Textillexikon von A bis Z

09.09.2016 |  Von  |  Kleiderpflege
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Das Lexikon erklärt Ihnen Fachbegriffe und Verarbeitungsverfahren rund um Textilien – von A wie Ausbrenner bis Z wie Zwirn-Frottier.

A

Appretieren

Verfahren, um Aussehen (Glanz), Griff, Stand und Gewicht der Ware zu verbessern. Bei der Appretur werden Stoffe entweder mit Appreturmasse getränkt oder einseitig bestrichen. Aufgrund der glatten Oberfläche sind appretierte Stoffe schmutzabweisend.


Appretieren ist ein Verfahren, um Aussehen (Glanz), Griff, Stand und Gewicht der Ware zu verbessern. (Bild: © Maryna Pleshkun - shutterstock.com)

Appretieren ist ein Verfahren, um Aussehen (Glanz), Griff, Stand und Gewicht der Ware zu verbessern. (Bild: © Maryna Pleshkun – shutterstock.com)


Nicht permanente (Stärke-) Appretur gibt minderwertigen Qualitäten eine bessere Optik. Diese Ausrüstung ist nicht waschfest. Permanent-Appreturen sind bis zu einem gewissen Grad wasch- und reinigungsbeständig.

Atlasbindung

Im Gegensatz zur Köperbindung zeigt die Atlasbindung eine glatte, geschlossene – scheinbar strukturlose Oberfläche. Die Bindungspunkte sind gleichmässig verstreut und berühren sich weder seitlich noch über Eck.

Der kleinste Rapport einer Atlasbindung umfasst 5 Kett- und 5 Schussfäden. Wie beim Köper erfolgt die Bezeichnung atlasbindiger Gewebe meist danach, welches Fadensystem (Kette oder Schuss) auf der Gewebeoberseite überwiegend zu sehen ist.

Wird innerhalb des Bindungsrapports bei jedem Schuss nur ein Kettfaden gehoben, entsteht Schussatlas, wird nur ein Kettfaden gesenkt, entsteht Kettatlas. Schussatlas wird meist in hoher Schussdichte gewebt. Atlasbindung A 1:4 (3) (Schussatlas) Atlasbindung A 4:1 (2) Kettatlas.

Ausbrenner

Bezeichnung für Textilien mit transparenten, spitzenartigen Durchbrucheffekten, aus zwei oder mehreren chemisch unterschiedlich reagierenden Faserstoffen (z. B. Polyester/Viskose oder Polyamid/Baumwolle).

Die Musterung entsteht dadurch, dass eine der Faserarten durch figürlichen (mustermäßigen) Aufdruck von Ätzflüssigkeiten chemisch zerstört wird – oder durch Aufdruck von Reservierungschemikalien und der nachfolgenden Behandlung des gesamten Gewebes mit ätzenden Chemikalien.

B

Batist

Fein- bis feinstfädiges, leinwandbindiges Grundgewebe aus Baumwolle, Leinen oder Halbleinen. Heute auch gebräuchlich für feine Gewebe aus Chemiefasern (zellulosische- und synthetische Fasern) und Mischgespinste.

Batist wird roh, gebleicht, gefärbt und bedruckt angeboten. Zefir ist die Bezeichnung für buntgewebte Batiste. Mako-Batist ist ein Batistgewebe aus ägyptischer Makobaumwolle. Leinen-Batist wird aus feinstfädigem Hechelflachs gefertigt. Batist-Bettwäsche ist besonders leicht und duftig.

Beschichten

Die Bezeichnung für das ein- oder beidseitige Aufbringen von Aufstrichmitteln (z.B. Kunststoffe wie PVC, Polyurethan u.a.) auf ein textiles Flächengebilde (Gewebe. Maschenwaren etc.) PVC-Beschichtungen können abgewaschen und auf der Rückseite bis 30° C gebügelt werden – sind jedoch nicht reinigungsbeständig.

Biber

Köperbindiges (neuerdings gelegentlich auch leinwandbindiges) Baumwollgewebe, mit voluminösem Schussgarn (Mulegarn). Das Gewebe ist beidseitig so stark geraut, dass eine flauschige, dicht geschlossene Faserdecke (Rauflor) entsteht. Biber-Qualitäten sind gebleicht, gefärbt und bunt bedruckt als Betttücher (Betttuchbiber) und Bettwäsche-Garnituren auf dem Markt.

Bindungskurzzeichen

setzen sich aus den Anfangsbuchstaben der Bindungsbezeichnung und einem Zahlensymbol zusammen. Die über dem Querstrich stehende Ziffer gibt die Anzahl der Hebungen, die darunter die der Senkungen des ersten Kettfadens im Bindungsrapport an. So bedeutet z. B. K 1:2 Z: K = Köper der 1. Kettfaden ist über den 1. Schuss gehoben und unter die nächsten 2 Schussfäden gesenkt (siehe Schusskörper) Z = Gratrichtung.

Bleichen

Will man der Ware (z.B. Weisswaren) ein reinweisses Aussehen verleihen oder sie in hellen Pastelltönen färben, wird sie gebleicht. Durch Bleichmittel wird der natürliche Farbstoff teilweise oder vollständig entfernt.


Durch Bleichmittel wird der natürliche Farbstoff teilweise oder vollständig entfernt. (Bild: © PHOTO FUN - shutterstock.com)

Durch Bleichmittel wird der natürliche Farbstoff teilweise oder vollständig entfernt. (Bild: © PHOTO FUN – shutterstock.com)


Brokat-Damast

(Ursprünglich mit Gold- und Silberfäden durchwebte Seidengewebe) Heute Phantasiebezeichnung für besonders feinfädige, dichtgewebte Mako-Damaste und hochwertige Buntdamaste.

Brokat-Damast ist aus reiner Baumwolle bester Provenienzen hergestellt. Die Garne sind gekämmt, das Gewebe ist mercerisiert und hat eine besonders hohe Fadendichte. Die Webung für Bettwäsche erfolgt in Jacquardbindung. Mako-Brokat Damast zählt zu den wertvollsten und edelsten Bett- und Tischwäsche-Qualitäten.

Buntgewebe

Gewebe, die durch wechselnd farbige Kett- oder Schussfäden oder in Kombination aus beiden gemustert werden

C

Chenille

Ist ein samtartig wirkendes Gewebe, dessen Schuss aus einem speziellen Garn (Chenillegarn) besteht. Bei der Webchenille wird die Vorware zunächst in Leinwand- oder Dreherbindung gewebt und in Kettrichtung geschnitten. Die Gewebebändchen werden zu raupenähnlicher Rundchenille drilliert (franz. chenille = Raupe) und als Schuss in leinwandbindige Ware eingetragen.

Chenillegewebe sind sehr voluminös und haben einen weichen Griff. Bei gemusterter Ware sind die ungewöhnlichen Muster- und Farbeffekte auf der Ober- und Unterseite gleich. Webchenille wird häufig auch als Schmuckborte an Hand- und Seiftüchern verwendet. Die aufwendige und daher teure Herstellung des Chenillegarns erklärt den relativ hohen Preis der daraus gearbeiteten Artikel.


