Sicherheit hat im Kinderzimmer die höchste Priorität

30.01.2015 |  Von  |  Baby Care

Geschätzte Lesezeit: 7 minutes

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Mit dem ersten Kind im Haushalt haben die Eltern allerhand zu tun. Dazu zählen nicht nur die Einrichtung eines Kinderzimmers und die Anschaffung neuer Möbel für den Nachwuchs, sondern auch die sichere Gestaltung des Zimmers und des gesamten Wohnraums. Die Kleinen sollten von allen möglichen Gefahren ferngehalten werden, bzw. auch umgekehrt.

Vor allem im Kinderzimmer hat die Sicherheit die höchste Priorität und muss gründlich durchdacht werden. Hier starten die Kleinen im Krabbelalter ihre ersten Erkundungstouren und entdecken das Spiel und das Abenteuer Leben.

Die Neugierde liegt den Kindern förmlich in der Wiege, deshalb wollen sie alles Neue entdecken und verstehen. Mit den folgenden Tipps können Sie Ihr Kinderzimmer sicher einrichten und in ein gefahrenloses Spielparadies verwandeln.

Eltern wissen um die Sicherheit im Kinderzimmer

Bei regelmässigen Umfragen zeigt sich, dass die meisten Eltern beim Kauf ihrer Möbel sehr auf die Sicherheit achten. Insgesamt wird von ca. 95 % aller befragten Eltern dieser Aspekt als ausschlaggebendes Kriterium für den Kauf genannt. Zahlreiche Unfälle passieren in Kinderzimmern vermehrt, weil Sprossen oder Gitter zu weit auseinander stehen oder auch zu eng konstruiert sind.

Stimmen diese Abstände zueinander nicht, kann es im schlimmsten Fall zur Strangulierung von Babys oder Kleinkindern kommen. Auch Hochstühle bergen Gefahren, wenn sie bei der Gewichtsverlagerung der Kleinen zum Umkippen neigen. Ein sitzendes Kind kann beim Hinfallen dadurch in Lebensgefahr geraten.

Zahlreiche mögliche Gefahren und Unfallquellen werden schon im Vorfeld durch das vorbeugende Handeln der Eltern auf ein Minimum eingegrenzt. Kinder sollten niemals unbeaufsichtigt auf einem Hocker oder in einem Hochstuhl sitzen, und auch auf dem Wickeltisch sollten die Kleinsten immer im Auge behalten werden, wenn z.B. das Telefon klingelt. Wenn Sie Ihr Baby im Zimmer, Laufstall oder Bett allein lassen, sollten Sie soweit möglich stets den Kontakt über das Babyphone halten, um die Überwachung und Sicherheit bestmöglich zu gewährleisten.

Das Material der Möbel spielt eine wichtige Rolle

Möbelstücke und Gegenstände, die Allergene enthalten, gehören in kein Baby- oder Kinderzimmer, denn die kleinen Lungen der Kinder reagieren sehr intensiv und empfindlich auf diese Gifte. Bei Laminatböden sollten Sie auf das RAL-Gütesiegel achten, und viele Teppichböden sind aus Sicherheitsgründen mit dem GuT-Siegel ausgezeichnet. Auch auf andere Möbel wie Regalen, Tischen und Stühlen im Zimmer reagieren die Kinder unter Umständen allergisch. Im Holz vieler Möbel sind Terpene enthalten, die nicht jeder Mensch gut verträgt.

Viele Anbieter von ökologischen Möbeln vertrauen auf eine schadstofffreie Herstellung ihrer Produkte, was immer ein grosses Plus für die Kinder ist. Für Textilien wie Kleidung, Decken und Wickelunterlagen sollten Sie auf das sichere Öko Tex 100 Siegel achten, damit darin keine Schadstoffe enthalten sind. Trotzdem sollten Sie beim Kauf darauf achten, dass sämtliche Stoffe chemiefrei produziert worden sind, damit sie die empfindliche und zarte Kinderhaut nicht reizen und die Atemwege der Kleinen unnötig belasten.

 

Oberstes Bild: © Michael Pettigrew – shutterstock.com

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