Orangen sauber schälen – so geht´s!

10.11.2014 |  Von  |  Küchenhelfer

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Das Schälen einer Orange kann eine echte Herausforderung sein. Die widerstandsfähige Hülle löst sich extrem schwer, nicht selten wird das saftige Fruchtfleisch verletzt – was übrig bleibt, sind klebrige Finger und ein massiges Stück Etwas. Abhilfe davon schaffen innovative Orangenschäler. Mittlerweile sind einige verschiedene Systeme auf dem Markt.

Orangen sind wahre Energiebomben und liefern uns vor allem in den Wintermonaten wichtige Nährstoffe, die unser Immunsystem stärken. Schon zwei dieser Südfrüchte decken unseren täglichen Vitamin-C-Bedarf. Die enthaltenen Spurenelemente Calcium, Kalium und Phosphor erfüllen lebenswichtige Funktionen in unserem Körper.



Ursprünglich stammt die Orange aus China. Bereits in der Antike gelangte sie nach Südeuropa, wo sie kultiviert und verbreitet wurde. Speziell in der Weihnachtszeit lieben wir den süssen Orangenduft in unseren Wohnungen. Ob als rohe Frucht, in pikanten oder in süssen Speisen – Orangen können vielseitig verarbeitet und genossen werden. Mit dem richtigen Werkzeug verliert auch das lästige Schälen seinen Schrecken.

Mit einem Orangenschäler schneller ans Ziel

Orangenschäler gibt es in allen möglichen Arten. Sie unterscheiden sich vor allem in der Handhabung, in der Qualität und im Preis. Finden Sie hier einen Überblick über die verschiedenen Modelle und Systeme.

Der Handschäler



Die meisten Orangenschäler, die mit der Hand betrieben werden, ähneln einem Messer. Die Klinge ist extrem scharf – und das teilweise auf beiden Seiten. Dadurch kann die Schale leicht geschnitten und abgezogen werden, ausserdem ist das Filettieren der Frucht möglich. Besonders Menschen, die gerne backen, sind von dieser Funktion begeistert. Andere Varianten verfügen wiederum über eine Schnittmulde, womit aus der Schale regelmässige Streifen gelöst werden können. Wunderbare Dekorationsideen sind so schnell und einfach zu verwirklichen – leckere Früchtekuchen oder kreativ verzierte Cocktails sind nämlich immer ein Highlight!

Orangenschäler mit gezackten Klingen



Manche Menschen lieben Orangen, hassen aber die helle Innenhaut, die das Fruchtfleisch umgibt. Mühsam muss diese Schicht mit den Fingern weggezupft werden – eine lästige Übung. Genau für dieses Problem gibt es eine Lösung: Innovative Schälermodelle haben auf einer Klingenseite Zacken. Damit lässt sich das weisse Übel recht einfach abziehen. Wenn die Klinge gebogen ist, kann aus einer geteilten Orange die Frucht als Ganzes herausgeschnitten werden.

Orangenschäler aus Kunststoff oder Edelstahl

Die meisten Orangenschäler sind aus rostfreiem Edelstahl gefertigt. Viele sind mit einem Kunststoffgriff versehen, damit die Handhabung leichter fällt. So liegt das Gerät besser in der Hand, das Abrutschen wird verhindert und somit das Arbeiten erleichtert. Viele Menschen bevorzugen daher einen etwas festeren Griff. Wichtig ist, dass sich der Schäler leicht reinigen lässt. Entweder man spült ihn mit fliessendem Wasser ab, oder man steckt ihn in die Spülmaschine.

Hochwertige von Hand betriebene Orangenschäler sind bereits für einen Preis zwischen 5 und 20 Franken erhältlich. Eine lohnende Investition, erleichtern sie die Arbeit beim Schälen der Südfrüchte doch sehr.

Orangenschäler gibt es in allen möglichen Arten. (Bild: Natalia D. / Shutterstock.com)

Orangenschäler gibt es in allen möglichen Arten. (Bild: Natalia D. / Shutterstock.com)

Elektrische Orangenschäler: Was taugen sie?



Bei elektrischen Varianten läuft der Schälvorgang automatisch ab. Die Geräte werden über einen Akku gespeist, meistens verfügen sie natürlich auch über ein Netzteil. Prinzipiell sind elektrische Orangenschäler eine bequeme Lösung, leider treten in der Praxis relativ häufig Probleme auf. Über einen Federmechanismus passt sich die Maschine an die unterschiedlichen Grössen und Schalendicken an. Was in der Theorie einfach klingt, funktioniert leider nicht immer. Dann kann es passieren, dass durch eine Quetschung das Fruchtfleisch beschädigt wird und dabei der Saft herausläuft. Alles nicht schlimm, wenn sowieso gepresst werden soll – andernfalls aber lästig und ärgerlich. Bei kleineren Orangen wird oft nicht die gesamte Schale sauber abgetrennt, die Schälung erfolgt daher nicht gründlich. Von entscheidender Bedeutung ist die Leistung des Antriebs. Ist dieser zu schwach, werden dicke Schalen nicht mehr bewältig, ist er wiederum zu kraftvoll, kann schon mal Orangenmus das Ergebnis sein.

Oft sind elektrische Orangenschäler dazu geeignet, auch andere Fruchtsorten zu schälen. Achten Sie jedenfalls darauf, dass das Gerät leicht zu reinigen ist. Der Preis bewegt sich je nach Qualität und Ausstattung ab 25 Franken aufwärts.

Mechanische Orangenschäler – die manuelle Alternative

Was bei einem elektrischen Orangenschäler der Motor erledigt, muss bei der mechanischen Alternative händisch bewerkstelligt werden. Dabei wird die Orange auf einem Spiess um die eigene Achse gekurbelt. Die seitlichen Klingen schälen die Fruchthülle in regelmässige Streifen ab. So können auch grössere Mengen von Orangen bewältigt werden. Der Vorteil eines mechanischen Orangenschälers ist, dass die Antriebsleistung manuell variiert werden kann. Ein Quetschen der Frucht wird dadurch vermieden. Ausserdem sind diese Apparate in der Regel wesentlich günstiger als ihre elektrischen Pendants.

Wer schon einmal einen Orangenschäler verwendet hat, wird darauf nicht mehr verzichten wollen. Kein mühsames Zupfen, keine klebrigen Finger, keine lästigen Rückstände unter den Nägeln – die Vorteile liegen im wahrsten Sinne des Wortes auf der Hand. Neben all diesen Aspekten sollte aber auch ein weiterer entscheidender Grund für die Verwendung eines solchen Werkzeugs nicht vergessen werden: Die gewonnene Zeit! Und die ist bekanntlich teuer…




 

Oberstes Bild: © Sfocato – Shutterstock.com


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