Mit welchen Geräten mache ich aus meinem Haus einen Energiesparer?

16.10.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 3 minutes

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Der geneigte Häuslebauer stellt sich irgendwann die Frage, wie er seinen zukünftigen Wohnsitz möglichst effizient ausstattet, wenn es um einen geringen Energieverbrauch sowie die Gewinnung natürlicher Ressourcen geht.

Zahlreiche Techniken sind inzwischen auf dem Markt erhältlich, doch es ist einigermassen verwirrend, sich durch die wichtigsten Gadgets für das Haus zu recherchieren. Wir sorgen für Klarheit.



Welche Eigenschaften sollte das Grundgerüst eines Hauses haben?

Der Energieverbrauch eines Hauses hängt stark davon ab, wie gut die isolierenden Eigenschaften der Wände und Fenster sind. Mindestens doppelt verglast sollte der Blick in die Natur schon sein, damit keine Wärme nach aussen und Kälte nach innen strömen kann. Besser noch sind dreifachverglaste Scheiben, da sie enorm robust sind und eine sehr gute Wärmedämmung gewährleisten.

Die Wände sollten ebenfalls entsprechend isoliert sein. Mit einem speziellen Wärmedämmputz ist es zwar möglich, dass ungewollte Feuchtigkeit nach aussen verdampfen kann, jedoch gelangt auch keine Nässe von aussen nach innen. Zusätzlich besitzen diese Putzvarianten eine Wärme speichernde Funktion. In Kombination mit einer entsprechenden Wärmedämmung innerhalb eines Wandgefüges lassen sich die Verbrauchszahlen drastisch senken.

Wie kann ich natürliche Ressourcen nutzen?

Die bekannteste Variante der Energiegewinnung ist sehr wahrscheinlich die Solaranlage auf dem Dach eines Hauses. Mit den Sonnenkollektoren ist es dem Hausbesitzer möglich, seinen eigenen Strom herzustellen und für den privaten Verbrauch zu nutzen. Produziert man aufgrund der Wetterlage mehr Strom als benötigt, kann man ihn in das öffentliche Netz einspeisen und bekommt dafür sogar Geld, womit sich die Solaranlage abtragen lässt.

Mit einer Erdwärmepumpe hat man an einem geeigneten Ort ebenfalls die Möglichkeit, das Haus ohne weitere Kosten zu beheizen. Mit einer Probebohrung wird vor dem Hausbau zunächst geprüft, ob das Baugrundstück sich über einer geeigneten Stelle befindet, um Erdwärme nutzen zu können. Sind die Gegebenheiten optimal, steht dem Einsatz einer Erdwärmepumpe nichts mehr im Weg. Hierbei wird Luft in die Bohrung gepumpt, welche sich durch die Erdwärme aufheizt und danach zur Beheizung des Hauses dienen kann. Neben den Kosten für die Testbohrung, die eigentliche Bohrung und die Heizanlage entstehen keine weiteren Verbindlichkeiten.

Kombiniert man verschiedene Möglichkeiten der Energiegewinnung und -einsparung, wird man, nachdem die Anschaffungskosten der jeweiligen Techniken abgetragen sind, komplett kostenfrei ein Haus bewohnen können.




 

Oberstes Bild: © graphicsdunia4you – Shutterstock.com


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