Entspannung in der Gartensauna finden

10.01.2015 |  Von  |  Wellness

Geschätzte Lesezeit: 5 minutes

Keine Beiträge mehr verpassen? Hier zum Newsletter anmelden!
Jetzt bewerten!

Eine Sauna ist für viele eine gute Möglichkeit, sich gesund zu halten und zu vitalisieren. Wer in der Sauna schwitzt, tut etwas für seine Immunabwehr und ist besser geschützt vor Ansteckung. Von einem regelmässigen Besuch in der Sauna profitiert auch die psychische Befindlichkeit. Jedoch fehlt im Alltag oft Zeit oder Lust, sich noch auf den Weg zu einer öffentlichen Sauna zu machen. Auch fühlt sich nicht jeder wirklich wohl, wenn er sich nackt unter fremden Menschen befindet. Abhilfe schafft hier die Einrichtung der eigenen Sauna! Nicht immer ist dafür genügend Platz im eigenen Haus. Sollte ein Garten zur Verfügung stehen, so kann ins Auge gefasst werden, sich eine Gartensauna einzurichten.

Von aussen sieht diese so aus wie ein ganz normales Holz-Gartenhäuschen. Im Inneren befinden sich jedoch keine Gartengeräte, sondern ein Saunaofen sowie diverse Sitz- und Liegeflächen, die Platz bieten zum Entspannen und Schwitzen. In Finnland und seinen Nachbarländern finden sich solche Gartensaunen recht häufig.



Besser die Gartensauna vom Fachhandwerker erstellen lassen

Einige Fachkenntnisse sind allerdings nötig, wenn man eine Gartensauna in Eigenarbeit errichten möchte. Wichtig ist zum Beispiel, dass das Gebäude fachmännisch abgedichtet wird. Aus diesem Grund ist es ratsam, dass eine entsprechende Fachfirma den Bau übernimmt. Es kann sowohl eine Gartensauna ganz nach den individuellen Vorstellungen der Kunden angefertigt oder aber aus vielen vorhandenen Modellen das Passende ausgewählt werden. Gartensaunen als Fertigbau gibt es in allen möglichen Form-Varianten und Ausführungen. Schon für einen Preis von rund 1000 Franken können beim Fachhändler, auch online, einfachere Modelle erworben werden.

Holz in reicher Auswahl

Die Sauna besteht vor allem aus Holz. Hier kann aus einer Vielzahl von Arten eine Auswahl getroffen werden. Meistens entscheidet man sich für die nordische Fichte – ein preiswertes Holz. Sie duftet angenehm, lässt sich gut verarbeiten und schafft, nicht zuletzt aufgrund der vielen Astspuren, eine naturnahe Wohlfühl-Atmosphäre.



Die Hemlock-Tanne aus dem waldreichen Kanada – eigentlich eine Kiefer – ist ebenso gut geeignet. Bei uns sieht man sie öfter in Parks oder Gärten. Ihr Holz ist leicht und hat eine gelb-weisse Farbe. Ein weiterer Vorteil dieses für den Saunabau sehr geeigneten Materials: Dieses Holz harzt nicht.

Fussboden und Liegen werden gerne aus Abachi-Holz hergestellt, weil es keine Splitter produziert. Der Abachi-Baum ist ein Malvengewächs aus Afrika. Des Weiteren werden noch folgende Holzarten verwendet: europäische Tanne, Espe, Rot-Zeder und Keloholz.

Vorbereitung der Standfläche

Vor Beginn des Saunabaus sollte die vorgesehene Standfläche entsprechend präpariert werden. Man stellt möglichst niemals eine Gartensauna direkt auf die Erde oder den Rasen! Es sollte immer ein Betonbett oder eine Pflasterung als Untergrund dienen. Dieser wird in der Regel von der mit dem Aufbau der Sauna beauftragten Firma erstellt. Es ist aber auch möglich, sich für diesen Auftrag separat an eine Firma zu wenden, die auf Beton- und Pflasterarbeiten spezialisiert ist. Möglicherweise kann auch gleich eine Terrasse angefügt werden. Man platziert auf dieser einige geeignete Rattan-Möbel – und schon hat man sein Wohnzimmer in der freien Natur.

Die Sauna für den Garten ist dann eine Option, wenn im Wohnhaus nicht genügend Platz dafür vorhanden ist. (Bild: sauletas / Shutterstock.com)

Die Sauna für den Garten ist dann eine Option, wenn im Wohnhaus nicht genügend Platz dafür vorhanden ist. (Bild: sauletas / Shutterstock.com)




Auswahl des Saunatyps



Die Auswahl des Saunatpys hängt sowohl vom eigenen Geschmack ab als auch vom vorhandenen Platz und Budget. Man kann sich auch eine Gartensauna mit zugehörigem Ruheraum erstellen lassen, sofern die vorhandene Fläche ausreicht und das Geld auch entsprechend vorhanden ist. Eine andere Möglichkeit – entsprechend kleiner und preiswerter, doch sehr originell – ist das „Sauna-Fass“. Dieses wird in verschiedenen Formen von einigen Händlern angeboten. Sein Aussehen ist, wie der Name vermuten lässt, das eines Fasses; zusätzlich gibt es einen kleinen Freibereich direkt vor der Tür, die in den Saunaraum führt.

Wichtig: die Möglichkeit, sich abzukühlen

Der Temperaturwechsel zwischen Heiss und Kalt ist ein wichtiger Bestandteil beim Nutzen einer Sauna. Es sollte also an eine Möglichkeit zum kalten Duschen oder aber an ein Kaltwasserbecken gedacht werden bzw. an einen Swimmingpool. Der entsprechende Fachhandel ist darauf eingerichtet! Gartenduschen sind recht wetterbeständig und bietet auch ganz ohne Saunieren eine gute Erfrischung im Sommer. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, in der Sauna selbst eine Infrarotlampe oder aber eine andere Lichtquellen mit einem ansprechenden farbigem Stimmungslicht anzubringen.

Hochwertige Qualität ein Muss

Wie so oft, wenn man etwas kauft, kann man auch bei der Gartensauna davon ausgehen, das die hochpreisigen Produkte besser sind, mehr Komfort bieten sowie eine umfangreichere Ausstattung. In den meisten Fällen halten sie auch wesentlich länger. Die Wertbeständigkeit einer qualitativ hochwertigen Gartensauna kann über mehrere Jahrzehnte lang anhalten. Das heisst, sie kann von mehreren Familiengenerationen oder Besitzern jahrelang benutzt werden.



 

Oberstes Bild: © Stokkete – Shutterstock.com


Ihr Kommentar zu:

Entspannung in der Gartensauna finden

Für die Kommentare gilt die Netiquette! Erwünscht sind weder diskriminierende bzw. beleidigende Kommentare noch solche, die zur Platzierung von Werbelinks dienen. Die belmedia AG behält sich vor, Kommentare ggf. nicht zu veröffentlichen.