Der Reiskocher – nützlicher Küchenhelfer oder unnötige Spielerei?

18.09.2014 |  Von  |  Küchengeräte

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Wer schon einmal Reis gekocht hat, kennt die Tücken. Klebriger, pampiger Reis, angebrannte Töpfe oder wässriger Geschmack sind nur einige Missgeschicke. Mit einem Reiskocher lässt sich das angeblich vermeiden. Das anvisierte Ergebnis: jederzeit locker-flockiger Reis voller Geschmack. Doch taugen die Küchenhelfer tatsächlich etwas oder sind sie ein Trend, den man getrost auslassen kann?

Angeblich soll in einem Reiskocher alles gelingen: vom duftenden Himalaya-Reis über Klebreis für selbst gemachtes Sushi bis hin zum Risotto. Ist der Reiskocher wirklich so ein Wundergerät? Was ist realistisch und wie viel sollte man in ein solches Gerät investieren?

Nie wieder Töpfe schrubben

Eins kann man mit Sicherheit sagen: Nutzt man einen Reiskocher, wird die Reinigung nach dem Kochen um ein Vielfaches vereinfacht. Kein lästiges Töpfeschrubben mehr, wenn der Reis mal wieder angebrannt ist, denn Reiskocher verfügen über eine spezielle Beschichtung. Dadurch reicht es, sie nach der Nutzung einfach mit einem Schwamm auszuwischen, und schon kann das Gerät wieder in den Schrank gestellt werden.

Ein weiterer Vorteil liegt in der Sicherheit: Reiskocher schalten sich von alleine aus, sobald der Reis fertig ist. Das bedeutet, man kann ihn unbesorgt unbeaufsichtigt lassen. Und durch die Warmhaltefunktion bleibt der Reis frisch, wenn die anderen Komponenten eines Gerichts mal etwas länger dauern sollten.

Gesund und bekömmlich

Der Vorteil von Reis im Reiskocher liegt in seiner Vielseitigkeit: Man kann ihm eine goldene Kartoffelkruste türkischer Art spendieren, ihn mit frischem Gemüse wie Erbsen oder Karotten verfeinern oder gar den aussergewöhnlichen grünen Reis aus Vietnam darin zubereiten. Die Möglichkeiten, mit Reis gesund und abwechslungsreich zu kochen, sind schier unendlich – gerade im Reiskocher. Aber lassen Sie uns Ihnen eines verraten: Risotto kann man nicht zubereiten, denn dessen Geheimnis liegt darin, dass man es beständig umrühren muss, um ein schmackhaftes Ergebnis zu erhalten.

Vielfalt bei der Auswahl

Mittlerweile gibt es zahlreiche verschiedene Modelle an Reiskochern. Spezielle Mikrowellen-Reiskocher, die sich besonders in kleinen Küchen oder Büros anbieten, Hightech-Kocher, die die Reissorte erkennen und alle Einstellungen von alleine vornehmen, oder sogenannte persische Reiskocher, mit denen sich goldene Reiskrusten zaubern lassen. Die Preise differieren – wie zu erwarten – extrem. Man kann schon für rund 40 Franken einen Standard-Reiskocher erwerben. Nach oben hin gibt es, wie so oft, kaum eine Grenze.

Küchenprofis schwören zum Beispiel auch darauf, den Reis im legendären Thermomix zu kochen. Auch für Hobby-Köche, die oft und gerne mit Reis arbeiten, kann sich die Anschaffung eines Reiskochers also absolut lohnen.

Oberstes Bild: © John Kasawa – Shutterstock.com


1 Kommentar


  1. So ein Gerät kann definitiv weg! Mir ist noch nie Reis im Topf angebrannt. Man sollte vorher allerdings Wasser einfüllen. 😉

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