Chenille ist ein samtartig wirkendes Gewebe, dessen Schuss aus einem speziellen Garn (Chenillegarn) besteht. (Bild: © Anna Aybetova - shutterstock.com)

Chenille ist ein samtartig wirkendes Gewebe, dessen Schuss aus einem speziellen Garn (Chenillegarn) besteht. (Bild: © Anna Aybetova – shutterstock.com)


Crêpe

Sammelbegriff für Gewebe, die durch überdrehte Garne (Crêpegarne = Kreppgarne), Bindung oder Spezialausrüstung ein unregelmässiges, körniges Oberflächenbild erhalten.

Folgende Bezeichnungen beziehen sich auf die Herstellungstechniken: Crêpe (echter Krepp) = (Crêpegarne in Kette und/oder Schuss) Webkrepp = (glatte Garne – Kreppeffekt durch die Bindung) Gaufragekrepp = (Prägung) Laugierkrepp = (Alkaliaufdruck).

In der Praxis wird die verdeutschte Bezeichnung Krepp häufig ausschliesslich für die „unechten“ Kreppgewebe angewandt, deren Krepp-Charakter über die Bindung oder durch Nachbehandlung erzielt wird.

Cretonne

Glattes, leinwandbindiges Baumwollgrundgewebe aus kräftigen bis mittelfeinen Garnen (gröber als Renforcé). Wird roh (als Nessel), gebleicht, gefärbt und bedruckt angeboten. Cretonne ist unempfindlich gegen hohe Wasch- und Bügeltemperaturen

D

Damassé

Sammelbezeichnung für Jacquardstoffe mit reicher Figurmusterung, meist aus Seide oder Reyon, den echten Damasten nachgebildet. Echte Damassé-Gewebe sind zweischüssig, wobei sich die Figuren vom Kettsatingrund scharf abheben.

Die Abstufung der Musterkonturen ist wie beim echten Damast zackenförmig. Um neben dem Grundeffekt in Kettatlasbindung auch Schussflottierungen zu erzielen, werden zusätzlich zur Jacquardmaschine sogenannte Hebestäbe (Tringles) verwendet.

Damast

Hochwertiges, meist floral oder ornamental grossgemustertes Gewebe mit Atlasgrund. Die Bezeichnung Damast, früher ein rein technischer Begriff (mehrfädige Abstufung der Konturen), wird heute vom Handel fast allgemein für jacquardgemustere Gewebe in Damast-Qualität verwendet.

Durch die wechselseitige Anwendung von Kett- und Schussflottierunen und die damit verbundene, unterschiedliche Lichtreflektion, entsteht ein kontrastreiches Musterbild, das sich deutlich vom Fond abhebt.


Hochwertiges, meist floral oder ornamental grossgemustertes Gewebe mit Atlasgrund. (Bild: © Andrea Izzotti - shutterstock.com)

Hochwertiges, meist floral oder ornamental grossgemustertes Gewebe mit Atlasgrund. (Bild: © Andrea Izzotti – shutterstock.com)


Die Mustermöglichkeit lässt bei Verwendung grosser Jacquardmaschinen sehr grosse Rapporte (grossflächige, bildhafte Motive) zu. Der seidige Glanz wird durch spezielle Ausrüstung (Kalandern) noch intensiver. Charakteristisch für den echten Damast sind die mehrfädig abgestuften und daher gezackten Musterkonturen – im Gegensatz zu den durch einfädige Abstufungen glatt verlaufenden Musterrändern bei „unechtem“ Damast (Halbdamast) für Bett- und Tischwäsche. Bei der Bettwäsche haben sich im Laufe der Zeit Bezeichnungen herausgebildet, mit denen bestimmt Gütebegriffe verbunden sind.

Damssé -Imitation

Einkettige und einschüssige Gewebe, die lediglich aufgrund des reichen Musterbildes den echten Damassé-Gewebe ähnlich sehen. Für diesen Gewebetyp ist die Bezeichnung Damassé im Handel weit verbreitet.

Doppelpiqué

Gewebe mit Ober- und Unterkette. Es hat zwei rechte Seiten und gleicht einem Hohlgewebe. Die beiden Grundketten arbeiten mit den Grundschüssen in Leinwandbindung.

Die Zwischenschüsse (Füllschüsse) liegen lose (hohl) im Gewebe und füllen es aus. Durch verbindende Fäden (wie z. B. Bindekette, Bindeschuss oder Warenwechsel) werden die Gewebelagen zusammengehalten und es entsteht eine erhabene Musterung, die beidseitig verwendet werden kann.

Drucken

Eines der wichtigsten Dessinierungsverfahren bei Haustextilien. Dazu werden heute fast ausnahmslos maschinelle Verfahren angewandt. Die wichtigsten Druckverfahren sind: – Rouleauxdruck – maschineller Filmdruck – Heisstransferdruck.

Bedruckte Textilien sollten im Allgemeinen nicht heisser als bei 60°C gewaschen werden.

E

einschüssige Damassé

Einkettige und einschüssige Gewebe, die lediglich aufgrund des reichen Musterbildes den echten Damassé-Gewebe ähnlich sehen. Für diesen Gewebetyp ist die Bezeichnung Damassé im Handel weit verbreitet.

Einschütte

Dieses daunendichte Gewebe wird in Leinwandbindung hergestellt. Grundsätzlich werden nur hochwertige, gekämmte, fein ausgesponnene Baumwollgespinste in den Nummerbereichen Nm 70 bis Nm 100 (in Aussnahmefällen bis Nm 135) verwendet.


Cambric (Bild: © pongsakorn prammaeklong - shutterstock.com)

Cambric (Bild: © pongsakorn prammaeklong – shutterstock.com)


Mitunter trifft man für den Namen Einschütte auch die Bezeichnung Cambric an oder man spricht von Daunenperkal, wenn es sich um bedruckte Einschütte handelt.

Einstellung

Sie charakterisiert die Geschlossenheit eines Gewebes und gibt an, wie viele Fäden sich auf einer bestimmten Fläche (z.B. cm²) in Kett- oder Schussrichtung befinden. Bei zwei durch Schrägstich getrennte Zahlen, z.B. 28/23, gibt die erste die Kett-, die zweite die Schuss-Fadenzahl an.

F

Faconné

Die Bezeichnung ist Geweben (meist modisch gestalteten Stoffen) mit kleinen Bindungsmustern vorbehalten, die auf der Schaftmaschine hergestellt werden. Zusätzliche Begriffe in der Musterung: rayé -längsgestreift travers – quergestreift quadrillé -kariert oder gewürfelt.

