmen seit Jahrzehnten die Branche geprägt und das Geschäft für professionelle Kaffeemaschinen in der WMF Group entscheidend mitgestaltet“, so Dr. Volker Lixfeld, CEO der WMF Group.


Dr. Volker Lixfeld, CEO der WMF Group

Dr. Volker Lixfeld, CEO der WMF Group


Jörg Schwartze, CEO der Schaerer AG ergänzt: „Ausgeprägte Innovationskultur gehört seit jeher zu den Eckpfeilern des Erfolgs von Schaerer. Wir sind stolz darauf als mittelständisch geprägtes Unternehmen mit schweizerischen Wurzeln zu den weltweit führenden Herstellern professioneller Kaffeemaschinen zu gehören. Unser Ansporn ist es, auch künftig Technologien und Lösungen zu entwickeln, die Massstäbe im Bereich der Zubereitung von Kaffeespezialitäten setzen. Als Teil des Geschäftsbereichs Professionelle Kaffeemaschinen der WMF Group haben wir die einmalige Möglichkeit, die Kenntnisse und Fähigkeiten aller Mitarbeiter zu bündeln und voneinander zu profitieren.“


Dr. Jörg Peter Schwartze, CEO der Schaerer AG

Dr. Jörg Peter Schwartze, CEO der Schaerer AG


Das 125-jährige Jubiläum feiert Schaerer im Rahmen verschiedener Events im Sommer gemeinsam mit Mitarbeitern, Partnern, Kunden und Freunden. Eine besondere Jubiläums-Aktion: Ab August bietet Schaerer eine in Gold lackierte und auf 125 Stück limitierte Sonderedition der Schaerer Coffee Art Plus mit Best Foam an.

Seit 1924 hat Schaerer zahlreiche Modellreihen auf den Markt gebracht. Viele von ihnen prägten die Branche, darunter die automatische Kolbenmaschine im Jahr 1957, die erste vollautomatische Kaffeemaschine mit Dosiereinrichtung und eingebauter Mühle 1970 sowie das erste automatische Cappuccino-System 1997. 1993 entwickelte Schaerer einen Brüher aus Kunststoff, der sich bis heute in zahlreichen Modellen bewährt.

Ein weiterer technologischer Meilenstein war die Lancierung des Milchsystems Best Foam für Milchschaum auf Barista-Niveau im Jahr 2015, mit dem Schaerer eine neue Ära in der Zubereitung von milchbasierten Kaffeespezialitäten einläutete. 2017 lässt der Schweizer Kaffeemaschinenhersteller in der Hybrid-Espressomaschine Schaerer Barista zwei Welten miteinander verschmelzen: Sie vereint das Funktionsprinzip einer Siebträgermaschine und die Handwerkskunst eines Baristas mit der leichten Bedienung und Prozesssicherheit einer vollautomatischen Kaffeemaschine.

Schwartze: „Die Marke Schaerer steht für Schweizer Kaffeekompetenz, für Innovation, für Qualität und für die konsequente Ausrichtung auf die Anforderungen unserer Kunden. Diese unterstützen wir nicht nur mit ausgereifter Technik, sondern mit unserem weitreichenden Kaffeewissen, das wir laufend in unserem Coffee Competence Centre vertiefen. Dass wir mit diesem Kurs richtigliegen, belegen neben der kontinuierlichen positiven Entwicklung unseres Unternehmens auch die jüngsten Rekordaufträge für einen weltweit führenden Kaffeeröster und eine kanadische Schnellrestaurant- und Kaffeekette.“


Die Kaffeemaschinen aus dem Hause Schaerer fanden schnell Anklang in der Gastronomie und Spitalverpflegung.

Die Kaffeemaschinen aus dem Hause Schaerer fanden schnell Anklang in der Gastronomie und Spitalverpflegung.


1984: Einführung der Schaerer Matic, die aufgrund der Kaffeequalität, Produktvielfalt und dem reichhaltigen Optionenprogramm als „Königin unter den Kaffeevollautomaten“ in die Schaerer Geschichte eingegangen ist.

1984: Einführung der Schaerer Matic, die aufgrund der Kaffeequalität, Produktvielfalt und dem reichhaltigen Optionenprogramm als „Königin unter den Kaffeevollautomaten“ in die Schaerer Geschichte eingegangen ist.


Der von Schaerer entwickelte Handdosierer brachte das ersehnte Dolce Vita ins Kaffeegeschäft.

Der von Schaerer entwickelte Handdosierer brachte das ersehnte Dolce Vita ins Kaffeegeschäft.


Die Coffee Art Plus in Gold legt Schaerer zum 125-jährigen Jubiläum als auf 125 Stück limitierte Sonderedition auf.

Die Coffee Art Plus in Gold legt Schaerer zum 125-jährigen Jubiläum als auf 125 Stück limitierte Sonderedition auf.


