Der Wok – eine Mischung aus Topf und Pfanne

24.07.2014 |  Von  |  Pfannen
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Der Wok – eine Mischung aus Topf und Pfanne
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Töpfe und Pfannen sind das tägliche Brot vieler Profiköche und auch Hobbyköche greifen oft und gerne auf diese traditionellen Kochutensilien zurück. Manchmal kann es sich allerdings lohnen, über den eigenen Tellerrand hinauszuschauen, denn ein asiatischer Wok ist eine perfekte Alternative, da er sich sowohl zum Kochen als auch zum Braten verwenden lässt.

Woktypen und ihre Eigenschaften



Grundsätzlich werden Wokpfannen in zwei unterschiedlichen Ausführungen angeboten: mit rundem und mit flachem Boden. Woks mit vollkommen runden Böden sind zwar am traditionellsten, lassen sich aber nur auf speziellen Herdarten oder Brennern betreiben. Für den Privatgebrauch sind Woks mit flachem Boden daher meistens die bessere Wahl, denn sie lassen sich auf jedem herkömmlichen Herd verwenden.

Wokpfannen unterscheiden sich aber nicht nur in ihrer Form voneinander, sondern auch im verwendeten Material. Dieses bestimmt nicht nur das Gesamtgewicht des Woks, sondern auch seine spezifischen Kocheigenschaften.

Woks aus Gusseisen: Diese Wokpfannen besitzen nicht nur eine hervorragende Speicherfähigkeit für Wärme, sondern verteilen diese auch besonders gleichmässig über die gesamte Fläche. Sie sind ausgesprochen langlebig und durch die raue Oberfläche lassen sich fertig gegarte Speisen gut auf dem Rand platzieren. Allerdings besitzt Gusseisen ein hohes Gewicht und benötigt mehr Pflege als andere Materialien.

Woks aus Edelstahl: Edelstahlwoks sind sehr beliebt, da sie recht günstig, pflegeleicht und langlebig sind. Die glatte Oberfläche erschwert allerdings die Platzierung am Rand und die Wärme wird nach oben hin immer geringer.



Woks aus Aluminium: Aluminiumwoks sind sehr leicht, handlich und ausgesprochen preiswert. Sie heizen sich sehr schnell auf und verteilen die Wärme gut über die gesamte Fläche. Allerdings ist das Material empfindlich gegenüber Kratzern und auch hier erschwert die glatte Oberfläche eine Platzierung am Rand.

Nahezu unbegrenzte Möglichkeiten

Egal ob zum Braten, Blanchieren, Dünsten, Dämpfen, Frittieren oder Rührgaren, eine Wokpfanne kann für fast alle bekannten Gartechniken verwendet werden. Durch den hohen und runden Rand wird zudem das Umrühren der Zutaten enorm erleichtert und es fällt nicht so schnell etwas heraus. Zudem lassen sich fertig gegarte Speisen einfach auf dem Rand ablegen und dort warmhalten, ohne dass sie anbrennen oder aufweichen. Weiterhin lassen sich durch die hohe Hitze des Woks besonders kurze Garzeiten erreichen, wodurch die Vitamine nicht zerstört werden und das Gemüse schön knackig bleibt. Auch kann bei der Zubereitung im Wok fast gänzlich auf die Zugabe von Öl oder Fett verzichtet werden. Dadurch unterstützt die Wokpfanne eine gesunde und fettarme Ernährung.



 

Oberstes Bild: © Joshua Resnick – Shutterstock.com


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