Farbechtheit

Darunter versteht man die Widerstandsfähigkeit von Färbungen und Drucken gegen Waschen, chemische Reinigung, Licht, Wetter etc. Sie lässt sich durch die Wahl entsprechender Farbstoffe den Anforderungen anpassen, die an die jeweilige Ware gestellt wird

Fasern

Beschreibung der Fasern Im Bereich „Haustextilien“ werden in der Hauptsache folgende Fasern verarbeitet: I. Naturfasern Baumwolle Samenfaser der Baumwoll-Pflanze wichtigste Faser im Bereich Haushaltstextilien (Marktanteil 64%) wichtigstes Qualitätsmerkmal ist die Faserlänge (Stapellänge) sehr saugfähig (Wasserrückhaltevermögen 45-65%)  kann fast 10% ihres Gewichts an Wasser aufnehmen, ohne dass man Feuchtigkeit spürt; deshalb Spitzenposition überall dort, wo Textilien direkt mit der Haut in Berührung kommen  „hautfreundlich“ – kratzt und scheuert nicht, ruft keine Allergien hervor  knittert leicht; Knitterneigung lässt sich jedoch durch  Ausrüstungsprozesse erheblich verringern  kann gebleicht oder wasch- und lichtecht gefärbt werden  ist unempfindlich gegenüber hohen Wasch- und Bügel-temperaturen und robuster Waschbehandlung.

Leinen (Flachs)

aus den Stängeln der Flachs-Pflanze gewonnene Bastfaser. Leinen besteht aus Zellulose

  • reissfester als Baumwolle, jedoch weniger elastisch
  • sehr strapazierfähig, koch- und waschbeständig
  • fusselfrei (ideal für Gläser- und Geschirrtücher) knittert leicht; deshalb häufig
  • knitterarm ausgerüstet

Reinleinen: Kette und Schuss aus reinem Leinen (100% Leinen) Halbeleinen: Kette aus reiner Baumwolle, Schuss aus reinem Leinen; Leinenanteil darf dabei 40% nicht unterschreiten II. Chemiefasern Viskose – Faser (Zellwolle) Faser aus regenerierter Zellulose; gewonnen z.B. aus Buchenholz (z.B. eingetr. Warenzeichen „Modal“)


Leinen ist aus den Stängeln der Flachs-Pflanze gewonnene Bastfaser. (Bild: © Phatthanit - shutterstock.com)

Leinen ist aus den Stängeln der Flachs-Pflanze gewonnene Bastfaser. (Bild: © Phatthanit – shutterstock.com)


  • Festigkeit geringer als bei Baumwolle
  • knittert leicht
  • empfindlich gegenüber hohen Wasch- und Bügeltemperaturen
  • bei Hauswäsche ist die Faser meist nur in Verbindung mit Baumwolle auf dem Markt
  • Hochglanz-Effekte

Einsatz bei Bettwäsche als Beimischung zur Baumwolle, um erhöhte Geschmeidigkeit und besseren Glanz zu erzielen. Polyester – Faser synthetischer Faser, die einen hohen Anteil an der gesamten Chemiefaser-Produktion hat.

  • hohe Festigkeit
  • besitzt gute Säure-, Licht- und Wetterbeständigkeit
  • hat nur geringe Feuchtigkeitsaufnahme (Wasserrückhaltevermögen 3-5%)
  • trocknet schnell
  • ist biologisch kaum abbaubar
  • pillt leicht

Flammé

Flammé-Gewebe sind der ursprünglichen Optik der Leinengewebe nachempfunden. Die strukturierte, körnige Oberfläche entsteht durch den Einsatz von Effektgarnen mit unregelmässigen Verdickungen (Flammgarn, Flammenzwirn, Wulstgarn).

Flanell

Sammelbegriff für alle ein- oder beidseitig gerauten Gewebe in Leinwand- oder Köperbindung. Flanell ist gekennzeichnet durch einen deutlichen, kurzen Flor und weichen Griff. Die Faserdecke ist nicht so fest angewalkt, so dass das Bindungsbild noch zu erkennen ist.

Besonders leichte Bettwäsche-Qualitäten sind aufgrund ihrer Feinheit unter den Phantasiebezeichnungen Feinflanell und Edelflanell auf dem Markt. Finette: Köperbindung, beidseitig geraut für Hemden, Bettwäsche etc.

Flottierung

Bei Geweben: bindungstechnischer Begriff für eine Fadenstrecke, die ohne Bindung entweder als Kettfaden über einer Anzahl von Schüssen oder als Schussfaden über einer Anzahl von Kettfäden liegt.

Frotté-Crêpe

(Bettwäsche Qualität) Phantasiebezeichnung für eine Ware, deren Optik und Griff an ein Frotté oder auch Kreppgewebe erinnert. Die strukturierte, körnige Oberfläche dieser Ware in L 1/1-Bindung wird durch Frottézwirne erzielt.

In der Kett = Frottézwirn im Wechsel; im Schuss = Frottézwirn. Dieses Gewebe knittert kaum und brauch nur in Ausnahmefällen leicht gebügelt werden.

Frottee

Wird im Gegensatz zu Frottiergewebe auf normalen Webstühlen hergestellt. Die Bezeichnung Frottee ist bestimmten Geweben aus Effektzwirnen vorbehalten. Der Schuss besteht aus sehr plastischen, dicken Frottézwirnen mit starker Schlingenbildung. Beim Verweben entsteht somit ein körniges, schlingreiches Warenbild mit stumpfer, unebener Oberfläche.

Frottier

Frottiergewebe (Schlingengewebe) werden auf besonders konstruierten Frottierwebmaschinen (in Schaft- oder Jacquardtechnik hergestellt. Die Gewebe bestehen aus 3 Fadensystemen: einer straff gespannte Grundkette, einer lockeren Florkette (auch Pol,- Schlingen- oder Frottiergett) und dem Schuss.

Je nach Qualität der Ware werden Schussgruppen (3 oder 4 Schüsse) in einer der Schlingenhöhe entsprechend Entfernung angeschlagen. Beim Anschlag nimmt die Schussgruppe die Florkette mit, die dabei im Wechsel nach oben und unten Schlingen bildet. Werden die Schlingenköpfe an der Oberseite auf einer Schermaschine aufgeschnitten, entsteht Web-Frottier-Velours.

Frottier-Velours

Bezeichnung für dichte Frottiergewebe mit aufgeschnittenen Schlingen (an der Oberseite). Durch zusätzliches Walken und Scheren der Ware eine plüschartige, samtige Oberfläche – während die Rückseite Schlingen aufweist.

Erkennungsmerkmale kurz zusammengefasst – leicht zu merken: Frottee: – Gewebe vom normalen Webstuhl – schlingenreiches Warenbild durch Frottézwirn im Schuss – Schlingen lassen sich nicht aufziehen Frottier – Gewebe von der Frottierwebmaschine – Schlingenbildung durch Florkette – Schlingenfaden lässt sich in Kettrichtung herausziehen

Fruette

Köperbindung beidseitig geraut für Hemden, Bettwäsche etc.

Färben

Man unterscheidet im Wesentlichen drei Arten der Farbgebung:

  • Garnfärbung
  • Stückfärbung
  • Druck

Je nach Faserart sind dabei verschiedene Färbungstechniken erforderlich. So müssen unter Umständen Mischgewebe zweimal gefärbt werden. Mehrfarbige Textilien sind entweder buntgewebt (garngefärbt) oder bedruckt.

Garnfärbung ist relativ teuer und gibt von vornherein einen gewisse Gewähr für gute Farbechtheit. Einfarbige Textilien sind meist stückgefärbt, ausgenommen hochwertige Bettdamaste u. a. Je nach Farbechtheit vertragen Haustextilien Waschtemperaturen bis 60°C oder 95°C.

