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Smart Home ohne Technikfrust: Geräte, Standards und zentrale Steuerung

Ein Smart Home muss weder mit einem Technikraum voller Zentralen beginnen noch den gesamten Haushalt automatisieren. Für den Einstieg genügt ein klarer Anwendungsfall: Licht zeitabhängig schalten, die Raumtemperatur besser regeln oder bei einem offenen Fenster eine Meldung auslösen. Entscheidend ist, Geräte nicht isoliert zu kaufen, sondern ihre Funktechnik, Steuerungsplattform, Updateversorgung und Bedienbarkeit zusammen zu betrachten. Die technische Vielfalt bleibt anspruchsvoll: Matter, Thread, WLAN, Zigbee, Z-Wave und Bluetooth erfüllen unterschiedliche Aufgaben. Hinzu kommen Hersteller-Apps, Sprachassistenten, Bridges und lokale Steuerzentralen. Wer diese Ebenen trennt, erkennt schneller, welche Komponenten tatsächlich gebraucht werden. Ein schrittweiser Aufbau mit manuellen Rückfallebenen schützt vor Fehlkäufen und hält das Zuhause auch bei einer Internetstörung bedienbar.

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Saubere Böden in Wohnung und Büro: So können Saugroboter ihre Stärken ausspielen

Saugroboter können die regelmässige Bodenreinigung deutlich vereinfachen, doch ihre tatsächliche Leistung hängt nicht allein von Saugleistung, Akkukapazität oder einer möglichst umfangreichen App ab. Entscheidend ist, wie gut das Gerät die Wohnung erfassen, Hindernisse erkennen und sinnvolle Reinigungswege planen kann. Ein übersichtlicher Grundriss mit niedrigen Schwellen, ausreichend breiten Durchgängen und frei zugänglichen Bodenflächen ist für einen Roboter wesentlich leichter zu bewältigen als eine stark möblierte Wohnung mit Kabeln, Teppichfransen und vielen Höhenwechseln. Moderne Geräte navigieren heute häufig mit LiDAR, Kameras, strukturiertem Licht oder Kombinationen verschiedener Sensoren. Damit entstehen digitale Karten, Räume können getrennt gereinigt und problematische Bereiche als Sperrzonen definiert werden. Vollständig autonom wird der Haushalt dadurch trotzdem nicht. Stiftung Warentest weist auch in aktuellen Untersuchungen darauf hin, dass Abmessungen von Möbeln und Türschwellen bei der Gerätewahl eine wichtige Rolle spielen und Roboter je nach Modell Flächen auslassen oder mit bestimmten Hindernissen Schwierigkeiten haben können.

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Wenn jedes Handy Alarm schlägt

Ein schweres Unwetter zieht auf, ein Chemieunfall gefährdet ein Quartier oder ein Hochwasser bedroht mehrere Gemeinden: Künftig soll in der Schweiz nicht mehr nur die Sirene heulen. Menschen im betroffenen Gebiet sollen Warnungen unmittelbar auf ihr Mobiltelefon erhalten – auch ohne installierte Warn-App. Der Bundesrat hat die Einführung von Cell Broadcast am 26. August 2026 beschleunigt und beantragt dafür einen Verpflichtungskredit von 15,8 Millionen Franken. Hinter dem Projekt steckt weit mehr als eine neue Handyfunktion: Die Schweiz baut ihr gesamtes System zur Warnung und Alarmierung der Bevölkerung um. Die Idee klingt einfach. Befindet sich ein Mobiltelefon in einem von einer Gefahr betroffenen Gebiet, erscheint darauf eine kurze Warnmeldung. Niemand muss zuvor eine Telefonnummer registrieren oder bewusst eine bestimmte Warn-App installiert haben. Die Nachricht wird über die Mobilfunkinfrastruktur in einem definierten Gebiet verbreitet.

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