Auf Wachstumskurs

Die Basis für das kontinuierliche Wachstum von Schaerer bilden seit jeher die Prinzipien des Schweizer Unternehmertums und die Strukturen eines Mittelständlers mit flachen Hierarchien und schnellen Entscheidungsprozessen. Die exakte Ausrichtung auf marktspezifische Anforderungen sowie grösstmögliche Kundenähe gewährleistet Schaerer mit Tochterfirmen in Deutschland, Belgien und den USA sowie mit über 100 Partnern auf allen Kontinenten.

Seit 2006 gehört die Schaerer AG als ein wesentlicher Bestandteil zur Geschäftseinheit professionelle Kaffeemaschinen der WMF Group. Seit Ende 2016 ist Schaerer durch den Verkauf der WMF Group im Besitz der französischen Groupe SEB und bringt Schweizer Kaffeekompetenz und Ingenieursexpertise in den Konzern mit ein. „Wir sind stolz darauf, Teil dieses erfolgreichen Weltkonzerns zu sein und sehen uns dadurch bestens aufgestellt, um unseren Wachstumskurs in einem globalisierten und dynamischen Umfeld fortzusetzen“, erläutert Schwartze.

Ausgangspunkt für diesen Weg ist der Standort Zuchwil im Schweizer Kanton Solothurn. Das Firmengelände beherbergt Verwaltung, Vertrieb, Entwicklung, Produktion sowie das Schaerer-eigene Coffee Competence Centre. „Die gute Auftragslage hat dazu geführt, dass wir nicht nur unsere Produktionskapazitäten, sondern auch unseren Mitarbeiterstamm kontinuierlich ausgebaut haben – allein seit 2015 kamen 50 in Festanstellung hinzu.

Der Standort Zuchwil bietet uns ein optimales wirtschaftliches Umfeld mit gut ausgebildeten Fachkräften, so dass wir von hier aus weiter expandieren können“, blickt Schwartze auf die bevorstehenden Jahre.

Dr. Lixfeld dazu: „Mit den globalen Möglichkeiten, die sich durch die Zugehörigkeit zur Groupe SEB ergeben, können wir eine noch stärkere Internationalisierung unseres Kaffeemaschinengeschäftes erreichen – auch in Regionen, in denen wir heute noch nicht stark vertreten sind. Unser Ziel und Anspruch ist es, die sehr erfolgreiche Geschichte der professionellen Kaffeemaschinen fortzuschreiben, neue Potentiale zu identifizieren und überdurchschnittliche Wachstumsraten zu erzielen. Dafür setzen wir nicht nur auf eine enge partnerschaftliche Zusammenarbeit, sondern werden auch für den Wachstumskurs notwendige Investitionen tätigen.“

Schaerer Coffee Art Plus in Gold

Zum 125-jährigen Bestehen legt Schaerer die Coffee Art Plus in einer auf 125 Stück limitierten goldenen Jubiläumsedition auf. Ausgestattet mit bewährten Komponenten und neuesten Technologien wie dem revolutionären Milchsystem Best Foam vereint sie alles, was Schaerer zu einem der führenden Hersteller professioneller Kaffeemaschinen gemacht hat: innovative Technologien, höchste Getränkevielfalt und -qualität sowie einfachste Bedienung. Die Jubiläumsmaschine ist ab August in der Ausführung mit Touchscreen, zwei Mühlen, dem Milchsystem Best Foam für kalten und heissen Milchschaum auf Barista-Niveau, automatisch höhenverstellbarem Getränkeauslauf, einem Niveausensor für Milchbevorratung sowie mit dem Powersteam Dampfstab erhältlich.

Dr. Jörg Peter Schwartze seit Mai 2017 neuer CEO der Schaerer AG

Dr. Jörg Peter Schwartze übernahm am 1. Mai 2017 die Position des CEO der Schaerer AG und berichtet direkt an Johan Van Riet, President Global Business Unit Professional Coffee Machines WMF Group. Dr. Schwartze wechselte vom Sitz der WMF Group in Geislingen nach Zuchwil. Dort hatte er seit 2015 die Position des „Vice President Production Consumer, Operations Strategy and Projects WMF Group“ inne.

Seine berufliche Karriere startete Dr. Schwartze 1999 nach dem Studium des Maschinenbaus an der TU Braunschweig und Promotion an der RWTH Aachen in der Forschungs- und Entwicklungsabteilung von BASF. 2002 übernahm er das europaweite Produktmanagement der C4-Olefin-Produkte und verantwortete schliesslich das strategische Controlling der BASF-Group. Vor seinem Eintritt in die WMF Group leitete Dr. Schwartze als General Manager die Beiersdorf Manufacturing Hamburg GmbH, mit über 650 Beschäftigten der weltweit grösste

 

Quelle: Schaerer AG
Bildquelle: Schaerer AG

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