Türkränze für die festlichen Tage im Jahr

04.12.2014 |  Von  |  Allgemein

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Hochkonjunktur haben sie seit Jahren in der Schweiz: Grosse und kleine Türkränze sind ein neuer Dekotrend in der Schweiz, der auch noch Spass macht. Man kann sie aus verschiedenen Materialien herstellen: Zum Beispiel Efeu, Holz, Tannenzweige und andere Dinge lassen sich prima verwenden und mit nur wenigen Handgriffen ein einladendes Element an Ihrer Haustür werden.

Nicht unbedingt nur zum Advent, auch zu einer Hochzeit, einem runden Geburtstag oder zum Jubiläum – was auch immer gefeiert werden soll, kann Anlass für einen Türkranz sein, den man vielleicht auch mit Freunden gemeinsam bindet. Anschliessend kann dann jeder sehen, dass es Grund zum Feiern gibt.



Mit vereinten Kräften wird Basteln zum Event

Wer einen Nagel in seine Tür schlägt, kann dort Kränze für jede Gelegenheit aufhängen. Man kann sich allerdings auch für die „grosse Variante“ entscheiden und mit Freunden oder Nachbarn einen Türkranz bauen, der die ganze Tür umrahmt. Jemand Besonderem können Sie damit zu einem speziellen Anlass sicher eine Freude machen. Meist werden Tannenzweige zur Herstellung eines solchen Schmuckstückes verwendet. Ihr Grün hält lange und man hat dementsprechend auch lange Freude an der Sache. Wer einen speziellen Eyecatcher braucht, schmückt den Kranz mit weissen oder bunten Papier-Röschen.

Oft wird der Türkranz ohne das Wissen des Jubilars, Hochzeitspaars etc. angebracht. Im Vorfeld der eigentlichen Feierlichkeit treffen sich die Überrascher mehrere Male und machen sich in einer fröhlichen Runde daran, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. Snacks, ein Glas Wein oder Bier unterstützen diesen Prozess und stimmen auf die eigentliche Feier ein.

Für den Türkranz braucht man folgende Utensilien:



  • viele grüne Tannenzweige,
  • ein Seil (zwischen sechs und sieben Metern lang),
  • Draht,
  • Deko: Papierblumen, Glanzpapier etc.,
  • eine Gartenschere,.
  • Gartenhandschuhe

Schritt 1: Man bindet zwei bis drei Tannenzweige zu einem Strauss zusammen, den man mit dem Draht zusammenhält und am oberen Ende des Seils fixiert. Ein sicherer Halt der Zweige sollte gegeben sein, damit das Grün später nicht verrutscht. Kleine Äste, die das Gesamtbild stören, sollten dann mit der Gartenschere gekappt werden.

Schritt 2: So verfährt man weiter, bis das Seil mit Zweigen ausgestattet ist. Das Seil sollte man am Ende nicht mehr sehen. Je dichter Sie arbeiten, desto besser für Optik und Stabilität.

Schritt 3:  Mit der Drahtrolle kommt zusätzliche Stabilität ins Spiel. Schneiden Sie Stücke ab, die etwa einen Meter lang sind und wickeln Sie sie mit Abständen von zwanzig bis dreissig Zentimetern um die Tannenzweige herum. Dann knotet man die Drahtenden zusammen und nichts kann sich mehr lösen.

Schritt 4: Wenn das gesamte Grün am Seil befestigt ist, macht man am Ende des Seils einen Knoten. Dann können sich die Zweige nicht mehr verschieben.

Schritt 5: Nun braucht man alle Kraft, die man aufbringen kann: Zunächst müssen an der Hauswand einige Halterungen angebracht werden, an denen man das Türgebinde fixieren kann. Da das Gebinde recht schwer ist, sollten diese Befestigungsmöglichkeiten möglichst stabil sein.

Wenn alle wissen sollen, dass in Kürze ein grosses Fest gefeiert wird, ist ein Türkranz ein Muss. (Bild: Fotoknips / Shutterstock.com)

Wenn alle wissen sollen, dass in Kürze ein grosses Fest gefeiert wird, ist ein Türkranz ein Muss. (Bild: Fotoknips / Shutterstock.com)

Schritt 6: Mehrere Personen sollten das Gebinde aus Tannengrün hochnehmen und in den Halterungen befestigen. Halten Sie den Kranz solange fest, bis er vollständig angebracht ist.

Dann ist es an der Zeit, den Türkranz ganz nach eigenem Gusto zu schmücken und zu verzieren. Allerdings gibt es auch hier alte Traditionen, die man befolgen kann, wenn man möchte.



Zwanzig Zentimeter lange Papier- oder Glanzpapierstreifen werden ineinander gedreht. Dazu hält man die Streifen am unteren Ende fest, damit man sie eng zusammendrücken kann. Damit ein blütenartiges Gebilde entsteht, wird dann der obere Bereich auseinandergezupft.

Das zusammengedrehte Stück sollte mit etwas Draht fixiert werden. Am Ende sollten rund fünf Zentimeter Draht überstehen, sodass man die Blüte gut am Kranz befestigen kann.

Die Blumen sollten möglichst gleichmässig auf dem Tannengebinde platziert werden, denn so bekommt man ein harmonisches, optisch ansprechendes Gesamtbild.

Gemeinsam ist nicht nur alles leichter, sondern macht auch deutlich mehr Spass. In geselliger Runde ist die Erstellung eines Türkranzes einfach am schönsten. Etwa ein- bis zweimal pro Woche sollte man sich mit anderen Gästen der Veranstaltung treffen, um etwas Hübsches zusammen zu fertigen. Wer Snacks reicht, hat dabei nicht nur die Gäste auf seiner Seite, sondern erleichtert auch noch die Arbeit.



 

Oberstes Bild: © GJS – Shutterstock.com

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