Lassen Sie Augenringe der Vergangenheit angehören!

19.11.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Der wohl ausdrucksstärkste Teil des Gesichts sind unsere Augen. In ihnen spiegeln sich sowohl unsere momentane Stimmung als auch unsere Persönlichkeit wider. Kein Wunder, dass wir uns eine möglichst faltenfreie Augenpartie und einen strahlenden Blick wünschen.

Das Problem: Die Haut rund um die Augen herum ist bedeutend dünner als die restliche Gesichtshaut. Zudem besitzt sie nur wenig Fettgewebe, sodass der Augenregion die ansonsten übliche „Polsterung“ fehlt. Das kann, speziell im Bereich des Unterlides, dazu führen, dass Blutgefässe durch die Haut hindurchschimmern. Beim Blick in den Spiegel erscheint das wie eine Verdunkelung, vom Volksmund als „Augenringe“ bezeichnet.



Ursachen für Augenringe

Die Nacht war zu kurz, der Schlaf war unruhig, und schon begrüssen uns am Morgen dicke und dunkle Augenringe. Neben diesen wohlbekannten Ursachen gibt es viele weitere. Die wichtigsten sind:

  • erbliche Veranlagung
  • dauerhafte Fehlernährung
  • chronischer Stress
  • Bildschirmarbeit
  • häufiger Alkoholkonsum
  • Rauchen
  • normale Hautalterung
  • chronischer Eisenmangel
  • Krankheiten wie Schilddrüsen- oder Nierenerkrankungen.

Bei den meisten Menschen verschwinden Augenringe wieder, sobald negative Lebensgewohnheiten wie Übermüdung, Stress und ungesunde Ernährung oder spezielle gesundheitliche Beschwerden beseitigt sind. Frauen mit erblicher Disposition oder besonders dünner Gesichtshaut haben hingegen auch dann mit Augenringen zu kämpfen, wenn sie sich gesund ernähren und sich völlig erholt fühlen. Die gute Nachricht: Egal ob natürliche Hautalterung, kurzfristig schlechte körperliche Verfassung oder angeborener optischer Makel: Niemand muss sich mit Schatten unter den Augen abfinden.

Täuschungsmanöver erlaubt!



Augenringe lassen sich mit Abdeckcremes, allen voran mit Concealer, wunderbar kaschieren. Um den verschiedenen Hauttönen und unterschiedlicher Beschaffenheit gerecht zu werden, gibt es Concealer in verschiedensten Farbtönen und mit unterschiedlicher Konsistenz.

  • Pudrige Concealer: Sie decken optimal ab, wirken allerdings etwas austrocknend. Deshalb ist Puder vorzugsweise für glatte, junge Haut geeignet.
  • Cremige Textur: Trockene Haut, die eventuell bereits erste Fältchen aufweist, benötigt ein reichhaltigeres Produkt. Achtung! Sofern bereits tiefere oder mehr Fältchen vorhanden sind, besteht die Gefahr, dass sich die Creme in den Linien absetzt. Das betont die natürlichen Zeichen der Hautalterung leider noch mehr.
  • Concealer mit lichtreflektierenden Pigmenten: Ältere Frauen sollten mit Abdeckcremes sparsam umgehen. Kosmetikerinnen empfehlen Concealer, die mit lichtreflektierenden Pigmenten angereichert sind und die Haut strahlen lassen und so von den Fältchen ablenken.

Bezüglich der Farbe gilt: Damit sich der optische Frischeeffekt perfekt einstellen kann, sollte frau eine Abdeckcreme nutzen, die ein bis zwei Nuancen heller ist als ihr natürlicher Hautton. Manche Frauen haben einen leicht rötlichen Teint, andere wiederum einen eher gelblichen. Es ist deshalb ratsam, das gewählte Produkt bei Tageslicht zu testen, und zwar nicht auf dem Handrücken, sondern direkt im Gesicht.

Concealer richtig auftragen



Pinsel, Applikator oder Finger: Womit die Kosmetik aufgetragen wird, sollte sich ganz an persönlichen Vorlieben orientieren. Es ist wichtig, eine optimale Grundlage zu schaffen und diese dann gut zu verblenden. Am besten gelingt das, wenn der Concealer unterhalb des Auges bis in den Innenwinkel des Auges hinein aufgetragen und sanft eingeklopft wird.

Frauen, die unter sehr starken Augenringen leiden, tragen unter dem Concealer einen sogenannten Korrektor auf. Dabei handelt es sich um ein Spezialprodukt, welches es in unterschiedlichen Farben, wie beispielsweise Grün oder Rosa, zu kaufen gibt. Mit dem passenden Korrektor lassen sich nicht nur ausgeprägte Schatten, sondern auch sichtbare Hautunreinheiten perfekt neutralisieren. Als Daumenregel gilt: Violette Augenringe lassen sich mit einem Orange- oder Gelbton wegzaubern. Gegen rote Äderchen und andere Rötungen hilft Grün. Bläuliche Augenringe lassen sich am besten mit einem rosafarbenen Korrektor neutralisieren. Übrigens: Der passende Concealer wird erst nach dem Korrektor angewendet.



Vor oder nach der Foundation?

Frauen, die Foundation nutzen, sollten Concealer und/oder Korrektor unbedingt erst danach auftragen. Sie können dann nämlich viel besser abschätzen, wie viel Abdeckung noch notwendig ist. Zum Schluss darf der Concealer mit ein wenig (!) Puder fixiert werden.

Veranlagung, Stress, Schlafmangel: Dunkle Augenringe lassen das Gesicht krank und müde wirken. Schönheitschirurgie oder richtiges Schminken hilft. (Bild : hammett79 / Shutterstock.com)

Veranlagung, Stress, Schlafmangel: Dunkle Augenringe lassen das Gesicht krank und müde wirken. Schönheitschirurgie oder richtiges Schminken hilft.
(Bild : hammett79 / Shutterstock.com)

Medizinische Behandlungsmethoden

Der Vorteil von medizinischen Methoden besteht darin, dass der Erfolg in aller Regel mehrere Jahre lang anhält. Frauen, die sich dafür interessieren, sollten einen erfahrenen Spezialisten aufsuchen, sich beraten lassen, den gewünschten Nutzen mit den damit einhergehenden Risiken vergleichen und erst danach entscheiden.

Laserbehandlung: Der Speziallaser zerstört kleinste Kapillargefässe und Pigmentablagerungen. Das Bindegewebe um die Augen herum wird gestrafft, die oberen Hautschichten geglättet. Das Verfahren ist noch recht neu auf dem Markt. Obwohl das unmittelbare Ergebnis zumeist sensationell ausfällt, ist über die langfristigen Erfolge noch keine Aussage möglich.

Injektion körpereigenen Fettgewebes: Hierbei werden betroffene Stellen aufgepolstert. Der Chirurg beseitigt sowohl sichtbare Tränenfurchen als auch Verfärbungen. Die Augen erscheinen frischer. Das Gesicht sieht allgemein frischer und jünger aus. Diese Methode ist bestens erprobt und verspricht sehr gute, langanhaltende Erfolge über viele Jahre hinweg. Allerdings sollten mögliche Komplikationen, wie Schwellungen, Hämatome oder schlimmstenfalls „Dellen“, nicht unterschätzt werden.




 

Oberstes Bild: © Shell114 – Shutterstock.com


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