Perfekte Fingernägel: mit diesen sieben Beauty-Geheimtipps

22.10.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Die Nägel zu lackieren ist oft ein Kreuz: Endlich ist es vollbracht und man hat alle zehn Fingernägel ohne Pannen lackiert, da verunziert man unabsichtlich das Werk, weil der Lack noch nicht richtig getrocknet ist. So ein Missgeschick kann einem nicht nur den Tag vermiesen, auch die Zeitplanung wird dadurch gehörig durcheinandergebracht. Zum Glück gibt es ein paar kleine Tricks, mit denen das Lackieren ein Kinderspiel wird – ganz ohne Magie und Zauberei!

Sei es die richtige Auftragetechnik oder das Ausweichen auf Metallic-Look, wenn es einmal rasch gehen soll – mit unseren sieben Geheimtipps für perfekt lackierte Fingernägel ist das ungeliebte Lackauftragen kein Hexenwerk mehr!



Widerstandsfähiger durch die richtige Form

Die Nägel lassen sich auf vielfältige Weise feilen: eckig, oval oder spitz – der Kreativität sind beinahe keine Grenzen gesetzt. Und beinahe ist hier wörtlich zu nehmen, denn wer feste, kräftige und gepflegte Nägel schätzt, sollte ungewöhnliche Formen lieber meiden. Optimal wachsen Ihre Nägel dann, wenn sie ihre natürliche Form behalten. Ohne harte Kanten und etwas abgerundet werden die Fingernägel stabiler, brechen nicht so häufig und der Nagellack hält besser. Weiteres Splittern lässt sich leicht vermeiden, indem man in eine gute Nagelfeile investiert. Glasfeilen sind hier erste Wahl, sie feilen besonders schonend und geben den Nägeln vor der anstehenden Maniküre den letzten Schliff.

Vor der Maniküre: Einweichen unnötig

Auch wenn es im Kosmetikstudio vor der Maniküre einfach dazugehört – die Nägel brauchen vor dem Lackieren normalerweise nicht eingeweicht zu werden. Denn Wasser macht die Nägel nur leicht porös und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Lack nicht richtig anhaften kann. Dies gilt natürlich auch, wenn man vor dem Lackieren duscht oder ein Wannenbad nimmt. Am allerbesten ist es, wenn die Nägel vor dem Auftragen des Lacks trocken, sauber und vor allem fettfrei sind, dann wird ein gleichmässiges und lang anhaltendes Ergebnis erzielt.



Schütteln verboten

Als Mädchen hat man es bei seiner Mutter gesehen und den Vorgang ganz selbstverständlich in die eigene Beauty-Routine übernommen: den Nagellack vor dem Auftragen zu schütteln. Tatsächlich ist dieses Vorgehen eher von Nachteil – denn es führt dazu, dass der Auftrag unregelmässig wird. Warum? Durch das Schütteln vermischt sich der Nagellack mit Sauerstoff, wodurch Bläschen entstehen können. Beim Auftragen auf die Nägel können so hässliche Schlieren entstehen. Oder es passiert noch Schlimmeres: Die Bläschen platzen zu den unpassendsten Gelegenheiten auf – zum Beispiel bei der wichtigen Präsentation im Büro – und der Lack geht ab. Daher ist es viel besser, wenn man den Nagellack vor Gebrauch vorsichtig über Kopf hält und in den Händen rollt.

Die perfekte Basis für schöne Nägel

Nagellack wird häufig in mehreren Schichten aufgetragen. Der Basecoat, der Grundierungslack, bildet die erste Schicht, darüber ein farbiger Nagellack, dann der Topcoat, der Überlack, und zum Schluss vielleicht sogar noch ein Lack, der das schnellere Trocknen herbeiführen soll. Da hat so ein Nagel ganz schön viel zu tragen, nicht wahr? Das Schichtprinzip ist aber trotzdem überaus wichtig, denn der Basecoat schützt und stärkt den Fingernagel – beispielsweise durch pflegende Proteine. Ein Klassiker ist der Zoya Anchor Base Coat, er kostet nur knapp zehn Franken und schont sowohl den Geldbeutel als auch den Fingernagel. Übrigens: Der Basecoat hat noch eine wesentliche Funktion: Er schützt die Nägel vor hässlichen Verfärbungen und sollte unter allen Umständen gerade bei knalligen Farben aufgetragen werden.

Der gelungene Auftrag

Kreuz und quer? Oder möglichst viel? Nein, so sieht Ihr Nagellack mit Sicherheit weder besonders schön aus noch hält er allzu lange. Besser ist es, gleichmässige und dünne Schichten aufzubringen. Der erste Strich schwungvoll in der Mitte, die beiden nächsten dann ebenso jeweils an den Seiten – fertig ist der tadellose Auftrag. Zu beachten ist dabei: Der Strich muss auch bis an die Spitze des Nagels durchgezogen werden! Dadurch lässt sich die unerwünschte Tipwear vermeiden, bei der der Lack an der Nagelspitze hässlich abplatzt.



Metallic-Lack: wenn man in Eile ist

Das kennt wohl jede Frau: Man ist mit der besten Freundin verabredet und die Nägel sehen unmöglich aus. Doch die Zeit drängt und man kann nicht mehr das ganze Programm mit Base- und Topcoat durchziehen. Gerade in einem solchen Fall ist ein Nagellack im Metallic-Look ideal. Er weist gleich zwei Vorteile auf: Einerseits deckt er durch die Glitzerpartikel gut ab und man erzielt gleich beim ersten Auftrag ein gleichmässiges und schönes Resultat, andererseits ist Metallic-Lack sehr pflegeleicht. Dadurch fallen kleine Macken und Unebenheiten nicht sonderlich auf und das Ergebnis sieht trotzdem passabel aus – genau das Richtige, wenn man mal in Eile ist.



Schädliche Inhaltsstoffe: Finger weg

Leider sind immer noch Nagellacke im Handel, in denen sich schädliche Stoffe befinden. Und dies betrifft nicht allein den Nagel – die schädigenden Substanzen können im schlimmsten Fall den ganzen Körper in Mitleidenschaft ziehen. Deshalb sollten Sie vor dem Kauf zuerst einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen und Nagellacke beiseitestellen, die folgende Substanzen enthalten:

  • Dibutylphthalat (DBP)
  • Toluol
  • Formaldehyd$
  • Formaldehyd-Harz
  • Campher

Dibutylphthalat beispielsweise ist ein Weichmacher, der nicht nur die Nägel schädigt, sondern auch in dem Verdacht steht, krebserregend zu sein. Doch es gibt auch Marken, die auf solche Inhaltsstoffe verzichten und als besonders gesundheitsverträglich gelten, zum Beispiel Chanel.




 

Oberstes Bild: © Africa Studio – Shutterstock.com

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