Eine funktionale Brotdose hält frisch und dekorativ zugleich

18.11.2014 |  Von  |  Küchenhelfer

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Kaum ein Haushaltsaccessoires ist so weit verbreitet wie ein Brotkasten, in dem sowohl unverpackte als auch verpackte Brötchen zum Frischeerhalt verstaut werden. Meist sind die Behälter eckig oder oval und ähnlich wie bei einer Butterdose lässt sich die Aufbewahrung sowohl funktional als auch designtechnisch auswählen.

Wer heute den Blick in eine moderne Küche wirft, findet dort den gesellschaftlichen Mittelpunkt der ganzen Familie, der sich sowohl bei den Geräten als auch bei der Designgestaltung modernsten Ansprüchen in Form, Farbe und Funktionalität anpasst. Dem steht ein stylischer Brotbehälter in Nichts nach.



Unterschiedliche Materialien vollenden Stilkonzept

Die erste Entscheidung bei der Wahl des richtigen Brotbehältnisses trifft man mit der Form. Während sich ovale Formen dem Inventar hervorragend anpassen und dem ganzen einen etwas klassischen Touch verleihen, werden mit einer rechteckigen Form wahre Designstatements gesetzt. Die Materialwahl ist die nächste Frage, die es zu klären gibt. Denn neben traditionellem Porzellan, das sich eventuell dem übrigen Geschirr anpasst, gibt es noch funktionale Brotdosen aus Metall, Holz oder sogar Plastik. Zusätzlich gibt es die Brotdosen entweder mit Klappe oder traditionell mit Deckel, mit dem sie verschlossen werden.

Gerade in Verbindung mit modernem Geschirr, das ja eckig oder oval den Tisch ziert, sind die trendigen Lagerungsstätten für Brot und Brötchen nun wieder vermehrt in den Küchen zu finden. Zusätzlich kann man natürlich auch Kuchenstücke oder Süsses darin aufbewahren, doch dann ist in jedem Fall die Lagerzeit zu beachten. Diese darf nämlich maximal zwei Tage dauern, damit keine Geschmacksverluste hinzunehmen sind. Im Gegensatz dazu können Brot und Brötchen durchaus mehrere Tage darin gelagert werden, denn in Brotdosen wird alles luftig, aber trocken gelagert. Das ist bei Backwaren mit Hefe wichtig, denn sonst kann sich Schimmel bilden, der Brot und Brötchen ungeniessbar macht.

Die Brotkästen haben eine lange Tradition



Wie so manch anderes Küchengerät, haben Brotdosen eine lange Geschichte. Je nach Einrichtungsstil gab es die unterschiedlichsten Materialien, wer sich etwa an die 60er Jahre erinnert, denkt vermutlich an die Modelle aus lackiertem Metall, die auch heute wieder trendig sind. Auch in den 70er Jahren fanden sich bunte, meist orange lackierte Modelle mit verchromten Zierleiten in den Küchen. Heute sind sie begehrtes Sammel- und Verkaufsobjekt, vor allem wer sich auf Berliner Flohmärkten auf Entdeckungsreise begibt, findet das eine oder andere stylische Modell.

Dann gibt es aber auch die wunderschönen Brotkästen aus glänzendem Chrom, die man bereits in den 50er Jahren in vielen Küchen finden konnte. Heute werden sie wieder neu aufgelegt und finden in glänzender oder matter Version Funktion in der Aufbewahrung leckerer Brötchen. Besonders gefragt sind aber auch immer wieder skandinavische Modelle, die eine Kombination aus Buche und Chrom darstellen. Auch wenn moderne Materialien heutzutage den Ton in der Küche angeben, sind Brotkästen aus Ton nach wie sehr gefragt und quasi der Klassiker schlechthin.





Mit einer Brotdose gibt es immer frisches Brot sowie ein optisches Highlight im modernen Küchendesign. (Bild: Ugorenkov Aleksandr / Shutterstock.com)

Mit einer Brotdose gibt es immer frisches Brot sowie ein optisches Highlight im modernen Küchendesign. (Bild: Ugorenkov Aleksandr / Shutterstock.com)




Besonders ausgefallene Modelle überzeugen nicht nur durch besondere Optik, etwa ausgefallene Farben oder Formen, sondern durch gesteigerte Funktionalität. Etwa wenn der Holzbrotkasten nicht nur durch einen ausgefallenen Lederdeckel überzeugt, sondern auch gleich noch ein integriertes Schneidbrett aufweist, in dem das herrlich frische Schwarzbrot gleich in essfertige Scheiben geschnitten werden kann.

Brotkästen Do-it-Yourself

Wer sich in Sachen Design gar nicht entscheiden kann, der wird einfach selbst tätig. Dazu kann man eine ganz traditionelle Brotdose aus Alu oder Metall kaufen und mit unterschiedlichen Klebefolien verzieren. Diese sind in jedem Baumarkt erhältlich und überzeugen durch ihren Facettenreichtun in Bunt oder Matt bzw. in einem bestimmten Dekor oder aber einfach knallbunt. Wer zum Beispiel eine Küche im Landhausstil hat, der kann sich seinen Brotkasten durch entsprechende Bauernmalerei selbst verzieren.

Eine besonders ausgefallene Verzierungsvariante, mit der jede Brotdose zum perfekten Hingucker in der Küche wird, ist die Brandmalerei. Mit dieser können Muster und Formen einfach ins Holz gebrannt werden. Im Baumarkt oder aber einem Bastelzubehörgeschäft gibt es das entsprechende Gerät, das Ähnlichkeit mit einem normalen Lötkolben hat. Mit etwas Geschick und ruhiger Hand können so schöne Ornamente und unterschiedliche Motive in einen naturbelassenen Holzbrotkasten gebrannt werden. Um der Optik den letzten Schliff zu verleihen, kann am Ende noch eine glänzende Lasur aufgetragen werden. Allerdings ist hier darauf zu achten, dass man den Brotkasten ausgiebig an frischer Luft trocknet und innen mit etwas Stoff oder einer Serviette auskleidet, bevor das Brot hinein gelegt wird,

Wie auch immer man seinen Brotkasten gestaltet oder für welches Modell man sich entscheidet, klar ist, dass gerade dieser Helfer im Haushalt nicht nur funktional perfekte Dienste leistet, sondern auch das optische Gesamtkonzept der Küche abrundet.




 

Oberstes Bild: © INSAGO – Shutterstock.com


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