G

Garne

Natur- und Chemiefasern werden zu Garnen und Zwirnen verarbeitet. Garn Im Sinne von „Einfach-Garn“, ist ein einfädiges textiles Gebilde, bestehend aus Spinnfasern oder Filamenten (Endlosfasern). Spinnfasergarn besteht aus einer Anzahl Spinnfasern, die durch Verdrehen (Spinnen) zusammengehalten werden.

Ein Filamentgarn besteht aus einem oder mehreren Filament(en), ohne oder mit Drehung hergestellt. Gefachtes Garn Zwei oder mehr einfache Garne oder Zwirne, die zusammengespult, jedoch nicht miteinander verdreht sind.

Zwirn Sammelbegriff für alle linienförmigen textilen Gebilde, die durch Zusammendrehen (Zwirnen) einfacher Garne oder/und Zwirne gleicher oder verschiedener Art entstanden sind. Einstufige Zwirne werden in einem Zwirnvorgang aus zwei oder mehr einfachen Garnen hergestellt.

Mehrstufige Zwirne werden in einem oder mehreren zusätzlichen Zwirnvorgängen aus einstufigen oder/und mehrstufigen Zwirnen, gegebenenfalls auch unter Mitverwendung von einfachen Garnen, hergestellt. Durch das Zwirnen wird die Festigkeit des Fadens gesteigert und die Gleichmässigkeit verbessert.

Zwirne sind fester und widerstandsfähiger als Garne gleicher Feinheit. Durch entsprechende Abwandlung in der Verarbeitung kann man den Zwirnen Mustereffekte verleihen. Die bekanntesten Zwirne dieser Art sind Frotté-, Flammen-, Noppen-, Kräusel-, Schlingen,- und Raupenzwirn. Bei Stoffbezeichnungen weist das Wort „Zwirn“ darauf hin, dass es sich um ein besonders festes und dauerhaftes Material handelt, das aus gezwirnten Garnen besteht.


Garn Im Sinne von „Einfach-Garn“, ist ein einfädiges textiles Gebilde, bestehend aus Spinnfasern oder Filamenten. (Bild: © Alena Ozerova - shutterstock.com)

Garn Im Sinne von „Einfach-Garn“, ist ein einfädiges textiles Gebilde, bestehend aus Spinnfasern oder Filamenten. (Bild: © Alena Ozerova – shutterstock.com)


Spezielle Garne: Gekämmte und supergekämmte Garne bestehen aus langen, hochwertigen Fasern, die kurzen Fasern wurden mit Hilfe einer Kämmmaschine ausgeschieden bzw. ausgekämmt. Der Prozentsatz der ausgekämmten Fasern entscheidet über die Kennzeichnung. Das Verfahren verteuert das Material, macht aber die daraus hergestellten Stoffe besonders glatt, glänzend und haltbar.

Texturierte Garne: Endlose Chemiefasern, die durch ein Texturierverfahren permanent verformt werden, bezeichnet man als texturierte Garne, Kräusel- bzw. Stretch-Garne. Durch das Texturieren (Oberflächenverformung), das heute in unzähligen Variationen möglich ist, erhalten die Garne spezielle Eigenschaften wie z.B. Kräuselung, grössere Elastizität, voluminöseren und weicheren Griff, erhöhte Feuchtigkeitsaufnahme, höheren Lufteinschluss etc.

Mischgarne (Mischgespinste) besteht aus Mischungen verschiedener Faserarten.

Gerstenkorn

Gewebe mit einer gut gegliederten, grobkörnigen Oberfläche. Die Bindungsart ist abgeleitet von der Leinwandbindung – in der Weise, dass mehrfach kreuzende Fadenflottierungen in Kette und Schuss entstehen.

Kurz gesagt – leicht zu merken: Typisches Bindungsbild: 2 Kett- und 2 Schussfäden liegen kreuzweise flott und bilden das „Korn“. Die Bindung findet vor allem Einsatz bei Handtüchern aus Baumwolle, Halbleinen oder Leinen. Gerstenkorngewebe sind sehr saugfähig und haben aufgrund der narbigen Struktur eine gut frottierende Wirkung

Gestricke

Sie bestehen aus einem Faden, der in Querrichtung durch die Ware verläuft und durch die Nadeln zu Masche verschlungen wurde. Diese Ware kann aufgezogen werden und neigt bei Fadenbruch zu Fallmaschenbildung

Gewebe

sind textile Flächengebilde, die mittels Fachbildung aus sich rechtwinklig verkreuzenden Fäden zweier Fadensysteme, Kette und Schuss, hergestellt sind.

Kette = Fäden in Längsrichtung Schuss = Fäden in Querrichtung. Die Art und Weise, wie Kette und Schuss miteinander verkreuzt werden, bezeichnet man als Bindung. Bindung, Garnfeinheit und Einstellung (Fadendichte) bilden die wesentlichen Komponenten eines Stoffes.

Die drei Grundbindungen sind: Leinwandbindung bei Baumwolle = Kattunbindung bei Wolle = Tuchbindung bei Seide = Taftbindung Körperbindung Kett- oder Schusskörper Atlasbindung (franz. Satinbindung) Kett- oder Schussatlas. Neben den drei Grundbindungen gibt es eine Vielzahl an Varianten, die von den Grundbindungen abgeleitet werden, sowie Spezialbindungen.

Gminder Cotton

Markenname für einfarbige, leinwandbindige Baumwollgewebe aus gezwirnten Garnen. Die Qualitäten gliedern sich, je nach Einstellung und Garnfeinheit, in fein – mittelgrob – grob. In seiner körnigen Struktur imitiert es Leinengewebe, bzw. das frühere „Gminder Halbleinen“.

Grubentuch

Handtuchstoff mit schachbrettartiger, hell/dunkler Würfelmusterung (häufig weiss/blau) aus Baumwolle, Halbleinen oder Leinen. Die Würfeloptik entsteht durch Musterwechsel (Kett- und Schussköper) und unterschiedliche Garnfärbung (Kette hell – Schuss dunkel). Grubentuch findet hauptsächlich als strapazierfähiges Küchenhandtuch Einsatz.

H

Handarbeitsstoff

Zählstoff ist der Handelsname für ein leinwandbindiges Gewebe, das aufgrund des klaren Bindungsbildes und der einfachen Handhabung im Auszählen und Aussticken besonders für den Handarbeitsunterricht gebräuchlich ist.


Handarbeitsstoff (Bild: © Ursa Major - shutterstock.com)

Handarbeitsstoff (Bild: © Ursa Major – shutterstock.com)


Haustuch

Grobfädiges, dichtes Baumwollgewebe in Leinwandbindung für Betttücher, sehr strapazierfähig.

Henkelblüsch

In Wirktechnik, auf dem Rundstuhl erzeugte oder auf Rundstrickmaschen hergestellte Maschenware. Kennzeichnend sind die auf der einen Seite gleichmässig lang hervortretenden Fadenschleifen („Plüsch-Henkel“), die mit den Grundmaschen verbunden sind. Die Gegenseite zeigt ein Maschenbild. Die Ware ist dehnbar.

