Blutdruckmessgeräte: Kontrollieren Sie Ihre Werte und bleiben Sie gesund!

12.05.2014 |  Von  |  Allgemein
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Blutdruckmessgeräte: Kontrollieren Sie Ihre Werte und bleiben Sie gesund!
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Nach Angaben der Schweizerischen Herzstiftung leidet jeder vierte erwachsene Schweizer unter erhöhtem Blutdruck. Obwohl die Betroffenen davon nichts spüren, können schlimme Folgen wie Herzinfarkt, Angina pectoris oder Hirnschlag auftreten. Wer regelmässig seinen Blutdruck kontrolliert, ist auf der sicheren Seite. Blutdruckgeräte für die einfache Anwendung daheim sind im Handel erhältlich; inzwischen gibt es sogar ein Messgerät für das iPhone.

Vor allem Menschen, bei denen schon einmal erhöhter Blutdruck gemessen wurde, sollten regelmässig kontrollieren. Der Blutdruck entsteht durch das Zusammenziehen des Herzmuskels, der das Blut auf diese Weise durch die Arterien pumpt. Beim Blutdruck werden immer zwei Werte gemessen: der systolische und der diastolische Wert.



Der systolische Druck entsteht, wenn das Herz sich zusammenzieht und der Druck in den Gefässen sehr hoch ist. Beim diastolischen Blutdruck ist das Herz in Entspannung, der Wert ist am niedrigsten. Die Höhe des Blutdrucks wird in der Masseinheit mmHg, Millimeter Quecksilbersäule angegeben. Ideale Blutdruckwerte liegen nach Angaben der Schweizerischen Herzstiftung unter 130/84 mmHg.

Im Handel erhalten Sie Blutdruckmessgeräte für das Handgelenk oder den Oberarm. Geräte, mit denen am Oberarm gemessen wird, arbeiten in der Regel deutlich genauer. Mit dem Beurer Oberarm-Blutdruckmessgerät BM85 messen Sie Ihren Blutdruck am Oberarm und können die Werte mit der beiliegenden Software auf Ihren PC übertragen. Gefährdete Patienten haben so die Möglichkeit, ihre Werte genau zu überwachen. Das Gerät warnt zudem vor eventuellen Herzrhythmusstörungen.

Wenn Sie Ihren Blutdruck messen, sollten Sie sich bequem und entspannt hinsetzen und das Gerät der Anleitung entsprechend vorbereiten. Vor einer Messung sollten Sie keine koffeinhaltigen Getränke und keinen Alkohol zu sich nehmen. Experten empfehlen, direkt vor der Messung nichts zu essen. Auch Medikamente, die die Messung beeinflussen könnten, sollten Sie nicht vorher einnehmen. Messen Sie regelmässig, sollten Sie den Blutdruck zu einem festgelegten Zeitpunkt bestimmen – eventuell direkt morgens nach dem Aufstehen.

Wichtig ist, dass die Manschette des Gerätes ungefähr auf Herzhöhe sitzt und einen Daumenbreit über der Armbeuge anliegt. Wer mit einem Handgelenkgerät misst, muss den Arm auf Herzhöhe anheben. Stiftung Warentest empfiehlt, immer mehrere Messungen durchzuführen, da einige Geräte beim ersten Anwenden die Manschette nicht richtig aufpumpen. Eventuell klären Sie mit Ihrem Arzt ab, welches Gerät Sie verwenden und wie viele Kontrollmessungen Sie durchführen sollten.



Bedenken Sie: Eine Messung bedeutet nur eine Momentaufnahme; entscheidend ist, den Blutdruck über einen längeren Zeitraum hinweg zu beobachten. Wenn Ihr Gerät nicht über die Übertragungsfunktion an den PC verfügt, reicht es aus, die Werte in einer Tabelle zu notieren und diese beim nächsten Arztbesuch vorzulegen.

Besonders komfortabel messen Sie Ihren Blutdruck mit Messstationen, die Sie mit einem iPhone oder iPad koppeln können. Vor der Messung verbinden Sie Ihr Tablet oder Smartphone mit dem Messgerät. Die zugehörigen Apps können Sie kostenlos installieren.

Nun steuern Sie das Blutdruckmessgerät komfortabel über das Display Ihres Smartphones. Direkt nach der Messung zeigt es die gemessenen Werte an und speichert sie zeitlich geordnet ab. Auf diese Weise haben Sie stets einen Überblick über Ihre aktuellen Werte.

