(T)räume in 3D: 3D-Raumplaner statt Innenarchitekt

15.12.2014 |  Von  |  Wohnart

Geschätzte Lesezeit: 7 minutes

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Wo steht das neue Futonbett am besten? Passt das antike Bücherregal auch zum Design-Sofa? Und kommt man am extralangen Esstisch auch gut vorbei ans Fenster? Beim Rundgang durch das Möbelhaus stösst unser Vorstellungsvermögen schnell an seine Grenzen. Dank 3D-Raumplanern ist nun aber endlich Schluss mit dem Möbel-Tetris beim Einrichten der Wohnung und Muskelkater am nächsten Tag.

Denn mit 3D-Raumplanern lassen sich Wohnungen ganz einfach per Mausklick und in wenigen Minuten einrichten oder umgestalten. Auch Fehlkäufe können so vermieden werden, denn mit diesem Einrichtungshelfer lässt sich vorab virtuell ausprobieren, ob das neue Beistelltischchen in Form und Farbe auch tatsächlich gut zwischen Kommode und Esstisch passt.

Wer braucht da schon einen Innenarchitekten?

3D-Raumplaner-Programme gibt es für den Mac, PC, als App, für das iPhone oder Tablet im Elektronikfachgeschäft, im Onlineshop oder auch zum kostenlosen Download im Internet. Inzwischen bieten auch immer mehr Möbelhersteller eigene 3D-Raumplaner online oder als App an. Eine gute Software erkennt man daran, dass sie eine grosse Auswahl an Möbeln und Accessoires anbieten. So haben professionelle Raumplaner stets ein umfangreiches Sortiment an etablierten Produkten namhafter Markenhersteller im Auswahlmenü, während herkömmliche Raumplaner nur standardisierte Möbeltypen anbieten.

Im ersten Schritt werden in einer Menümaske zunächst der Grundriss des Raumes erstellt, Wandfarben und Böden festgelegt sowie Türen, Fenster und Heizungen eingesetzt. Wenn das Zimmer vorbereitet ist, können Schränke, Sofas, Tische, Stühle usw. per drag and drop in den Raum gestellt, gedreht und positioniert werden. Da es beim Einrichten auch häufig auf die dekorativen Details ankommt, um eine wohnliche Atmosphäre zu erzeugen, können sogar Teppiche, Gardinen, Zimmerpflanzen oder Wandgemälde angewählt werden. Und wie wäre es vielleicht doch mit einem pinkfarbenen Hirschgeweih über dem Sofa? – Jede auch noch so gewagte Idee kann hier sofort auf Praxistauglichkeit getestet werden. Wer braucht da noch einen Innenarchitekten? Mit wenigen Klicks erhält man eine fotorealistische Ansicht des zukünftigen Raumes. Im anschliessenden virtuellen Rundgang durch den Raum lässt sich dann das Ergebnis aus unterschiedlichen Perspektiven besichtigen und gegebenenfalls korrigieren.

Zufrieden?

Ist dann am 3D-Planer ein Entwurf gelungen, der den eigenen Vorstellungen entspricht, können Sie diesen ganz einfach ausdrucken und mit ins Möbelhaus nehmen. Alle Fragen rund um die Einrichtung sind bereits geklärt: Das Sofa braucht noch einen zusätzlichen Hocker für die Füsse, das begehrte Küchenbuffet passt zum Glück neben die Anrichte und neben dem Bücherregal würde sich ein roter Lesesessel gut machen. Der Einkauf kann beginnen.

 

Oberstes Bild: © Urostom – shutterstock.com

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