Weg mit der lästigen Körperbehaarung – jetzt kann der Sommer kommen

19.04.2014 |  Von  |  Körperpflege
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Weg mit der lästigen Körperbehaarung – jetzt kann der Sommer kommen
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Wenn im Sommer die Kleidung wieder luftiger wird, ist für die meisten Frauen die „winterliche“ Körperbehaarung nicht gerade angenehm. Mit auffälliger Achsel- und Beinbehaarung macht man zudem in der Öffentlichkeit nicht die allerbeste Figur. Wie wird man also die störenden Haare am besten los?

Im Folgenden erhalten Sie einige nützliche Ratschläge für den erfolgreichen Weg zu glatter Haut. Egal wofür Sie sich entscheiden – ob Waxing, Rasur oder Sugaring –, hier finden Sie die Hilfestellungen, die Sie zuverlässig über Vor- und Nachteile der Verfahren und darüber informieren, worauf Sie jeweils ein besonderes Augenmerk legen sollten.

Am häufigsten im Einsatz – die Rasur

Ein Nassrasieren besticht in erster Linie durch seine Unkompliziertheit. Zumal ist Rasieren eine äusserst preiswerte Methode der Haarentfernung, denn Rasierer und Ersatzklingen gibt es schon für kleines Geld.

Das grösste Manko der Nassrasur ist ihre geringe Nachhaltigkeit. Spätestens zwei Tage nach dem Rasieren spriessen bereits wieder die ersten Härchen. Eine samtweiche Haut macht so den täglichen Griff zum Rasierer erforderlich. Und da solch eine Rasur die Haut erheblich strapaziert, ist der regelmässige Einsatz von milden Pflegemitteln dringend angeraten, will man Pickel, einwachsende Haare und Hautreizungen vermeiden. Was die Sache wiederum verteuert.

Die Methode für toughe Frauen – das Waxing

Zwar ist Waxing eine gründliche Haarentfernungsmethode, die Ihnen bis zu vier Wochen die gewünschte „Baby-Popo-Haut“ beschert, da die Haare mit der Wurzel aus der Haut gerissen werden, aber schmerzempfindlich sollte man nicht unbedingt sein. Besonders unangenehm ist diese Methode beim ersten Mal, da die Haare dann noch sehr dick sind.

Wendet man Waxing längere Zeit an, lässt der Schmerz aufgrund der dünner werdenden Haare langsam nach, und das Ausmass der Behaarung kann sich auch reduzieren. Der Nachteil der Methode ist, dass die Haare mindestens fünf Millimeter lang sein müssen, damit das Wachs richtig zupacken kann. Mit sieben Tagen langsam spriessender Beinbehaarung muss deshalb gerechnet werden, bevor man Waxing erneut erfolgreich anwenden kann.

Es geht auch sanfter – das Sugaring

Haben Sie Probleme mit Ihrer Haut, sollten Sie vielleicht Sugaring in Erwägung ziehen. Wasser, Zitronensaft und Zucker werden miteinander vermengt und danach in einem Spezialgefäss erhitzt. Die warme Masse wird danach gezielt auf die zu enthaarenden Körperstellen appliziert. Dadurch, dass man bei der Entfernung lästiger Haare in Wuchsrichtung zieht, kann der Schmerz minimiert werden.


Es geht auch sanfter – das Sugaring (Bild: © hammett79 - shutterstock.com)

Es geht auch sanfter – das Sugaring (Bild: © hammett79 – shutterstock.com)


Bis zu vier Wochen kann Ihnen das Sugaring die erstrebte samtweiche Haut bescheren. Um die höchste Effektivität zu erzielen, sollte diese Methode durch eine professionelle Fachkraft in einem Kosmetikstudio angewendet werden.

Noch mal die harte Tour – das Epilieren

Epilieren ist mit dem Waxing vergleichbar. Statt des Wachses greifen sich zahlreiche winzige rotierende Pinzetten die unerwünschten Haare und entfernen sie wirksam für etwa einen Monat. Wie man sich unschwer vorstellen kann, ist das nicht unbedingt die schonendste Methode. Etwas Linderung kann man erzielen, wenn man sich für einen Epilierer entscheidet, der auch unter warmem Wasser seinen Dienst tun kann.

Wer epiliert, muss denselben Nachteil in Kauf nehmen wie jemand, der sich für das Waxing entscheidet: Einen halben Zentimeter Länge müssen die Härchen schon haben, bevor sie sich von den Pinzetten greifen lassen.

Die chemische Alternative – Enthaarungscreme

Wer vor der chemischen Keule nicht zurückschreckt, kann auch eine Creme zur Enthaarung benutzen. Nach dem Auftragen verrichtet die Enthaarungscreme eine halbe Stunde lang ihre Arbeit, bis die Haare zersetzt sind. Danach nimmt man einen Spatel und beseitigt die Reste.

Menschen mit empfindlicher Haut (und Nase) sollten sich den Einsatz von Enthaarungscreme genau überlegen. Nicht nur entwickeln sie bei ihrer Anwendung einen gut wahrnehmbaren Geruch von Ammoniak, die aggressiven Inhaltsstoffe attackieren nicht nur die Haare, sondern können auch die Haut schädigen.

Bei dickeren Haaren kann es zudem vorkommen, dass sich bereits nach drei Tagen die ersten Stoppeln wieder zeigen.

Der Enthaarungshandschuh – die bequeme Methode?

Es klingt fantastisch: Handschuh anziehen, über die lästigen Haare einfach drüber reiben, und schon ist die Haut wieder glatt wie ein Kinderpopo. Allerdings ist eine gehörige Portion Misstrauen gegenüber den Versprechungen der Hersteller dieses Wunderhandschuhs angebracht. Zum einen ist der Handschuheinsatz zeitintensiv – je Bein sollte täglich eine halbe Stunde Reiben angesetzt werden –, zum anderen kann die Methode leicht Hautrötungen und -reizungen nach sich ziehen.

Der Laser – die Ideallösung mit kleinen Wermutstropfen

Die Zeiten, in denen die Laser-Enthaarung Hautärzten und professionellen Kosmetikstudios vorbehalten war, sind heute vorbei. Geräte, die das IPL-Verfahren anwenden, indem sie mit im hohen Masse gebündelten und mit Energie aufgeladenen Lichtblitzen das den Haaren innewohnende Melanin erhitzen, wodurch die Haarwurzel abgetötet wird, sind heutzutage für den privaten Haushalt erhältlich. Nach mehrmaligem Einsatz ist die „beschossene“ Stelle dann vollständig von Haaren befreit.



Allerdings sind diese Laser nicht gerade billig. Und Frauen mit hellem, grauem und rotem Haar müssen bedauerlicherweise auf die Laser-Methode verzichten, denn die funktioniert nur bei dunklem Haar.

 

Oberstes Bild: © Satyrenko – shutterstock.com

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