I

Inlett

Inlett ist ein Baumwollgewebe mit einer Kettköper-Bindung 2/1. Das etwas weicher gedrehte Schussgarn geht unter zwei Kettfäden durch und über den dritten hinweg. Die glatten und etwas härter gedrehten Kettfäden bestimmen das Oberflächenbild der rechten Warenseite.

Das zu zwei Dritteln auf der Innenseite liegende, weichere Schussgarn bewirkt beim Gebrauch in Verbindung mit Federn- und Daunenteilchen eine feine Verfilzung der Gewebefläche. Dadurch wird die ohnehin vorhandene Gewebedichte noch erhöht.

Interlock

Feiner, dehnbarer Maschenstoff bzw. doppelflächige Kulierware (Rechts-Rechts-Gekreuzt). Das heisst: Interlock ist die Kombination zweier 1/1 Rippwaren. Beide Warenseiten sehen gleich aus und lassen nur rechte Maschen erkennen. Die Ware ist glatt und erscheint nicht gerippt.

J

Jacquard-Gewebe

zeigen grossflächige, variationsreiche Bindungsmuster, wie sie besonders bei Damast-Bettwäsche und -Tischwäsche zu sehen sind. Der Begriff Jacquard geht zurück auf den französischen Erfinder J.M. Jacquard (1752-1834), der eine Steuerung für Webstühle erfand, bei der mit Hilfe von Lochkartenbändern die einzelnen Kettfäden beim Weben beliebig angehoben und gesenkt werden können.


Jacquard-Gewebe zeigen grossflächige, variationsreiche Bindungsmuster. (Bild: © Pavel Mirchuk - shutterstock.com)

Jacquard-Gewebe zeigen grossflächige, variationsreiche Bindungsmuster. (Bild: © Pavel Mirchuk – shutterstock.com)


Hierdurch wurde die Herstellung von Stoffen mit grossflächigen, komplizierten Webmustern möglich. Jacquardweberei wird nach Möglichkeit nur dann angewandt, wenn die kostspielige Technik einen hochwertigeren Warencharakter verspricht.

K

Kalandern

Pressen von Geweben oder Maschenwaren, um sie glatter, glänzender, geschlossener oder geschmeidiger zu machen. Das geschieht auf Ausrüstungsmaschinen, den sog. Kalandern. Dabei durchläuft der Stoff zwei oder mehrere unter hohem Anpressdruck stehende Walzen, von denen eine geheizt wird.

Kalmuk

Schweres Baumwollgewebe in Doppelschusstechnik mit weich gedrehtem Schussmaterial, beidseitig stark geraut, so dass keine Bindung mehr zu erkennen ist. Kalmuk wird als Betteinlage und als Tisch- und Bügelunterlage verwendet.

Kettengewirke

Sie bestehen aus einer Vielzahl von Fäden (Fadenkette), die in Längsrichtung durch die Ware verlaufen, und die miteinander zu Maschen verschlungen wurden. Diese Ware lässt sich nicht aufziehen und ist fallmaschensicher.

Zusätzlich können in Querrichtung Schussfäden und in Längsrichtung nicht maschenbildende Kettfäden eingearbeitet werden. Begriff, der in Verbindung mit Maschenstoffen häufig als Zusatzbezeichnung vorkommt.

Klöppelspitze

Klöppelspitzen werden handgearbeitet oder mit Hilfe von Maschinen täuschend echt imitiert. Klöppelspitze entsteht durch mustermässiges Kreuzen oder Zusammendrehen von kräftigen Zwirnen.

Krepp

siehe Crêpe

Krumpfen

Vorwegnehmen des Einlaufens von Textilien durch besondere Verfahren (Krumpfbehandlung). „Krumpfecht“ ist eine Ware, die eine Krumpfbehandlung erfahren hat und je nach der gegebenen Vorschrift oder dem Verwendungszweck bei Nassbehandlung nicht oder nicht über ein bestimmtes Mass hinaus einläuft (s. a. Sanfor).


Sanfor (Bild: © mattckaiser - shutterstock.com)

Sanfor (Bild: © mattckaiser – shutterstock.com)


Kuliergewirke

Sie bestehen aus einem Faden, der in Querrichtung durch die Ware verläuft und durch die Nadeln zu Masche verschlungen wurde. Diese Ware kann aufgezogen werden und neigt bei Fadenbruch zu Fallmaschenbildung.

Köperbindung

Gewebe in Köperbindung sind meist auf den ersten Blick an den schräg verlaufenden Körpergraten zu erkennen. Die Grate entstehen durch den diagonalen Versatz der Bindungspunkte. Die Gratrichtung wird mit den Grossbuchstaben Z bzw. S angegeben.

Der kleinste Rapport eines Köpers umfasst 3 Kett- und 3 Schussfäden. Köper werden üblicherweise nach dem Fadensystem bezeichnet, welches auf der Gewebeoberseite überwiegend zu sehen ist: Schussköper zeigt auf der Gewebeoberseite vorwiegend Schussfäden. Jeder Kettfaden liegt einmal über und zweimal unter den einzelnen Schussfäden, so dass der Schuss mehr in Erscheinung tritt.

Köperbindung K 1:2 Z Kettköper zeigt auf der Gewebeoberseite vorwiegend Kettfäden. Jeder Kettfaden liegt zweimal über und einmal unter den einzelnen Schussfäden. Köperbindung K 2:1 S

L

Lancé

Bezeichnung für figürlich gemusterte Gewebe, bei denen die Musterung durch ein zweites Kett- und/oder Schusssystem gebildet wird. Diese tritt streifenweise im Gewebe auf, auch dann, wenn das Muster selbst keine Streifenanordnung erkennen lässt.

Man unterscheidet: Schusslancé = zusätzlicher Zier- bzw. Musterschuss Kettlancé = besondere Zier- bzw. Musterkette Lancé-quadrillé = zusätzliche Musterkette und Musterschuss Die zur Musterbildung auf der Oberseite nicht benötigten Zierfäden flotten auf der Rückseite zwischen den Abbindungen (Mustern) über die gesamte Warenbreite bzw. -länge oder werden punktweise eingebunden.

Werden die Flottungen weggeschnitten (abgeschoren), bezeichnet man das Gewebe als Lancé découpé oder auch als Broché-Imitation (Schweizer Ausdruck: Scherli). Auf diese Weise erreicht man, dass die freiliegenden Fäden nicht so leicht herausgezogen werden und bei transparenten Qualitäten nicht durchscheinen. Ausserdem wird das Gewebe leichter. Erkennungsmerkmale: Lancé découpé wird häufig mit Bronché verwechselt, ist aber leicht an den offenen Fadenenden der Musterränder zu erkennen.

Leinen

Nach speziellen Spinnverfahren hergestellte Mischgarne (z.B. Polyester und Flachs).


Nach speziellen Spinnverfahren hergestellte Mischgarne (z.B. Polyester und Flachs). (Bild: © photographyfirm - shutterstock.com)

Nach speziellen Spinnverfahren hergestellte Mischgarne (z.B. Polyester und Flachs). (Bild: © photographyfirm – shutterstock.com)


Leinen- und Halbleinen

Meist in Leinwandbindung gewebte Stoffe, mit den typischen Garnverdickungen des Flachses.

