Unfälle in den eigenen vier Wänden

20.01.2016 |  Von  |  Allgemein
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Unfälle in den eigenen vier Wänden
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Zuhause kann man sich sicher fühlen, denkt man. Doch laut Statistik geschehen Unfälle in Haus und Garten sehr viel häufiger als im Strassenverkehr und nicht immer kommt man dabei glimpflich davon.

Was man tun kann, wenn man gestürzt ist, sich verbrannt oder geschnitten hat, und wie man Unfälle in den eigenen vier Wänden vermeidet, erklären wir hier.

Kinder und Senioren gefährdet

Unfälle in Haus und Garten kommen häufiger vor, als man denkt – und leider kommen nicht alle Verunglückten dabei heil davon: Mittlerweile sterben mehr Menschen bei Haushaltsunfällen als im Strassenverkehr.

Kinder und Senioren ziehen das Unglück dabei besonders häufig an. Selbstüberschätzung, Leichtsinn oder menschliches Versagen zählen zu den häufigsten Ursachen für zum Teil schwere Verletzungen. Hierbei lässt sich auch ein saisonales Muster erkennen: Während in den Wintermonaten Verbrennungen häufiger auftreten, verletzen sich viele Menschen im Sommer beim Heimwerken oder der Gartenarbeit.


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Sturzrisiken minimieren

Rund 80 % aller Verletzungen im Haushalt sind Stürze. Besonders ältere Herrschaften haben ein erhöhtes Sturzrisiko, denn im Alter nehmen Konzentrations- und Reaktionsfähigkeit ab. Kabel und Stühle werden für sie schnell zu Stolperfallen. Einer Untersuchung zufolge stürzen etwa 30 % der über 65-Jährigen mindestens einmal im Jahr.

Hilfsmittel wie Haltegriffe, rutschfeste Bodenbeläge, Gehstöcke oder Rollatoren können ihren Alltag erleichtern. Wenn es trotzdem zu einem Sturz kommt, ist es wichtig, den verletzten Körperteil ruhigzustellen und ihn zu umpolstern. Bei Verdacht auf einen Bruch sollte man einen Arzt aufsuchen.

Gefahrenquellen ausser Reichweite von Kindern

In Haushalten mit Kindern können auch scheinbar harmlose Elektrogeräte wie Wasserkocher oder Toaster leicht zu einer grossen Gefahrenquelle werden. Brandwunden entstehen durch die übermässige Einwirkung von Hitze und unterscheiden sich nach Schweregrad: Ist die Verbrennung nur leicht, ist die Haut gerötet und schmerzt.

Hier reicht es aus, die Haut zu kühlen und sie mit einer Wund- und Brandsalbe zu versorgen. Bei schweren Verbrennungen hingegen bilden sich Brandblasen und Wundwasser. Sind sie grossflächig, sollten sie in jedem Fall vom Arzt versorgt werden. In Familien mit Kindern sollten aus Sicherheitsgründen keine Geräte in deren Reichweite aufgestellt werden bzw. Kinder sollten sich nur unter Aufsicht in der Küche etc. aufhalten.



Häufigste Verletzung im Haushalt

Schnittwunden zählen zu den häufigsten Verletzungen im Haushalt. Je nach Tiefe können nicht nur die oberen, sondern alle Hautschichten verletzt werden und die Wunde unterschiedlich stark bluten. Dabei spült das austretende Blut Bakterien aus der Wunde und verhindert so, dass es zu einer Infektion kommt. Um jedoch einen grösseren Blutverlust zu vermeiden, wird eine sterile Kompresse auf die Wunde gedrückt. Zur Wundreinigung und -versorgung ein desinfizierendes Spray oder Salbe nutzen. Anschliessend wird die Wunde mit einem Pflaster oder einem Wundverband verbunden.

 

Artikel von: medicalpress.de
Artikelbild: © Rido – shutterstock.com


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