Nasenhaartrimmer sind die praktische Ergänzung zum Rasierer

26.06.2014 |  Von  |  Körperpflege
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Nasenhaartrimmer sind die praktische Ergänzung zum Rasierer
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Besonders bei Männern ist es eine nicht unbedingt willkommene Begleiterscheinung des Älterwerdens: Zu starker Haarwuchs in den Nasenhöhlen oder den Ohren stört zwar nicht, macht aber eher einen ungepflegten Eindruck, wenn die Haare dem geschulten Betrachter wirklich ins Auge fallen. Nasenhaartrimmer nehmen sich dieser schwer erreichbaren Stellen geschickt an.

Im Prinzip handelt es sich bei Nasenhaartrimmern um Rasierer in der Mini-Version. Sie besitzen nicht nur ein kleineres Gestell, sondern auch einen wesentlich verkleinerten Klingenkopf. Durch den kleinen Scherkopf, der in der Regel rundlich geformt ist, können auch schwieriger erreichbare Zonen, wie Nasenlöcher oder Ohren eben, besser erreicht werden. Der angebrachte Schutz rund um die Klinge stellt sicher, dass die Nase dabei nicht verletzt wird.



Geschnitten wird bei einem Nasenhaartrimmer immer bis kurz über die Wurzel. Die Haare werden also in erster Linie so stark gestutzt, dass sie einerseits nicht mehr aus der Nase herausragen können und andererseits so kurz sind, dass eine einfache Rasur alle ein bis zwei Wochen absolut ausreichen sollte – auch wenn dieser Umstand natürlich vom individuellen Wuchs abhängig ist. Die Klingen sind, je nach Modell, wahlweise aus Keramik, Titan, Edelstahl oder Stahl. Dank ihrer praktischen Bauform und den verhältnismässig kleinen Klingen benötigen diese Geräte nur wenig Strom.

Die Nasenhaare werden, anders als beim Zupfen mit der Pinzette, komplett ohne Schmerzen entfernt. Da die Wurzel nicht entfernt oder überhaupt berührt wird, können die Haare zwar nachwachsen, die Behandlung ist dafür aber auch absolut schmerzfrei. Unter allen möglichen Methoden, sich die Haare in der Nase zu entfernen, ist die Wahl eines Nasenhaartrimmers unter Garantie die einfachste und angenehmste Alternative. Die kleinen Geräte sind mitunter schon zum Vorzugspreis von rund zehn Franken erhältlich, wobei natürlich auch etwas teurere Modelle existieren, die dann verschiedenes Zubehör oder unterschiedliche Rasier-Modi besitzen.

Um einen Nasenhaartrimmer zu benutzen, wird er einfach in die Nase eingeführt. (Bild: mertcan / Shutterstock.com)

Um einen Nasenhaartrimmer zu benutzen, wird er einfach in die Nase eingeführt. (Bild: mertcan / Shutterstock.com)

Wie werden die Geräte benutzt?



Um einen Nasenhaartrimmer zu benutzen, wird er einfach in die Nase eingeführt. Was rabiat klingt, ist in der Realität absolut unproblematisch möglich. Die Batterien, sofern das Gerät damit betrieben wird, sollten unbedingt voll aufgeladen sein, damit die Haare auch wirklich gründlich entfernt werden können. Zugleich sollte die Nase trocken sein. Im Zweifelsfall lohnt es sich also, im Vorfeld noch einmal ein Taschentuch zur Hand zu nehmen, um mögliche Rückstände in der Nase zu entfernen.



Eine gute und helle Beleuchtung ist die Grundlage für eine saubere Arbeit. Nur unter starkem Licht können die kleinen und sehr feinen Haare in der Nase auch wirklich wahrgenommen werden. Idealerweise wird der Kopf ein wenig nach hinten verlagert, damit einerseits ein direkter Blick in die Nase möglich ist und andererseits die dunklen Haare leicht angeleuchtet werden. Wie immer bei einem Rasierer gilt auch in diesem Fall die Grundregel: Die Klingen sollten nicht abgenutzt sein, zugleich empfiehlt es sich, den Rasierer vorher noch einmal zu reinigen. Notfalls geht das auch durch starkes „Auspusten“ des Klingenkopfes.

Damit wäre die Vorbereitung getan. Bei der Rasur selber empfiehlt es sich, den Rasierer langsam in kreisenden Bewegungen durch die Nase zu führen. Er sollte die Nasenwände idealerweise nur sehr leicht oder gar nicht berühren – das hängt davon ab, ob die Klingen durch einen zusätzlichen Schutz verdeckt werden. Gründlichkeit ist beim Trimmen der Nasenhaare mit einem Nasenhaarrasierer übrigens nicht unbedingt notwendig. Es sollten nur so viele Haare entfernt werden, wie optisch notwendig ist. Haare in der Nase fungieren nämlich als natürlicher Filter, der verhindert, dass Partikel aus der Luft durch die Nase in den inneren Organismus gelangen.

Von Reinigung und Stromversorgung



Nach der Rasur sollte das Gerät direkt gereinigt werden. Wie eingangs erwähnt, empfiehlt es sich hierfür, das Gerät einfach „auszupusten“. Die gröbsten Haare sollten sich schon dadurch lösen. Einige Geräte erlauben auch die Reinigung mit Wasser. Sofern das möglich ist, wird der Scherkopf einfach unter den Wasserhahn gehalten, wo der Druck des Wassers die Haare dann aus den Klingen herausdrückt. Bevor der Trimmer aber unters Wasser gehalten wird, sollte man sich unbedingt vergewissern, dass eine derartige Reinigung auch vom Hersteller empfohlen wird.

Ist die Reinigung unter fliessend Wasser nicht möglich, kann ein einfacher Pinsel die Lösung darstellen. Mit diesem können sachte die Haare im Scherkopf entfernt werden. Er sollte stabile und idealerweise sehr drahtige Borsten besitzen, damit der Scherkopf und seine Klingen nicht beschädigt werden. Zugleich wird so auch verhindert, dass sich die Pinselhaare selber in dem Kopf verfangen. Nach der Reinigung wird das Gerät, falls notwendig, direkt wieder für seinen nächsten Einsatz aufgeladen.

Viele Geräte arbeiten mit aufladbaren Akkus. Sofern das nicht der Fall ist, arbeiten sie wahlweise über Stromkabel (sehr selten) oder mit austauschbaren Batterien. Da die Geräte nicht viel Strom benötigen, müssen die Batterien nur alle sechs bis zwölf Monate einmal ausgetauscht werden, damit der Nasenhaartrimmer auch in Zukunft anstandslos seinen Dienst verrichtet.



 

Oberstes Bild: © Lucky Business – Shutterstock.com



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