Leinenimitate

Im Handel übliche Bezeichnung für Gewebe (z. B. Baumwoll- oder Zellwollgewebe), bei denen die Leinenstruktur (Optik des Gewebebildes) durch die Fadenstruktur (unregelmässige Garnverdickungen) bzw. durch die gewählte Bindung imitiert wird.

Leinwandbindung

Die Leinwandbindung ist die einfachste und zugleich engste Verkreuzung von Kett- und Schussfäden. Jeder Kettfaden liegt wechselweise einmal über und einmal unter den einzelnen Schussfäden Leinwandbindung L 1:1.

Linon

Glattes, leinwandbindiges Baumwollgewebe. Unterscheidet sich von Cretonne und Renforcé durch die glänzende Oberfläche (Effekt durch Kalandern) und die nicht waschfeste Appretur.

Lochstickerei

Bei dieser Art von Stickerei bilden Lochmotive den gewünschten Musterungseffekt. Zunächst wird ein rohes Grundgewebe (vorwiegend Batist) in eine Grossstrickmaschine eingespannt. Danach werden mit Rohzwirn die Lochkonturen gestickt, dann mit Bohrern gebohrt und anschliessend mit einem festen Stich (Plattstich) umstickt bzw. eingefasst.

Erst durch Gasieren (Abbrennen von abstehenden Faserhärchen) wird die gestickte Umfassung sauber und glatt. Abschliessend wird die Ware gebleicht oder gefärbt; teilweise auch zusätzlich bedruckt.

M

Mako-Damast

Das Gewebe enthält in Kette und Schuss hochwertige ägyptische und sudanesische Baumwolle. Das Gewebe ist mercerisiet und hat eine besonders hohe Fadendichte.


Mako-Damast (Bild: © Anteromite - shutterstock.com)

Mako-Damast (Bild: © Anteromite – shutterstock.com)


Maschenwaren

sind Flächengebilde, die aus einem oder mehreren Fäden oder aus einem oder mehreren Fadensystemen durch maschenbildende Fadenverschlingungen hergestellt sind. Maschenwaren sind schmiegsamer und elastischer als Gewebe und weisen eine hohe Dehnbarkeit nach allen Richtungen auf. Durch entsprechende Bindungen lassen sich jedoch auch quer- und längsstabile Stoffe erzeugen.

Matratzendrell

Kräftiges Leinen-, Halbleinen- oder Baumwollgewebe für Matratzenüberzüge in Drell-(Drell- bzw. Fischgrat), Köper- oder Atlasbindung. Jacquardgemusterte Matratzenstoffe sind unter der Bezeichnung Matratzendrell-Jacquard oder Jaquarddrell im Handel.

Mercerisieren

Veredlungsverfahren (Behandlung mit Lauge unter Spannung), wodurch Baumwoll-Gewebe oder auch -Garne erhöhte Festigkeit, bessere Farbaufnahmefähigkeit und einen seidenähnlichen, kochfesten und reinigungsbeständigen Glanz erhalten.

Molton

Weiches, leinwandbindiges Baumwollgewebe – beidseitig geraut, in mittlerer bis schwerer Qualität. Oft auch in Doppelschusstechnik (Ober- und Unterschuss) hergestellt. Molton wird für Unterbetttücher, Tischunterlagen, Baumwoll-Kinderdecken etc. verwendet.

N

Nicky-Velours

Im Handel gebräuchliche Bezeichnung für Scher-bzw. Schneideplüsch (bzw. Wirkvelours o.a. Wirksamt). Nicky-Velours ist geschorener Henkelplüsch. Die Rohware wird in der Ausrüstung einem Scherprozess unterzogen. Dabei werden die Henkel (Schlingen) aufgeschnitten oder zum Teil abgeschoren, wodurch eine samtartige Oberfläche entsteht.


Velour (Bild: © Studio Wonders - shutterstock.com)

Velour (Bild: © Studio Wonders – shutterstock.com)


P

Perkal

Die Beschreibung bezieht sich hier auf hochwertige Bettwäsche-Qualitäten. Feinfädige, dicht gewebte Ware aus Baumwolle, in Leinwandbindung. Aufgrund seiner Feinheit und Dichte eignet sich Perkal besonders gut als Basis für zartfarbigte Druckdessins, mit feiner Zeichnung.

Pflegeleicht

Für diesen Begriff gibt es noch keine einheitliche, international gültige Definition. In der BRD heute die allgemeine Bezeichnung für Ausrüstungs- bzw. Veredlungsmassnahmen, die Textilien leicht pflegbar machen.


Pflegeleicht (Bild: © Margarita Nikolskaya - shutterstock.com)

Pflegeleicht (Bild: © Margarita Nikolskaya – shutterstock.com)


Darunter versteht man, dass sie sich ohne besondere Mühe waschen lassen, rasch und knitterarm trocknen und nicht oder nur leicht gebügelt (geglättet) werden müssen. Im weiteren Sinn umfasst der Begriff der Pflegeleichtigkeit z.B. auch die leichte Beseitigung von Verschmutzungen (fleck- und schmutzabweisende Ausrüstung). Siehe auch „Scotchgard“ und „Teflon“.

Plattieren

Bezeichnung für eine Herstellungstechnik bei Maschenwaren, wobei zwei verschiedenartige oder -farbige Fäden so verarbeitet werden, dass der eine (Plattierfaden) bei allen Maschen auf die rechte Seite der Maschen kommt. Durch Plattieren kann eine Qualitätsverbesserung (unterschiedlicher Spinnstoff) oder eine Musterung erzielt werden. Single-Jersey, plattiert (Qualität für Spannbetttücher).

R

Rapport

In der Weberei die Bezeichnung für die Gesamtheit der bindenden Fäden bis zur Wiederholung der Bindung (Bindungsrapport). Er bestimmt in Kett- und Schussrichtung, in ununterbrochener Reihenfolge aneinandergefügt, das Gesamtbild der Gewebebindung.


In der Weberei die Bezeichnung für die Gesamtheit der bindenden Fäden bis zur Wiederholung der Bindung (Bindungsrapport). (Bild: © tkhatsko - shutterstock.com)

In der Weberei die Bezeichnung für die Gesamtheit der bindenden Fäden bis zur Wiederholung der Bindung (Bindungsrapport). (Bild: © tkhatsko – shutterstock.com)


Raschelspitze

Auf der Raschelmaschine (Kettwirkmaschine) hergestellte Wirkspitze. Raschelspitzen stellen eine Imitation der Webspitze dar.

Rauen

Aufrauen von Stoffen, dass sie einen flauschigen, weichen Griff erhalten. Rauwaren, wie z. B. Flanell, Molton, Biber etc., durchlaufen ein- oder mehrmals eine Kratzenraumaschine. Dabei werden Faserenden an die Stoffoberfläche transferiert. Rauwaren, ein- oder beidseitig geraut, sind schmiegsamer, saugfähiger und durch den höheren Lufteinschluss wärmehaltiger als glatte Waren.

Renforcé

Glatte, mittelfeine Baumwollqualiät in Leinwandbindung. Feinfädiger und somit hochwertiger als Cretonne. Wird roh, gebleicht, gefärbt und bedruckt angeboten.

