Moderne Haushaltsgeräte schlagen leisere Töne an

22.01.2016 |  Von  |  Allgemein
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Der Alltag bringt es mit sich: Rasch die Spülmaschine einschalten, dann den Staubsauger einschalten und am besten nebenbei noch Wäsche waschen. Klarer Fall: Haushaltsgeräte erleichtern die Hausarbeit. Sie können aber auch eine gehörige Lärmbelastung darstellen.

Deshalb empfiehlt es sich, vor dem Kauf stets auch den Lärmpegel abzufragen. Wir geben Hinweise Tipps.

Pssst!

Das Ohr ist das empfindlichste und gleichzeitig differenzierteste Sinnesorgan des Menschen. Bereits im Mutterleib ist die Hörfähigkeit vollständig ausgebildet. Unsere Ohren nehmen jedes Geräusch wahr und führen eine Vielzahl an Aufgaben aus. So vernehmen sie nicht nur Schall, sondern wirken sich darüber hinaus auf Gehirnaktivität, Motorik, Reflexe und das sensorische System aus.

Vom Lärm zum Hörschaden

Lärm gilt als eines der gravierendsten Probleme unserer Zeit. Immer mehr Menschen leiden unter dem zunehmenden Lärmpegel, der unseren Alltag bestimmt. Aber es sind nicht nur PKWs und Flugzeuge, die grossen Lärm verursachen. So bringt es allein ein durchschnittlicher Staubsauger beispielsweise auf ca. 70 bis 80 Dezibel. Das ist in etwa so laut wie Strassenlärm bei starkem Verkehr oder ein Rasenmäher.

Noch geräuschvoller ist ein Badutensil, von dem man es vielleicht nicht erwartet hätte: Einzelne Haartrockner können mit einer Lautstärke von bis zu knapp 100 Dezibel zu Buche schlagen. Vor allem ältere Geräte sind betroffen. Lärm kann aber nicht nur das Gehör schädigen, sondern sich auf den ganzen Körper negativ auswirken.

Wer täglich einem Pegel von über 80 Dezibel ausgesetzt ist, trägt nicht nur einen dauerhaften Hörschaden davon, sondern erhöht auch das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen.

Schallpegel

Schon vor einiger Zeit wurde beschlossen, dass Staubsauger nicht lauter als 85 Dezibel sein dürfen. Am 1. September 2014 trat zudem eine Kennzeichnung für mehr Energieeffizienz in Kraft, die u. a. auch den Lärmpegel des Geräts kennzeichnet. Angaben auf entsprechenden Geräten informieren darüber, in welcher Höhe der Schallpegel liegt. Dabei sollte kein Haushaltsgerät über 60 bis 65 Dezibel gewählt werden.



Lieber leisere Töne

Neue Raumkonzepte wie etwa offene Wohnlandschaften haben die Problematik verstärkt, so dass Hersteller reagiert haben: Nicht nur Staubsauger, sondern auch Geschirrspülmaschinen werden immer leiser und haben mit etwa 40 Dezibel den Geräuschpegel wie in einer ruhigen Wohnstrasse.

Waschmaschinen ist es bislang nicht ganz gelungen, deutlich leisere Töne anzuschlagen: Im normalen Waschgang erreichen sie noch immer etwa 45 Dezibel und gleichen damit einer normal lauten Unterhaltung. Doch auch Dunstabzugshauben, die bislang als Lärmquellen galten, sind dank aktiver Geräuschdämpfung mittlerweile viel leiser.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: © Andrey_Popov – shutterstock.com

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