Haptik nachahmen – ein künstlicher Becher schafft es

11.10.2016 |  Von  |  Computer & Zubehör, News
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Er fühlt sich an wie ein Glas mit heissem Tee und liegt auch ähnlich in der Hand. Die Elektronikfirma ALPS hat jetzt einen Becher entwickelt, der die Eigenschaften von Trinkgefässen nachahmt und auch die Befüllung simuliert. Das Ganze geschieht dann passend zu den Vorgängen in einem Computerspiel, in dem virtuell eine Flüssigkeit in ein Gefäss eingegossen wird.

Statt eines Gefässraums, in das die Flüssigkeit gefüllt wird, ist das künstliche Gefäss vollgepackt mit Elektronik. Sensoren an der Seite simulieren Wärme und Kälte, ausserdem kann die Haptik von verschiedenen Materialien nachgeahmt werden – das Gefäss greift sich dann wie hartes Porzellan oder wie ein fragiler Wegwerf-Plastikbecher an. Wenn der Becher gekippt wird, spürt man die Gewichtsverlagerung der virtuellen Flüssigkeit und hört es gluckern.

Es ist zwar unwahrscheinlich, dass der auf der CEATEC vorgestellte Tassen-Controller jemals in einem gebraucht wird, aber laut „Engadget“ will ALPS damit sein Können zeigen. Einzelne Sensoren könnten schliesslich ihren Weg in Mehrzweck-Controller finden. Mit Haptik beschäftigt sich die Firma schon länger – so hat sie auch ein Unterlage entwickelt, die sich gefühlt zur Fliese oder zum Jeansstoff verändern kann.

 

Artikel von: pressetext.redaktion
Artikelbild: © DmitryMo – istockphoto.com

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