S

Sanfor

„Sanfor“ – geschütztes Warenzeichen für Gewebe, die nach einem besonderen Verfahren krumpfecht ausgerüstet und nach den Standardvorschriften der Lizenzfirma geprüft worden sind. Der Sanfor-Standard von +/- 1% bedeutet, dass Gewebe mit dem Sanfor-Etikett in der Wäsche nicht mehr als 1% in der Breite und Länge einlaufen oder sich verlängern dürfen.

Die Bezeichnung „Sanfor“ oder „Sanfor Standard“ bezieht sich nur auf das Gewebe, nicht auf das Verfahren selbst. Dieses bezeichnet man als kontrollierte, kompressive Krumpfung (System Cluett), die als rein mechanischer Vorgang (Stauchen) auf Spezialmaschinen erfolgt.

Satin Daunendicht

Bei daunendichtem Satin handelt es sich um einen Schuss-Satin (Atlas- bzw. Satinbindung), bei dem der Schussfaden über vier Kettfäden hinweg und unter dem fünften hindurch geht. Aufgrund der offenen Bindung muss die Gewebekonstruktion so beschaffen sein, dass noch mehr Kett- und Schussfäden per cm² verwendet als bei Inlett und Einschütte.


Satin (Bild: © Morozova Oxana - shutterstock.com)

Satin (Bild: © Morozova Oxana – shutterstock.com)


Satin Streifen-Punkt-Würfel

Durch aneinandergelegte Schuss- und Kettatlasbindungen gemusterte Gewebe.

Satin/Atlas

(s. a. Atlasbindung) Satin ist die französische Bezeichnung für Atlas. Charakteristisch ist die glatte, geschlossene, matt bis stark glänzende Gewebeoberfläche. Man unterscheidet zwischen Kett- und Schussatlas bzw. Kett- und Schusssatin, Kettsatin zeigt auf der rechten Warenseite mehr Kettfäden, Schusssatin mehr Schussfäden.

Atlas- bzw. Satingewebe haben stets Fadenflottierungen über mindestens vier Fäden. Rechte und linke Warenseite zeigen immer ein unterschiedliches Strukturbild. In der Praxis werden leichte, feinfädige Gewebe in Atlasbindung meist mit Satin – und schwere, kräftige Gewebe mit Atlas bezeichnet.

Satinieren

Glanzausrüstung (Kalandereffekt), ohne Mercerisation, speziell bei atlasbindiger Bettwäsche. Der Glanzeffekt ist im Allgemeinen nicht waschfest.

Schaftweberei

ist eine Technik, bei der im Gegensatz zur Jacquardweberei (Einzelanhebung) mit Hilfe von Schäften, die durch eine Schaftmaschine gesteuert werden, immer eine Vielzahl von Kettfäden gemeinsam durch einen Schaft zur Fachbildung angehoben und gesenkt werden. In der Regel wird diese Herstellungstechnik für bindungsmässige Kleinmusterungen angewandt (z.B. Faconné).

Schneiden – Scheren – Bürsten

Bei Stoffen, wie z.B. Frottier-Velours, Nicky etc., wird das für den Flor vorgesehene, zusätzliche Fadensystem aufgeschnitten. Durch ein – oder mehrmaliges Scheren erzielt man eine gleichmässige Florhöhe; durch Bürsten wird der Flor aufgerichtet und die abgeschorenen Garnteile werden entfernt.

Scotchgard

Geschützte Bezeichnung für eine Fleckenschutzausrüstung auf Fluorbasis. Die mit Scotchgard (Oleophol) ausgerüsteten Stoffe haben öl- (fett-) und wasserabweisende Eigenschaften. Öle, Fette, Milch, Sahne, Sossen, Kaffee, Fruchtsäfte, Alkohol, Tinte und ähnliche Verschmutzungen lassen sich in der Regel durch Abtupfen mit einem saugfähigen Lappen oder Papiertaschentuch entfernen.

Seersucker

Seersucker (von persisch „shir o shekar“ – Milch und Zucker) ist ein Gewebe aus Baumwolle, das sich durch abwechselnde glatte und geraffte Stoffstreifen auszeichnet. Die gerafften Streifen entstehen durch unterschiedliche Spannung der Kettfäden beim Webvorgang oder nachträglich durch Aufbringen faserquellender Substanzen.

Der bügelfreie Stoff ist besonders beliebt für Bettwäsche, Urlaubs- und allgemeiner Sommerbekleidung, da er wegen seiner plastischen Oberfläche nicht vollflächig am Körper anliegt, so die Wärme abhält und Luftzirkulation ermöglicht.

Der Seersucker gehört in die Reihe der „Unechten Kreppe“.

Sengen

Abbrennen von abstehenden Faserenden, um ein glattes Garn bzw. eine besonders glatte Oberfläche zu erzielen. Die fertige Ware erhält dadurch ein schöneres Aussehen und schmutzt weniger an.

Single-Jersey

Bezeichnung für feine, glatte Maschenware bzw. für einflächige Kulierware. Sie wird auf Maschinen mit einer Nadelreihe hergestellt. Besonders zutreffend ist der für Single-Jersey ebenfalls gebräuchliche Begriff Rechts-Links-Ware, denn eine Warenseite weist nur rechte, die andere nur linke Maschen auf.

Spitze

Bezeichnung für transparente Flächengebilde, deren Fäden sich auf die, je nach angewandtem Verfahren charakteristische Art und Weise zu einem durchbrochenen netzartigen Grund oder zu vielfältigen Mustern so vereinigen, dass die Verbindungen nicht verschiebbar sind. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen handgearbeiteten Spitzen (auch echte Spitzen genannt) und den mechanisch hergestellten Maschenspitzen, die den echten Spitzen oft täuschend ähnlich sehen.

Maschinenspitzen weisen eine besonders grosse Regelmässigkeit des Grundes und der Musterung auf. Sämtliche Maschinenspitzen können entsprechend ihrem Aufbau auf Bobinet-, Spitzen-, Stick-, Klöppel- oder Raschelmaschinen hergestellt werden.

Stickerei-Grundstoff

Sammelbezeichnung für alle Stoffe, die als Stickgrund (Stickboden) durch eine Stickerei verziert werden.

Stickereien

Flächengebilde, bei denen Stickfäden von Hand oder maschinell durch einen Stickboden (Stickgrund), z.B. Gewebe oder Gewirke, gezogen wird. Der Stickboden kann bei bestimmten Verfahren nachträglich ganz oder teilweise entfernt sein

Stoff

Feinbezeichnungen für Garne und Zwirne Die bisherige Feinheitsbezeichnung Nm = Nummer metrisch wird allmählich durch das tex-System ersetzt. Beim Nm-System handelt es sich um eine Längennummerierung, die sich durch die Division der Länge in Meter durch das Gewicht in Gramm errechnen lässt. Nm = Länge m : Gewicht g Von einem Garn Nm 50 wiegen 50m 1g, bei Nm 100 wiegen 100m 1g Je höher die Nummer metrisch, desto feiner das Garn.

Die metrisch Zwirnnummer wird durch Schrägstrich nach der Garnnummer angegeben, z.B. Nm 70/2. Es handelt sich hierbei um zwei zusammengezwirnte Garne der Feinheit Nm 70. Da der Schrägstrich für das Divisionzeichen, entspricht dem Zwirn Nm 70/2 die tatsächliche Nummer 70 : 2 = Nm 35 (ohne Berücksichtigung der Einzwirnung).

