Haarefärben von A bis Z

18.11.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Was muss man beim Haarefärben beachten? Wie findet man die Farbe, die zum eigenen Kleidungsstil und zum Hautton optimal passt? Wie wird das Ergebnis möglichst gleichmässig? Wahrscheinlich werden durch unser kleines ABC nicht alle häufig gestellten Fragen rund ums Haarefärben beantwortet. Aber vielleicht stoßen Sie doch auf die eine oder andere Information, die Sie bisher noch nicht kannten.

A wie Ammoniak: Er wird als „Aufqueller“ verwendet und bewirkt, dass die Farbe besser von den Haaren aufgenommen werden kann. Haarfarben, die Ammoniak enthalten, lassen sich gleich an ihrem beissenden Geruch erkennen. Farben ohne Ammoniak sind ebenfalls erhältlich, sie beinhalten dann jedoch andere „Queller“.



B wie Blondierung: Mittel zur Blondierung hellen die Haare dadurch auf, dass sie ihnen den natürlichen Farbstoff, Melanin, entziehen. Dabei werden keine anderen Farbpigmente eingeschleust. Eine Alternative zur Komplettblondierung sind helle Strähnchen.

C wie Coloration: Was unterscheidet eigentlich eine Coloration von einer Färbung? Die Antwort: nichts! Beide Worte bezeichnen ein und dieselbe Sache. Vermischt man zwei chemische Komponenten miteinander und trägt sie auf die Haare auf, dann geht es um einen Arbeitsschritt auf dem Weg zu einer nachhaltigen Farbänderung.

D wie Direktzieher: So nennen Friseure Haarfarben, die nur an der äusseren Haarschicht andocken. Man kann damit nicht heller tönen. Sie sollen lediglich die natürliche oder die vorhandene Haarfarbe auffrischen und lassen sich relativ schnell wieder auswaschen.

E wie Entfärber: Sie werden dann eingesetzt, wenn Fehler beim Färben passieren. Ist das Ergebnis des Färbens anders als gewünscht, so kann eventuell ein spezielles Entfärberfluid wirksam sein. Allerdings: Es funktioniert nicht immer. Darüber hinaus ist zu beachten, dass die Nachbesserung von Fehlfärbungen immer in die Hand eines erfahrenen Friseurs gehört.



F wie Farbglanz: Wenn Sie Ihrem Haar einmal einen ganz besonderen Glanz verleihen möchten, sollten Sie warme Brauntöne wie Haselnuss oder Goldbraun wählen. Die betreffenden Färbemittel enthalten Rotpigmente, die das Licht reflektieren und das Haar lebhaft schimmern lassen.

H wie Haltbarkeit: In der ungeöffneten Originalverpackung beträgt die Haltbarkeit von Haarfarben bis zu drei Jahre.

I wie Intensivtönung: Intensiv-Colorationen verhüllen zwar graue Haare, lassen sie jedoch als helle Reflexe noch durchscheinen. Mit jeder Haarwäsche werden Tönungen blasser, außerdem wachsen sie mit dem Ansatz heraus.

Keratin: Haare und Nägel bestehen größtenteils aus Keratin, das sind äusserst belastbare Eiweissstrukturen. Um es richtig zu verstehen: Ein einzelnes gesundes Haar hat eine Tragkraft von bis zu 65 Kilogramm! Dass Keratin ziemlich unverwüstlich ist, lässt sich sehr anschaulich zum Beispiel an Mumien erkennen.

L wie lange Haare: Reicht das Haar über die Schultern, sind zwei Packungen Farbe erforderlich, sonst fällt das Resultat nicht so intensiv aus wie gewünscht.

Lange Haare. (Bild: Valua Vitaly / Shutterstock.com)

Lange Haare. (Bild: Valua Vitaly / Shutterstock.com)

M wie Mousse: Wird oft auch als Schaumfarbe bezeichnet und ist für Färbeanfänger ideal. Man kann es ziemlich einfach und gleichmässig im Haar verteilen, zudem tropft es nicht so schnell.

