Recht

SENS eRecycling spart 815 Milliarden Umweltbelastungspunkte in 1 Jahr ein

Für das Jahr 2021 wies SENS eRecycling einen Umweltzusatznutzen von rund 815 Milliarden Umweltbelastungspunkten aus. Den grössten Beitrag leistete die fachgerechte Entfernung von Schadstoffen aus ausgedienten Elektrogeräten. Die Zahl zeigt, weshalb beim Recycling neben zurückgewonnenen Metallen auch kleine Mengen problematischer Stoffe entscheidend sind. Die im Dezember 2022 veröffentlichte Bilanz beschreibt die damalige Jahresleistung des SENS-Rücknahmesystems. Sie ist keine Kennzahl für das laufende Jahr. Für ihre Einordnung sind drei Fragen wichtig: Welche Geräte wurden verarbeitet, gegenüber welchem Vergleichsszenario entstand der Nutzen und wie wurden die unterschiedlichen Umweltwirkungen bewertet?

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Nach einer Reparatur: Garantie- und Wartungsunterlagen richtig sichern

Nach einer Reparatur sollten mindestens eine detaillierte Rechnung, ein Arbeits- oder Reparaturbericht sowie schriftliche Angaben zu Garantien und empfohlenen Wartungen vorliegen. Bei Geräten, Fahrzeugen oder Gebäudetechnik kommen je nach Arbeit Prüfprotokolle, aktualisierte Serviceeinträge, Ersatzteilangaben, Bedienungsunterlagen und dokumentierte Einstellungen hinzu. Entscheidend ist, dass Reparaturumfang, Abschlussdatum und Verantwortlichkeiten später eindeutig nachvollziehbar bleiben. Eine blosse Quittung mit dem Vermerk „Reparatur durchgeführt“ reicht dafür selten aus. Sie beweist zwar eine Zahlung, erklärt aber weder den behobenen Fehler noch die eingebauten Teile oder die Bedingungen einer zugesagten Garantie. Die Unterlagen sollten deshalb direkt bei der Übergabe kontrolliert und fehlende Angaben zeitnah schriftlich nachgefordert werden.

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Waschküche im Mehrfamilienhaus: Regeln, Geräte und Nutzung richtig organisieren

Eine gemeinschaftliche Waschküche gehört in vielen Schweizer Mehrfamilienhäusern zum Wohnalltag. Mehrere Haushalte teilen Waschmaschine, Tumbler, Trockenraum und teilweise weitere Einrichtungen. Damit dieses System funktioniert, braucht es mehr als leistungsfähige Geräte: Nutzungszeiten, Reinigung, Reservation, Lüftung und Zuständigkeiten müssen verständlich geregelt sein. Ob ein klassischer Waschtag, ein Reservationskalender oder eine freie Nutzung sinnvoll ist, hängt von der Anzahl Wohnungen und der vorhandenen Ausstattung ab. Moderne Anlagen können flexibler organisiert werden als eine Waschküche mit nur einer Maschine. Entscheidend bleibt, dass alle Parteien wissen, welche Regeln gelten und in welchem Zustand der Raum nach der Nutzung hinterlassen werden soll.

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Dezibelangaben auf Geräten: Wie laut Maschinen tatsächlich sind

Eine Zahl wie 85, 96 oder 105 dB auf einem Gerät wirkt eindeutig. Trotzdem lässt sich daraus nicht immer direkt ablesen, wie laut die Maschine am Ohr einer Person ist. Auf Typenschildern und in technischen Daten stehen unterschiedliche akustische Kennwerte. Besonders wichtig ist die Unterscheidung zwischen Schallleistungspegel und Schalldruckpegel. Wie hoch die tatsächliche Belastung ausfällt, hängt zudem von Abstand, Betriebszustand, Einsatzdauer und Umgebung ab. Eine Maschine kann im Freien deutlich weniger laut am Ohr ankommen als in einer kleinen Werkstatt mit harten Wänden. Wer Geräte vergleicht oder über Gehörschutz entscheidet, muss deshalb die Buchstaben neben der Dezibelzahl ebenso beachten wie den Zahlenwert.

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