Zu dünnes Haar? Haarausfall und Spliss lassen sich vermeiden!

29.10.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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In einer Beziehung möchte frau das Wort „dünn“ höchstwahrscheinlich nicht hören: bei ihrem Haar. Denn oftmals sieht es dann stumpf und glanzlos aus, wird schnell brüchig und ist ohne Elastizität. Der Grund: kraftloses Haar – für jede Frau ein Albtraum.

Und nicht immer ist es lediglich Veranlagung oder gar reiner Zufall, ob das Haar gesund ist oder nicht. Wir selbst haben es in der Hand, wie kräftig unser Haar ist – oder auch sein kann: durch unsere Ernährung, unsere Stylingprodukte, aber manchmal auch durch schlechte Angewohnheiten. Welche Angewohnheiten das Haar schädigen und wie wir sie vermeiden können, das verraten wir Ihnen hier!



Heisses Wasser ist Gift für die Haare

Von unseren Müttern haben wir einst gelernt, dass Shampoo so heiss wie möglich ausgewaschen werden sollte, damit auch tatsächlich alle Seifenreste beseitigt werden. Heute wissen wir, dass das nicht stimmt. Denn bei zu heißem Wasser spült man gleichzeitig die schützenden Fette aus, welche die Haarwurzeln umgeben, und so wird das Haar anfällig für Spliss, was in der Folge sogar zu Haarausfall führen kann. Deshalb: Stellen Sie die Temperatur beim Waschen der Haare lieber etwas niedriger ein und waschen Sie das Haar dann so kühl wie möglich aus. Das führt dazu, dass die Haare nicht so schnell nachfetten, denn die Fettproduktion der Haare wird desto stärker angeregt, je heisser Sie sie waschen.

Nasse Haare nicht kämmen

Gerade in nassem Zustand sind die Haare sehr empfindlich, vor allem wenn sie zu heiß gewaschen und dadurch die schützenden Fette ausgespült wurden. Bürstet man dann noch unter der Dusche die Locken, um sie zu entwirren, brechen sie oder fallen sogar ganz aus. Vermeiden sollte man auch das Trockenrubbeln nach dem Waschen, das schädigt das Haar nur weiter. Am besten entwirrt man die Haare schon vor dem Waschen vorsichtig und tupft sie nach dem Waschen mit einem weichen Handtuch nur trocken, im Idealfall lässt man sie an der Luft trocknen.



Föhn und Glätteisen dosiert einsetzen …

… denn sie sind die wohl grössten Feinde gesunder Haare. Daher sollte man Föhn oder Glätteisen auch höchstens zwei bis drei Mal in der Woche benutzen, dann aber immer die kühlste Einstellung wählen. Zu empfehlen sind hier auch Stylingprodukte, die sich wie ein Schutzfilm zwischen Haar und Hitze legen. Die Haare trocknen dadurch nicht aus und bleiben geschmeidig.

Vorsicht bei Diäten



Wer unbedingt abnehmen will, greift auch schon mal zum äußersten Mittel: eine Radikaldiät. Doch die lässt meist nicht nur den Hüftspeck schmelzen, sondern hat auch Auswirkungen auf die Haare. Wenn dem Körper nur ein Minimum an Energie zugeführt wird, wird diese natürlich aufgewendet, um die wichtigsten Körperfunktionen aufrechtzuerhalten, und nicht unbedingt dafür, das Haarwachstum anzuregen. Nicht ohne Grund ist einer der häufigsten Begleitumstände einer Anorexie extremer Haarausfall. Deshalb ist es wichtig, dass der Körper auch während einer Diät ausreichend mit Proteinen versorgt wird, zum Beispiel indem man vermehrt Huhn, Fisch oder Bohnen zu sich nimmt.

Haare nicht zu fest stecken

Ein Pferdeschwanz oder ein strenger Dutt mag zwar in einem Businessmeeting elegant und kraftvoll wirken, der Schaden für die Haare ist jedoch groß. Durch die hohe Spannung werden die Haarfollikel stark beansprucht, was zu unschönem Spliss und Haarausfall führen kann. Doch das ist noch nicht alles: Die Haare werden dauerhaft geschädigt und können nicht mehr gesund nachwachsen.



Eine Alternative sind lockere Hochsteckfrisuren. Verwendet man Haargummis, dann nur die ohne Metallverschluss nehmen. Während der Nachtruhe sollte man gänzlich auf festgesteckte Haare verzichten und sie offen tragen.

Falsche Pflegeprodukte absetzen. (Bild: monticello / Shutterstock.com)

Falsche Pflegeprodukte absetzen. (Bild: monticello / Shutterstock.com)

Falsche Pflegeprodukte absetzen

Ist die natürliche Balance der Haargesundheit durch falsche Styling- und Haarpflegeprodukte erst mal gestört, dann sind nicht nur Spliss und Haarausfall die Folge, es kann auch zu juckender Kopfhaut kommen. Und damit beginnt ein Teufelskreis: Durch ständiges Kratzen verschlimmert man die Situation. Abhilfe lässt sich hier mit sanften Shampoos schaffen, beispielsweise solchen, die Teebaumöl enthalten. Ist die Lage nicht mehr in den Griff zu bekommen, bleibt nur noch der Gang zum Hautarzt, der verschreibt einem das passende Medikament.

Haare gegen die Sonne schützen

Ist die Haut starker Sonnenstrahlung ausgesetzt, dann schützen wir sie mittlerweile ausreichend. Doch was für die Haut gilt, lässt sich auch auf die Haare übertragen, denn die können durch zu viel Sonne an Elastizität verlieren und dadurch leichter brechen. Um den Urlaub im Süden oder auch die letzten Sonnenstrahlen ohne Reue geniessen zu können, sollte man stets daran denken, entweder einen Hut aufzusetzen oder zu Pflegeprodukten mit Sonnenschutz zu greifen. Hier gibt es besondere Haarkuren, die man nach dem Styling einfach aufsprüht und die sich wie ein Schutzfilm über die Haare legen. Insbesondere wenn man sich länger im Freien aufhält, sollte man auf solche Produkte auf gar keinen Fall verzichten.

Nicht zu oft die Haare waschen

Wer sich zu oft die Haare wäscht, muss damit rechnen, dass sie an Glanz und Elastizität verlieren und das Haarwachstum leidet, denn die pflegenden Fette werden ausgewaschen. Wäscht man sie allerdings zu selten, dann  lagern sich Schmutz- und Hautpartikel auf der Kopfhaut ab und können die Poren verstopfen. Wichtig ist es deshalb, das rechte Maß zu finden. Experten empfehlen, die Haare drei- bis viermal pro Woche zu waschen. Einmal sollte dabei ein Reinigungsshampoo verwendet werden, welches auch hartnäckige Reste von Pflegeprodukten entfernt. Die ideale Ergänzung des Pflegeprogramms ist eine sanfte Kur, welche für glänzendes, volles Haar sorgt.




 

Oberstes Bild: © Adam Gregor – Shutterstock.com

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