N wie Naturfarben: Darin sind keine chemischen Stoffe enthalten, sondern nur natürliche Bestandteile. Der Haken daran: Mit Naturhaarfarben lassen sich nur dunklere Töne erzielen, zum Blondieren der Haare braucht man Wasserstoffperoxid.

O wie Oel: Pflegeöle in Haarfarben werden noch nicht sehr lange verwendet. Sie verstärken einerseits den Glanz der Farben und machen andererseits das Haar insgesamt weicher.

P wie Pflege: In Pflegeserien für colorierte Haare sind ausgesprochen sanft wirkende Reinigungssubstanzen enthalten. Sie schonen nicht nur die Haarstruktur, sondern sorgen auch dafür, dass die Farbpigmente nicht so schnell herausgewaschen werden.

Q wie Qualität: Ist unklar, wie die Wirkstoffkomponenten eines Haarfärbemittels genau zusammengesetzt sind und wie sie wirken, sollten Sie bei der Hotline des Herstellers anrufen. Die Telefonnummer ist entweder auf dem Beipackzettel oder auf der Packung angegeben. Qualifizierte Mitarbeiter werden Sie gerne zu den Produkten beraten.

R wie Renaturieren: Sie möchten Ihre natürliche Haarfarbe zurück? Bei braunen und dunkelblonden Haaren funktionieren spezielle Renaturierprodukte am besten. Meist arbeiten diese auf Oxidationsbasis, sodass sich die Haarfarbe auch Tage nach der Anwendung wieder leicht in Richtung Natur verändert.

S wie Strähnchen: Strähnchen sollten Sie nicht allein machen, sondern immer eine Freundin bitten, dass sie Ihnen dabei hilft. Denn dann kann man gleichmässiger arbeiten und die Farbreflexe am Hinterkopf werden genauso schön wie vorn.



T wie Trendfarben: Friseure bezeichnen sie auch als „Trendtöne“. Derzeit ist entweder ein hoher Rot- oder Blauanteil enthalten. Achtung: Bei Unreinheiten oder Rötungen des Teints haben beide Töne einen ungünstigen Effekt auf das Gesamtbild.



U wie UV-Filter: Manche Pflegeserien enthalten zum Schutz vor dem Ausbleichen einen UV-Filter. Um dem vorzeitigen Farbverlust durch Sonneneinstrahlung vorzubeugen, verwenden manche Hersteller leichte Silikone, andere besondere Pflegestoffe.

W wie Wasserstoffperoxid: Mit dieser chemischen Verbindung werden die Pigmente aus Ihrem Haar geholt. Wasserstoffperoxid ist Bestandteil vieler Colorationen und fast jeder Blondierung. Es benötigt einige Zeit, bis es wirkt, deshalb sollte eine helle Farbe niemals vorzeitig ausgespült werden. Allerdings: Bitte auch nicht länger als angegeben einwirken lassen!

Z wie Zeit: Wenn der Teint nicht mehr so rein ist und im Laufe der Zeit etwas blasser erscheint, kann es lohnenswert sein, die aktuelle Haarfarbe zu ändern. Für Frauen etwa ab dem 40. Lebensjahr gilt: eine helle Haarfarbe einer dunklen vorziehen. Mit ihren vielen Lichtreflexen schmeicheln sie der Haut mehr.




 

Oberstes Bild: © Africa Studio – Shutterstock.com

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1 Kommentar


  1. Ich finde, das sollte jeder ffcr sich sebslt entscheiden. Wenn du dir sicher bist, mach es doch einfach. Mehr als mal ein Jahr kurze Haare haben, ist auch nicht so schlimm. Schneid sie dir doch jetzt im Winter ab und wenn es blf6d aussieht, setzt du halt einfach eine Mfctze auf. Im Sommer sind sie dann schon wieder etwas le4nger. Das ist doch eigentlich eine ganz gute Idee, oder? +1War diese Antwort hilfreich?

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