Aktenvernichter machen sich auch in Privathaushalten bezahlt

04.07.2014 |  Von  |  Allgemein
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Aktenvernichter machen sich auch in Privathaushalten bezahlt
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Akten- beziehungsweise Dokumentenvernichter, gern auch umgangssprachlich als Schredder bezeichnet, sind verhältnismässig kleine elektronische Haushaltsgeräte, die vorrangig in Unternehmen eingesetzt werden, mittlerweile aber auch in privaten Haushalten Einzug halten. Sie zerstören verlässlich vertrauliche Dokumente und neuerdings auch andere kleine Utensilien.

Bevor der elektronische Aktenvernichter zum Standard wurde, mussten vertrauliche Dokumente umständlich und gefährlich mithilfe eines Feuerkorbs vernichtet werden. Da dieser aber nicht nur ungemein die Umwelt verschmutzte und zugleich immer ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellte, sind elektronische Schredder mittlerweile der akzeptierte Standard, während Feuerkörbe komplett vom Markt verschwunden sind. Die elektrischen Dokumentenvernichter zerschneiden Dokumente in viele dünne, einzelne Streifen, die sich nur mit viel Aufwand wieder zusammensetzen lassen.



Optisch ähnelt der Aktenvernichter im Regelfall einem Drucker. Er besitzt einen Papiereinzug, über den das zu schreddernde Papier eingeführt wird. Einfache Geräte erlauben das Zerschneiden in Längsform, während hochwertige Modelle zusätzlich horizontal schneiden, um ein mögliches Zusammensetzen der vernichteten Dokumente erheblich zu erschweren. Zugleich können sehr moderne Geräte auch kleine Utensilien wie beispielsweise CDs, DVDs oder Kreditkarten effektiv zerschneiden.

Allgemein lassen sich folgende Dokumente sicher mit den Geräten vernichten:

  • Kontoauszüge, EC- und Kreditkartenbelege
  • Steuererklärungen
  • medizinische Dokumente
  • Rechnungen
  • Dokumente samt eigener Unterschrift

Unterschiede bei den Dokumentenvernichtern

Aktenvernichter sind in den Sicherheitsstufen 1 bis 5 (genormt) und zusätzlich der Sicherheitsstufe 6 (ungenormt) erhältlich. Die Sicherheitsstufe 6 wird ausschliesslich bei Geheimdiensten oder dem Militär eingesetzt und erlaubt eine restlose Zerkleinerung, bei der ein späteres Zusammensetzung unmöglich gemacht wird. Die Sicherheitsstufen 1 bis 5 sind auch für den privaten Haushalt und natürlich ebenso für die gewerbliche Verwendung geeignet.

Ein Gerät der Sicherheitsstufe 1 schneidet die Dokumente in Längsform. Die Rückstände können ohne fachliches Know-how, aber nur unter viel Aufwand, wieder zusammengesetzt werden. Sie eignen sich für allgemeines Schriftgut. Mit steigender Sicherheitsstufe werden die Dokumente immer effektiver zerkleinert, wodurch Geräte ab Sicherheitsstufe 3 auch für vertrauliches Schriftgut geeignet sind. Sicherheitsstufe 5 gewährt, abseits der extra gestellten Stufe 6, maximale Zerkleinerung und ebenso hohe Sicherheitsanforderungen.

Für den privaten Gebrauch reichen oftmals schon Geräte der Sicherheitsstufe 1, wobei Geräte ab Stufe 3 empfehlenswert sind, besonders wenn viele sensible Dokumente vernichtet werden. Ob auch Utensilien wie Kreditkarten zerkleinert werden können, hängt nicht von der Sicherheitsstufe, sondern vom Schneidewerk ab. Hier sollte beim Kauf auf eine entsprechende Empfehlung des Herstellers geachtet werden.



 

Oberstes Bild: © Nerthuz – Shutterstock.com


1 Kommentar


  1. Für den Privatgebrauch reicht sicherlich ein einfacheres Modell als das oben abgebildete. Firmen hingegen sollten schon darauf achten, das der Aktenvernichter ordentliche Daten hat. Geachtet werden sollte auf eine hohe Sicherheitsstufe und darauf, das der Aktenvernichter mind. Partikelschnitt wenn nicht sogar Mikroschnitt macht. So werden die empfindlichen Daten auf jeden Fall so vernichtet, dass niemand mehr etwas damit anfangen kann. Für unsere Büros nutzen wir Aktenvernichter von Rexel und Genie. Die sind zwar etwas teurer, dafür aber zuverlässig und nicht so laut.

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