Die Experten der Stiftung Warentest empfehlen diese Geräte Nutzern, die ohnehin bereits über ein Apple-Gerät verfügen und regelmässig ihren Blutdruck überprüfen wollen. Vor allem technikaffine Nutzer werden von der Möglichkeit begeistert sein.





Bluthochdruck ist vor allem erblich bedingt oder ergibt sich durch äussere Umstände. Vor allem starker Salzkonsum, Alkohol, Bewegungsmangel, Nikotin und Stress begünstigen einen zu hohen Blutdruck. (Bild: rosedesigns / Shutterstock.com)

Bluthochdruck ist vor allem erblich bedingt oder ergibt sich durch äussere Umstände. Vor allem starker Salzkonsum, Alkohol, Bewegungsmangel, Nikotin und Stress begünstigen einen zu hohen Blutdruck. (Bild: rosedesigns / Shutterstock.com)




Bluthochdruck ist vor allem erblich bedingt oder ergibt sich durch äussere Umstände. Vor allem starker Salzkonsum, Alkohol, Bewegungsmangel, Nikotin und Stress begünstigen einen zu hohen Blutdruck. Auch Diabetes oder Fettstoffwechselstörungen können zu Bluthochdruck führen. Zudem kann die Einnahme von Medikamenten die Entstehung des hohen Blutdrucks begünstigen. Vor allem Hormon- und Nierenerkrankungen gehen mit erhöhtem Blutdruck einher.

In den Industrieländern forcieren junge Menschen durch ungesunde Lebensweise Bluthochdruck im Alter. Experten empfehlen ab einem Alter von 18 Jahren den Blutdruck mindestens einmal jährlich kontrollieren zu lassen. Wer aus einer erblich belasteten Familie kommt, sollte besonders auf die Untersuchung achten.

Ist der Blutdruck auf Dauer zu hoch, können Herz, Gehirn oder Blutgefässe in Mitleidenschaft gezogen werden. Bluthochdruck kann mit der Einnahme blutdrucksenkender Medikamente behandelt werden. Durch eine gesunde Lebensweise tragen Betroffene ebenfalls zu einer Senkung bei: Übergewichtige sollten versuchen, Normalgewicht zu erreichen. Zudem sollten Sie möglichst wenig Kochsalz zu sich nehmen und auf eine gesunde Lebensweise achten. Alkohol und Nikotin sind bei hohem Blutdruck tabu! Regelmässiger Sport, idealerweise Ausdauersport, und ausreichend Zeit zum Ausruhen und Entspannen sind ebenfalls empfehlenswert.

Blutdrucksenkende Medikamente können bei den Betroffenen zu unangenehmen Nebenwirkungen führen. Viele Patienten fühlen sich benommen, schwindelig oder reagieren mit Magen-Darm-Beschwerden auf die Tabletten. Idealerweise sollten Sie durch eine gesunde Lebensweise versuchen, den Blutdruck zu senken und so die Einnahme der Medikamente möglichst zu vermeiden. In der Regel raten auch Ärzte dazu, den Lebensstil zu ändern.

Konnte innerhalb eines halben Jahres keine Besserung der Blutdruckwerte erreicht werden, ist in der Regel die Einnahme von Medikamenten erforderlich. Wer unter schweren Beschwerden leidet, muss meist sofort mit einer medikamentösen Therapie beginnen. Auch wenn Sie Ihren Blutdruck selbst kontrollieren: Ist der Druck in den Gefässen dauerhaft zu hoch, sollte alle zwei Monate ein Arztbesuch auf dem Plan stehen!



 

Oberstes Bild: ©  rosedesigns – Shutterstock.com

Über Andrea Hauser

Aus meinem langjährigen Hobby, dem Schreiben, ist im Jahr 2010 ein echter Job geworden - seitdem arbeite ich als selbständige Texterin. Davor war ich als gelernte Bankkauffrau im klassischen Kreditgeschäft einer Hypothekenbank tätig. Immobilien und Baufinanzierungen zählen noch immer zu meinen Steckenpferden. Angetrieben durch die Lust, Neues zu entdecken, arbeite ich mich gern in unbekannte Themengebiete ein und lasse mich schnell begeistern.

Mit meiner Familie erkunde ich in den Ferien fremde Metropolen oder lasse bei einem Badeurlaub einfach die Seele baumeln. Seit ich klein bin, sind Bücher meine grosse Leidenschaft, wenn es meine Zeit erlaubt, bin ich immer mit einem guten Buch anzutreffen. Mich fasziniert alles, was mit Kreativität zu tun hat: Von Acrylbildern, über Glasmalerei bis hin zu Loombands habe ich schon vieles ausprobiert.


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