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Erste Hilfe Medizinschrank

17.12.2014 |  Von  |  Wohnart

Geschätzte Lesezeit: 7 minutes

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Ein Medizinschrank ist ein Muss in jedem Haushalt. In ihm können Medikamente und Verbandsmaterial sicher und sofort griffbereit aufbewahrt werden.

Damit der Arzneischrank jedoch schnell und sicher Erste Hilfe leisten kann, muss einiges bedacht werden.

Was beim Kauf zu beachten ist

Arzneischränke erhält man in Möbelgeschäften, Sanitätshäusern oder auch Apotheken. Meist sind sie aus Edelstahl oder Kunststoff gefertigt. Hierbei ist vor allem zu prüfen, ob das Material so verarbeitet wurde, dass es den Schrankinhalt vor Nässe, Verunreinigungen und hohen Temperaturen schützt. Besonders wichtig ist, dass der Medizinschrank abschliessbar ist, sodass Kinder nicht an die Medikamente gelangen können. Auch sollte die Schranktür deutlich mit einem grossen roten oder grünen Kreuz gekennzeichnet sein. So ist der Medizinschrank im Notfall auch für jemanden, der nicht mit den Räumlichkeiten vertraut ist, sofort erkennbar. Ratsam ist überdies, die zentralen Notrufnummern von Feuerwehr, Polizei und Rettungswagen gut sichtbar an der Aussenseite des Schranks anzubringen.

Bad, Keller oder Flur? Der richtige Platz für einen Medizinschrank

Da Medikamente stets kühl und trocken aufbewahrt werden müssen, sollte der Arzneischrank nicht im Badezimmer angebracht werden, da hier häufig eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht. Ebenso verhält es sich mit Kellerräumen. Der geeignetste Ort für einen Medizinschrank ist der Flur. Als zentraler Punkt der Wohnung oder des Hauses ist er von überall schnell zu erreichen, in der Regel unbeheizt und trocken. Möglich ist aber auch die Abstellkammer oder das Schlafzimmer. Viele Haushalte haben zusätzlich noch einen Medizinschrank in der Garage, also an Orten, wo die Gefahr, sich während körperlicher Arbeit zu verletzen, erhöht ist.

Das gehört hinein

Zur Grundausstattung jeder Hausapotheke gehören Schmerz- und Erkältungsmittel, Medikamente gegen Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit oder Durchfall, ein Fieberthermometer, Wunddesinfektionsmittel und Gummihandschuhe, Pflaster für kleinere Verletzungen sowie sterile Kompressen und Mullbinden. Auch eine Anleitung zur Ersten Hilfe ist ratsam. Daneben werden im Arzneischrank natürlich auch die Medikamente aufbewahrt, die man vom Arzt verschrieben bekommen hat. Die Medikamente sollten immer in der Originalverpackung zusammen mit der Packungsbeilage aufbewahrt werden. So sind Verwechslungen mit anderen Medikamenten ausgeschlossen und man hat stets alle Informationen zum Arzneimittel griffbereit.
Der Bestand der Hausapotheke sollte mindestens zweimal im Jahr nach abgelaufenen Medikamenten überprüft werden. Alle bereits überfälligen Präparate müssen als Sondermüll entsorgt werden.

Wer in die Ferien fährt, sollte auch an eine Reiseapotheke denken, denn sie gehört in jedes Gepäck. Was sie genau enthalten sollte, hängt vom Reiseziel, der Reisedauer und der Reiseart ab. In keinem Fall vergessen werden dürfen Wunddesinfektionsmittel, Verbandmaterial, Schmerz- und Fiebermittel sowie ein Fieberthermometer. Dann kann eigentlich nichts mehr schiefgehen.

 

Oberstes Bild: © Lepas – shutterstock.com

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