Die Qual der Wahl: Wie finde ich die richtige Pfanne?

23.09.2014 |  Von  |  Pfannen
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Die Qual der Wahl: Wie finde ich die richtige Pfanne?
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Nur in der richtigen Pfanne gelingen die Gerichte perfekt und Sie haben Freude beim Kochen. Grillpfannen, Teflonpfannen oder eine moderne Keramikpfanne, die Angebote sind sehr umfangreich und die Auswahl fällt häufig schwer. Doch wer sich mit den einzelnen Materialien und Formen beschäftigt, kann sich das passende Modell auswählen.

Bei der Auswahl müssen Sie sowohl die Brateigenschaften als auch die Einsatzmöglichkeiten beachten. Eine gute Pfanne kann leicht gereinigt werden und ist unkompliziert in der Handhabung. Nicht jede ist auch für jedes Gericht geeignet, sodass bei der Auswahl nach der gewünschten Nutzung entschieden werden muss.



Die Teflonpfanne: einfach in der Handhabung

Eine Bratpfanne mit einer Antihaftbeschichtung aus PTFE verhindert das Anbraten der Speisen und zählt daher zu den beliebtesten Modellen. Sie besteht meistens aus Aluminium und ist mit der schützenden Schicht versehen, welche leider auch ihre Nachteile hat. Ab einer Temperatur von rund 260 Grad erleidet die Beschichtung Schäden, daher ist sie nur bedingt einsetzbar. Zum Hantieren in der Pfanne sollten zudem nur weiche Materialien verwendet werden, hartes Metall verletzt die Oberfläche der Antihaftbeschichtung und es bilden sich Kratzer.

Dies ist der Beginn des grossflächigen Abblätterns der Beschichtung. Eine Überhitzung der Pfanne erzeugt nicht nur Schäden am Material, sondern kann auch zum Verdampfen einzelner Bestandteile führen. Ist PFOA enthalten, dann können sich negative Auswirkungen auf die Gesundheit ergeben. Daher müssen Teflonpfannen mit Sorgfalt behandelt und nur nach den Vorgaben eingesetzt werden. Eine moderne Alternative sind PTFE-freie Beschichtungen, welche auf Basis von Keramik arbeiten. Hierbei sind Nutzungstemperaturen von bis zu 400 Grad möglich.

Beschichtung aus Emaille schützt die Pfanne



Durch die Emaille-Beschichtung wird Korrosion verhindert und die Lebensmittel können nicht mit dem Material der Pfanne reagieren, was dem Geschmack und der Gesundheit zugutekommt. Diese Variante ähnelt in der Funktion der keramischen Antihaftbeschichtung und enthält Silizium. Es handelt sich allerdings um einen glasartigen Überzug, wodurch sich das Bratverhalten ändert. In diesem Punkt ist sie der Edelstahlpfanne ähnlicher.

Bratpfannen aus Kupfer – die französische Küche kennt sie bereits seit Langem



Das hochwertige Metall wird vor allem in Frankreich häufig für die Herstellung von Pfannen genutzt. Durch die gute Wärmeleitfähigkeit erbringen die Modelle eine hohe Leistung und werden gerne in Kombination mit einem Gasherd verwendet. Varianten für Induktionsherde sind ebenfalls erhältlich. Damit keine Reaktion zwischen den Lebensmitteln und dem Kupfer stattfinden kann, ist es wichtig, auf eine zuverlässige Beschichtung zu achten.



Gusseisen und Edelstahl: Profiköche verwenden diese Pfannen täglich

Die gusseiserne Pfanne ist sehr robust und wird vor allem in der Profiküche verwendet. Sie hält die Wärme perfekt und wird gerne zum scharfen Anbraten von Fleisch verwendet. Nachteilig wirkt sich das hohe Gewicht aus, welches sowohl aus dem Material selbst als auch aus der Dicke der Wände resultiert.

Edelstahlpfanne. (Bild: Anton Balazh / Shutterstock.com)

Edelstahlpfanne. (Bild: Anton Balazh / Shutterstock.com)

Etwas leichter ist die Edelstahlpfanne, sie eignet sich perfekt für Bratkartoffeln oder ähnliche Gerichte. Durch das Einbrennen kann auch hierbei ein Anhaften der Speisen verhindert und die Pfanne unkompliziert genutzt werden. Profiköche loben vor allem den guten Geschmack der zubereiteten Gerichte. Hierbei unterscheiden sich beschichtete und nicht beschichtete Pfannen. Chemische Gerüche oder Geschmäcker werden vermieden und es entstehen keine gesundheitlichen Gefahren.

Die Form der Pfanne ist wichtig

Neben dem Material spielt auch die Form eine wichtige Rolle. Es werden spezielle Pfannentypen angeboten wie die Grillpfanne, der Wok oder die Bräterpfanne. Eine Grillpfanne erzeugt das typische Streifenmuster auf dem Fleisch, der Wok ist perfekt für asiatische Gerichte und die Bräterpfanne kann dank zweier Griffe in den Backofen gestellt werden. Um eine perfekte Küchenausstattung zu erhalten, benötigen Sie in der Regel mehrere unterschiedliche Pfannenarten.

Die Bräterpfanne: sicher in der Nutzung

Das Besondere an der Bräterpfanne ist, dass sie über zwei Griffe verfügt. Dadurch kann sie sowohl auf dem Herd als auch im Backofen verwendet werden. Zudem kann sie auch als Servierpfanne genutzt und auf den Tisch gestellt werden. Besonders bei Fischgerichten oder mit Käse überbackenen Speisen ist diese Variante sehr beliebt. Die Form kann sowohl rund als auch rechteckig sein.

Paella in der typischen Form zubereiten

Wer Paella, ein beliebtes Gericht aus Spanien, kochen möchte, benötigt eine feuerfeste und besonders grosse Pfanne. Die Paellapfanne besteht aus Metall und erlaubt die Zubereitung einer umfangreichen Menge des Reisgerichtes. Dieses kann entweder nach traditioneller Art über dem Feuer oder auf dem Herd zubereitet werden. Die Pfanne ist zwar gross, allerdings meistens eher flach gebaut. Der Reis soll nicht zu hoch stehen, daher diese ungewöhnliche Formgebung.

Die Grillpfanne: das BBQ bei jedem Wetter geniessen

Die Bratfläche der Grillpfanne ist mit Rillen ausgestattet, auf welchen das Fleisch braten kann. Diese Zubereitungsart ähnelt dem Grillen auf dem Rost und erzeugt das bekannte Muster. Viele Modelle sind mit einer Antihaftbeschichtung versehen, sodass sich die Reinigung unkompliziert gestaltet. Zudem sind die meisten Modelle rechteckig gestaltet, um eine möglichst grosse nutzbare Fläche anzubieten.




 

Oberstes Bild: © sirikorn thamniyom – Shutterstock.com


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