Energieverbrauch im Haushalt reduzieren – so einfach geht’s!

07.06.2014 |  Von  |  Klima, Küchengeräte
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Energieverbrauch im Haushalt reduzieren – so einfach geht’s!
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Oft sind es Unachtsamkeit oder Unwissenheit, die verhindern, dass die Menschen den Energieverbrauch im Haushalt reduzieren. Doch mit einfachen Mitteln lassen sich messbare Ergebnisse erzielen, von der Umwelt und Geldbörse profitieren.

Wir zeigen Ihnen eine Auswahl effektiver Energiesparmethoden im Haushalt. Dabei liegt der Fokus auf den Bereichen Kühl- und Gefrierschrank, Überwachung und Optimierung des Stromverbrauches, Wäsche waschen und trocknen, Geschirr in der Spülmaschine reinigen sowie kochen und backen.



1. Kühl- und Gefrierschrank

Kühl- und Gefrierschränke haben ein nicht zu verachtendes Einsparpotenzial, wenn diese Geräte richtig genutzt und platziert werden. Ein wichtiger Faktor ist die eingestellte Temperatur: Beim Kühlschrank sollte diese bei 7 Grad Celsius, bei einem Gefrierschrank bei minus 18 Grad Celsius liegen. Diese Temperatur ist optimal, um die jeweiligen Lebensmittel zu kühlen bzw. tiefzukühlen – würden Sie die Temperatur um je zwei Grad Celsius nach unten korrigieren, stiege der Stromverbrauch bereits um etwa 10 % an. Vermeiden Sie ein langes Offenstehen der Türen und schaffen Sie Ordnung und Übersicht im Innenraum – dieser sollte ausreichend gefüllt sein, denn durch das Vorhandensein gekühlter bzw. tiefgekühlter Lebensmittel kann weniger Kälte beim Türöffnen entweichen.

Auch die Standortwahl kann bei Kühl- und Gefrierschränken Energiekosten reduzieren. Vermeiden Sie warme Standorte in Heizungsnähe oder im Sonnenlicht. So verhindern Sie, dass die Kühlaggregate gegen eine unnötig hohe Umgebungstemperatur arbeiten müssen. Das Einsparpotenzial liegt bei 3 bis 6 %. Übrigens: Auch beschädigte Türdichtungen können zu einem erhöhten Stromverbrauch bei Kühl- und Gefrierschränken führen, deshalb sollten jene regelmässig geprüft werden. Ein gelegentliches Abtauen löst die Eisschicht bei Kühl- und Gefrierschränken auf, dadurch können die Geräte leichter kühlen und verbrauchen weniger Energie.

Stromverbrauch überwachen und optimieren. (Bild: Elena Elisseeva / Shutterstock.com)

Stromverbrauch überwachen und optimieren. (Bild: Elena Elisseeva / Shutterstock.com)




2. Stromverbrauch überwachen und optimieren



Durch die Überwachung und Optimierung des Stromverbrauchs kann der Energiebedarf eines Haushalts reduziert werden. Vor dem Urlaub sollten alle Lebensmittel konsumiert werden, da sämtliche Elektrogeräte im Idealfall abgeschaltet werden. Prüfen Sie die Energieeffizienz von Elektrogeräten und erwägen Sie, Altgeräte durch deutlich effizientere Neugeräte auszutauschen. Nutzen Sie – falls möglich – eine Mikrowelle anstatt des Herdes und zur Erhitzung von Wasser einen Wasserkocher anstatt eines Kochtopfes. Elektrogeräte sollten bei Nichtgebrauch komplett abgeschaltet und nicht in den Stand-by-Modus versetzt werden. Versuchen Sie, aktiv daran zu arbeiten, Ihren Stromverbrauch zu optimieren, mit der Zeit entwickeln Sie ein Gespür dafür und die Abläufe automatisieren sich.

3. Wäsche waschen und trocknen



Waschmaschinen und Wäschetrockner bieten ebenfalls Einsparpotenzial. Waschen Sie Ihre Wäsche immer bei niedrigen Temperaturen und verwenden Sie das Energiesparprogramm der Elektrogeräte. Lassen Sie die Wäsche bei hoher Drehzahl schleudern – dadurch ist sie zwar vorübergehend stärker zerknittert, aber trockener. Das reduziert wiederum die Betriebsdauer und den Energieverbrauch des Wäschetrockners. Reinigen Sie bei diesen Geräten alle zwei Monate das Flusensieb, sonst werden die Geräte ineffizienter. Beim Trocknen der Wäsche sollten Sie immer ähnliche Kleidung zusammen in die Wäschetrommel geben, daraus ergibt sich eine einheitliche Trockenzeit.

4. Geschirr in der Spülmaschine reinigen

Reinigen Sie verschmutztes Geschirr immer in einer vollbeladenen Spülmaschine. Das ist weitaus effizienter als ein identischer Spülvorgang bei einer nur zur Hälfte beladenen Maschine. Um ein Antrocknen von Lebensmittelresten und eine lästige Geruchsbildung zu reduzieren, sollten Sie die Spülmaschine geschlossen halten. Auf ein Vorspülprogramm kann bewusst verwichtet werden, moderne Geräte und Spülmaschinen-Tabs lassen diesen Vorgang überflüssig werden – das spart nicht nur Zeit, sondern auch Strom und Wasser. Wenn möglich, sollte das Trocknungsprogramm nicht durchgeführt werden, da es energieeffizienter ist, das Geschirr lufttrocknen zu lassen.

5. Kochen und backen

Natürlich können Sie auch beim Kochen und Backen Energie einsparen. Verwenden Sie, falls es mit der zubereiteten Speise kompatibel ist, stets die Umluftfunktion. Hier profitieren Sie von mehreren Faktoren: Backbleche können durch die gleichmässige Luftverteilung parallel verwendet werden – zudem sind eine geringere Temperatureinstellung sowie kürzere Backzeiten möglich. Beim Kochen sollten Sie stets einen Topf mit Deckel verwenden, das reduziert die Garzeit und spart Energie. Wichtig ist, dass die verwendeten Deckel auch zum jeweiligen Topf passen, sonst wird Einsparpotenzial verschwendet. Und zu guter Letzt ein bekannter Klassiker: Nutzen Sie die Restwärme des Backofens aus und verzichten Sie auf das Vorheizen.

Fazit: Energiesparpotenzial ist in nahezu jedem Haushalt vorhanden, nutzen Sie es!

In fast jedem Haushalt gibt es ein nicht zu verachtendes Energiesparpotenzial, welches nicht ungenutzt bleiben sollte. Denn ein geringerer Energieverbrauch ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für Ihre Geldbörse. Es kann etwas Zeit vergehen, bis Sie ein Bewusstsein für einen verantwortungsvollen Umgang mit Energie entwickeln. Doch einmal für dieses Thema sensibilisiert, fällt Ihnen das Energiesparen mit Sicherheit kinderleicht.



 

Oberstes Bild: © Syda Productions – Shutterstock.com



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