Eine Wärmflasche hilft nicht nur bei Krankheiten

08.06.2014 |  Von  |  Körperpflege
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Eine Wärmflasche hilft nicht nur bei Krankheiten
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Wärmflaschen, häufig auch als Bettflaschen oder Thermophor bezeichnet, sind spezielle Haushaltsapparate, die mit heissem Wasser gefüllt werden, um damit punktuell Wärme auf bestimmte Körperregionen zu übertragen. Die schlauchförmigen Behälter besitzen im europäischen Raum mittlerweile schon Tradition, da sie bereits im 19. Jahrhundert Verwendung fanden, um geringfügige Schmerzen in den Beinen oder der Magenregion zu behandeln. Damals wurden sie noch als Wärmepfanne oder, aufgrund ihrer Verwendung im Bett, als Bettwärmer bezeichnet.

Kuschlige Wärme aus der Flasche



Um die Bettflaschen zu benutzen, werden die schlauchartigen Behälter mit heissem, aber nicht kochendem Wasser aufgefüllt und ins Bett gegeben. Besonders in der kalten Jahreszeit können Bettwäsche und Bettlaken so intensiv aufgewärmt werden, um in der Nacht einen erholsamen und angenehm warmen Schlaf zu finden. Zugleich haben die Flaschen aber auch Vorteile aus medizinischer Sicht. Die abgegebene Wärme wird beispielsweise gern eingesetzt, um Bauchschmerzen oder Bauchkrämpfe zu behandeln. Da die Flasche sehr gleichmässig eine angenehm temperierte Wärme abgibt, lösen sich Krämpfe schnell, wodurch die Genesung erheblich beschleunigt wird.

Die Wärmflaschen werden heutzutage gern aus PVC oder anderem Kunststoff gefertigt, welcher jedoch immer hitzebeständig und flexibel ist. Dadurch können die Flaschen nicht nur speziell geformt, sondern auch sehr farbenfroh gestaltet werden. Da die Bettflaschen gern noch bei Kindern eingesetzt werden, besitzen einige Flaschen lustige Formen und süsse Verzierungen, die auch den Kleinsten Spass bereiten. Bei Kinder-Wärmflaschen kommen die Bettflaschen zudem häufig mit einem Mantel aus Stoff, wodurch die abgegebene Wärme reduziert wird.

Flexibel und schnell eingesetzt

Sehr vorteilhaft ist die schnelle „Aufbereitung“ einer Bettflasche. Mithilfe eines Wasserkochers einfach rund einen halben Liter Wasser aufkochen, welches dann ein paar Minuten abkühlen sollte, bevor es schliesslich in die Wärmflasche gegeben wird. Wichtig ist immer, dass das Wasser entweder genügend Zeit zum Abkühlen erhält oder mit kaltem Wasser ergänzt wird. Kochendes Wasser wäre auf der Haut nicht nur zu heiss, auch könnte es dazu führen, dass sich die Flasche durch die Hitze dauerhaft verformt.

Die Bettflasche kann ebenfalls mit heissem Wasser aus der Leitung aufgefüllt werden, wobei dieses im Regelfall nicht eine ausreichend hohe Temperatur besitzt, wodurch die Flasche nur lauwarm wird und sich schnell wieder abkühlt. Ältere Modelle der Bettflasche, die noch aus Metall produziert waren, werden heutzutage kaum noch genutzt. Hochwertige Flaschen aus Kunststoff lassen sich nicht nur schneller aufbereiten, sondern fühlen sich auf dem Körper auch angenehmer an und sind weniger empfänglich für Bakterien.



 

Oberstes Bild: © absolutimages – Shutterstock.com



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