Finnische Firma entwickelt Sicherheitslösung für das Smart Home

16.11.2015 |  Von  |  News
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Finnische Firma entwickelt Sicherheitslösung für das Smart Home
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Unter Smart Home versteht man Haushaltsgeräte, die miteinander und online vernetzt sind und von den Bewohnern per App gesteuert werden können. Seit dem Aufkommen dieses Trends, der ganz eng mit den „Internet der Dinge“ (IoT) zusammenhängt, reissen die Warnungen vor den Sicherheitslücken solcher Systeme nicht ab.

Das finnische Sicherheitsunternehmen F-Secure hat jetzt mit „Sense“ eine kombinierte Hard- und Softwarelösung vorgestellt, die das Smart Home endlich sicher machen soll.

Wenn Babyphones zu Streaming-Kanälen werden

„Die Menschen kaufen bereits alle Arten von neuen intelligenten Geräten, um sie in ihren Häusern zu verwenden – und wir wissen, dass diese Geräte bereits gehackt werden können“, erklärt Samu Konttinen, Executive Vice President im Bereich Consumer Security bei F-Secure, anlässlich einer ersten kurzen Präsentation des neuen Security-Tools. „Wir haben Aufnahmen von Baby-Überwachungskameras gesehen, die online streamen, ohne das Wissen oder die Zustimmung der Eltern“, schildert der Experte die Problematik.

Zudem sei mittlerweile auch längst erwiesen, dass Eindringlinge etwas so Einfaches wie eine vernetzte Glühbirne sehr leicht missbrauchen könnten, um sich illegalerweise Zugang zu einem Haus zu verschaffen. „Kriminelle entwickeln ständig neue Möglichkeiten, um die Technologie gegen die Menschen zu richten. Sicherheitslösungen müssen daher weiterentwickelt werden, um dieser Herausforderung zu begegnen“, so Konttinen.


Baby-Überwachungskameras streamen online, ohne das Wissen oder die Zustimmung der Eltern. (Bild: © Piotr Adamowicz - shutterstock.com)

Baby-Überwachungskameras streamen online, ohne das Wissen oder die Zustimmung der Eltern. (Bild: © Piotr Adamowicz – shutterstock.com)


Hardware auf Basis von künstlicher Intelligenz

Mit Sense hat man sich dieses Problems nun erstmals in Form eines einheitlichen Tools für den gesamten Lebensraum eines Users angenommen. Das Besondere daran: Damit sollen sich auch IoT-Geräte schützen lassen, auf denen keine herkömmlichen Sicherheitsanwendungen betrieben werden können. „Die entscheidende Komponente ist eine intelligente Hardware, die ein privates, sicheres Netzwerk erstellt, indem sie sich mit den anderen Geräten im Haus verbindet“, beschreibt F-Secure die Funktionsweise.

Um den ein- und ausgehenden Internetverkehr abzusichern, wird die firmeneigene Security Cloud genutzt. „Unter Verwendung von künstlicher Intelligenz, die in unsere Security Cloud integriert ist, können wir Probleme erkennen, bevor Sie sich zuhause auswirken“, betont das Unternehmen. Benutzer können die Sicherheit ihres Netzwerks und ihrer Geräte mit einer einfachen mobilen App verwalten.



Verletzlichkeit von Smart Home Gadgets auf der grossen Agenda

Dass die Einbettung vernetzter Internettechnologien in Alltagsgegenstände das Risiko von Datendiebstahl und Hacking-Angriffen drastisch erhöht, ist mittlerweile kein Geheimnis mehr. Erst unlängst haben gleich mehr als 30 namhafte Grössen der IT-Branche – darunter etwa British Telecom, Intel oder Vodafone – die Internet of Things Security Foundation ins Leben gerufen, um sowohl bei Herstellern als auch Nutzern ein entsprechendes Gefahrenbewusstsein zu entwickeln und die Smart Gadgets der Zukunft besser vor Cyber-Attacken zu schützen.

 

Artikel von: pressetext.com
Artikelbild: © a-image – shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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