Tipps für Männer: Mythen über Nassrasuren

12.11.2014 |  Von  |  Allgemein

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Eiskaltes Wasser, messerscharfe Klingen und feuriges Aftershave – Tipps fürs Nassrasieren gibt es viele. Doch manche Ratschläge sind schlichtweg falsch und bewirken nicht selten das Gegenteil dessen, was eigentlich gewünscht ist.

Die Nassrasur ist beliebt wie eh und je: Sie schafft ein sehr gutes Ergebnis und ist für viele Männer eine beliebte Form der Gesichtspflege. Damit sie perfekt gelingt, sollte mit einigen Mythen aufgeräumt werden, die längst widerlegt sind.

Die Vorbereitung

Ein alter Rasurmythos besagt, dass das Gesicht vor dem Rasieren am besten mit kaltem Wasser gewaschen werden solle. Ein derartiges Vorgehen eignet sich aber allenfalls für den Campingplatz. Besser ist es, warmes Wasser zu benutzen oder ein heisses Handtuch auf die Haut zu legen. Das öffnet die Poren und macht die Barthaare weicher.

Wichtig bei einer Nassrasur ist neben Wasser auch die Verwendung von Rasierschaum, -gel oder -seife. Nur so kann ein weiches Hinweggleiten des Rasierers über die Haut sichergestellt werden. Fehlt das nötige „Schmiermittel“, sind Hautirritationen, Rötungen oder Verletzungen vorprogrammiert. Zudem sorgen Rasierschaum & Co. dafür, dass die Barthaare etwas aus der Haut treten und besser abgeschnitten werden können. Empfehlenswert ist es hierfür, den Schaum vor der Rasur zwei bis drei Minuten einwirken zu lassen.

Die Rasur

Nassrasierer sind für ihre sehr gründliche und saubere Rasur bekannt. Ihre Klingen heben die Barthaare leicht an und schneiden sie kurz unterhalb der ersten Hautschicht ab. Verbreitet ist die Meinung, dass die Klingen immer so scharf wie ein Skalpell sein sollten und daher so oft wie möglich zu wechseln seien. Doch nicht jede Gesichtshaut verträgt diese Schärfe. Eine Klinge sollte daher nicht zu oft ausgetauscht werden – moderne Klingen bleiben lange ausreichend scharf, ohne unnötig zu reizen.

Hinsichtlich der Rasurreihenfolge empfiehlt es sich, zuerst die Wangen, den Hals und zuletzt Oberlippe und Kinn zu rasieren. Da die Bartstoppeln hier am stärksten sind, wirkt sich eine längere Einweichzeit des Rasierschaums positiv aus.

Die Nachbehandlung

Oft wird propagiert, dass nach einer Nassrasur unbedingt ein Aftershave zum Einsatz kommen solle, um die Haut zu beruhigen. Dies trifft aber nicht immer zu, denn es gibt nicht wenige Männer, bei denen Rasierwasser eher kontraproduktiv wirkt und die empfindliche Haut nur noch weiter reizt. Männer, die hier Probleme haben, sollten nach dem Rasieren auf ein Aftershave verzichten, ihr Gesicht lediglich gründlich mit Wasser abspülen und dann mit einem weichen Handtuch trockenreiben.

Sollte sich nach der Rasur eine kleinere Verletzung zeigen, hilft es, nach dem Abtupfen mit einem Papiertuch einen Alaunstift zu benutzen. So kann die Wunde schnell heilen.

 

Oberstes Bild: © Easy Asa – Shutterstock.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.


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