Das tex-System ist ein internationales Gewichtsnummerierungssystem zur Feinheitsbezeichnung textiler Fasern, Zwischenprodukte, Garne, Zwirne und verwandter Erzeugnisse. Es soll die mehr als 30 augenblicklich angewandten Systeme ersetzen. Als Einheit gilt: 1 tex = 1g : 1000 m (1000m wiegen 1g) 20 tex bedeutet, dass 1000 m Garn 20g wiegen, 10tex, dass 1000 m 10g wiegen.

Je kleiner die Zahl, desto feiner das Garn. Benutzt wird auch die Einheit dtex. Sie entspricht dem zehnfachen tex-Wert. Bei der Zwirnfeinheit wird der Schrägstrich durch ein Multiplikationszeichen (x) ersetzt. 20 tex x 2 bezeichnet zwei zusammengezwirnte Fäden von je 20 tex, das ergibt 40 tex (ohne Berücksichtigung der Einzwirnung). Ne = Nummer englisch. Diese Masseinheit wird nur im Zusammenhang mit dem Flächenmass „inch“ genannt.

Stretch

(engl. „strecken“, „dehnen“) Hinweis auf Stoffe (Gewebe oder durch Maschenwaren) die besondere Elastizität aufweisen. Sie wird auf verschiedensten Wegen erreicht, z.B. durch Einsatz von texturierten Garnen, durch Elasthanfäden oder durch Ausrüstung. Eine wichtige Rolle spielt dabei auch die Konstruktion der jeweiligen Ware.

T

Textilfasern

Fasern sind aller Stoffe Anfang. Basis zur Herstellung textiler Gebilde ist die Faser. Sie bestimmt weitgehend die späteren Eigenschaften des fertigen Produkts.

Grundsätzlich unterscheidet man zwischen: Naturfasern und Chemiefasern. Sämtliche Faserarten können zu qualitativ hochwertigen Textilien verarbeitet werden – vorausgesetzt, dass Garn und Stoff dem Verwendungszweck entsprechend konturiert, ausgerüstet bzw. veredelt und verarbeitet werden.


Fasern sind aller Stoffe Anfang. (Bild: © Nengloveyou - shutterstock.com)

Fasern sind aller Stoffe Anfang. (Bild: © Nengloveyou – shutterstock.com)


Tufting

Bezeichnung für Nadelflorstoffe, die auf Spezialmaschinen (Multinadelstühlen) hergestellt werden, indem mit einer Anzahl von Nadeln das Florgarn in Form von Schlingen durch ein textiles Grundmaterial gezogen wird. Die geschlossenen Schlingen können aufgeschnitten werden, wodurch eine samt- bzw. veloursartige Oberfläche entsteht.

V

Veredlung

Es bedarf einer ganzen Reihe von Arbeitsgängen, um der Rohware (wie sie vom Webstuhl, der Wirk- oder Strickmaschine kommt) das Aussehen und Gebrauchs- und Pflegeeigenschaft zu geben, die vom Verbraucher verlangt werden.

Unter Textilveredlung oder Ausrüstung versteht man die Gesamtheit der chemischen oder physikalischen Bearbeitungsprozesse, durch die textile Rohwaren gebrauchsfertig gemacht werden. Je nach Verwendungszweck wendet man dazu die entsprechenden Ausrüstungsverfahren an.


Unter Textilveredlung oder Ausrüstung versteht man die Gesamtheit der chemischen oder physikalischen Bearbeitungsprozesse, durch die textile Rohwaren gebrauchsfertig gemacht werden. (Bild: © Kzenon - shutterstock.com)

Unter Textilveredlung oder Ausrüstung versteht man die Gesamtheit der chemischen oder physikalischen Bearbeitungsprozesse, durch die textile Rohwaren gebrauchsfertig gemacht werden. (Bild: © Kzenon – shutterstock.com)


W

Waffeltuch

Die Bezeichnung ist abgeleitet von der Bindungsart. Gewebe in Waffelbindung weisen eine quadratische, nach Ober- und Unterseite plastische Musterung auf, die dem Waffelgebäck ähnlich sieht.

Erzielt wird diese Wirkung durch eine Gruppe von Kett- und Schussflottungen, die beide verkürzend verlaufen. Die flottliegenden Fäden bewirken eine gute Feuchtigkeitsaufnahme. Die Bindung findet im Haustextilien-Bereich Einsatz bei Handtüchern, Bettüberwürfen und Waffeldecken.


Gewebe in Waffelbindung weisen eine quadratische, nach Ober- und Unterseite plastische Musterung auf, die dem Waffelgebäck ähnlich sieht. (Bild: © Nemika_Polted - shutterstock.com)

Gewebe in Waffelbindung weisen eine quadratische, nach Ober- und Unterseite plastische Musterung auf, die dem Waffelgebäck ähnlich sieht. (Bild: © Nemika_Polted – shutterstock.com)


Walkfrottier

Bei dieser Frottierware ist die Schlingenkette aus einfachen (ungezwirnten) Garnen. Durch den Walkprozess (Nass-Kochbehandlung) wird zusätzlich ein besonders weicher und flauschiger Griff erzielt. Merkmal: hohe Saugfähigkeit. Walkfrottierware ist leicht an den unregelmässig gelegten, nicht aufrecht stehenden Schlingen zu erkennen.

Wirkfrottier

Auf einer Kettenwirkmaschine hergestellte, ein- oder doppelseite Frottierware (Kettwirkware). Die Florschlingen sind im Warengrund (meist aus Polyamid) fest verankert. Bei doppelseitiger Ware liegt der Schwerpunkt der Schlingen (mit grösseren Schlingen) immer auf einer Warenseite.

Musterungen sind durch Druck, Ausbrennen oder durch Verwendung von buntem Kettmaterial möglich. Für Frottier-Bettwäsche werden vielfach 75% Baumwolle und 25% Polyamid verwendet.

Aufgrund des Syntheticanteils im Grundgewirk ist die Ware nach einem Fixierprozess formstabil. Wirkfrottierwaren sind schlingenfest und werden (dimensionsstabil oder elastisch) für Frottier-Bettwäsche, Badezimmertextilien sowie Bade- und Freizeitbekleidung eingesetzt.

Wirkfrottier-Velours

ist aufgeschnitten bzw. geschorenen Wirkfrottierware.

Z

Zwirn-Frottier

Wird aus überwiegend gezwirnten Garnen hergestellt. Aufgrund der härteren Polschlingen wird (im Gegensatz zu Walkfrottier) eine stärkere Frottierwirkung erzielt. Besondere Kennzeichen: fester Griff, grosse Haltbarkeit.



Züchen

Buntgewebte (karierte oder gestreifte), leinwandbindige Baumwollstoffe (Cretonne, Renforcé oder Linon) für Bettbezüge. „Bauern-Karo“ in blau/weiss und rot/weiss.

 

Artikel von: schlafgut, MatheisTextilgruppe
Artikelbild: © Vastram – shutterstock.com

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