Licht & Buch – eine gute Kombination

03.11.2014 |  Von  |  Allgemein

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Gerade in der dunklen Jahreszeit machen es sich Literaturliebhaber gerne in der warmen Stube gemütlich, greifen zu einem guten Buch und vertiefen sich in ihren Lesestoff. Wer einen eigenen Raum für seine Bücherregale besitzt, kann sich glücklich schätzen und dort viele angenehme Stunden verbringen. In einer Hausbibliothek sollte daher eine gemütliche und stilvolle Sitzgelegenheit auf keinen Fall fehlen. Doch mit bequemem Sitzen allein wird das Lesen noch lange nicht zum Vergnügen. Erst mit der richtigen Lichtquelle macht Schmökern wirklich Spass.

Bücherwürmer fühlen sich an vielen Orten wohl: im Wohnzimmer, abends im Bett und vor allem – sofern vorhanden – in der kleinen oder grossen Hausbibliothek. Doch jeder dieser Plätze benötigt eine passende Beleuchtung, damit das Lesen zu einem ungetrübten Genuss wird und die Augen nicht belastet.

Die richtige Leseleuchte für jeden Bereich

Lichtquellen für Leseplätze müssen punktgenau sein. Nichts ist lästiger als ein Schatten auf dem Papier oder eine nur halbhelle Ausleuchtung. Aus diesem Grunde sollte die Abstrahlrichtung einer Leseleuchte möglichst flexibel verstellbar sein, um auf die individuellen Bedürfnisse der jeweiligen Örtlichkeit angepasst werden zu können. Dies betrifft Stehlampen genauso wie Tischleuchten, die für Lesezwecke genutzt werden sollen. Ungeeignet sind hierbei Lampenschirme, die Streulicht erzeugen und damit in den Augen blenden. Auch Reflexe auf glänzenden Buchseiten oder dem Papier eines Hochglanzmagazins sind ärgerlich und störend. Daher gilt der Grundsatz, dass das Licht einer Leseleuchte immer von der Seite her kommen soll.

Punktgenau ausgerichtete Leuchten sind auch beim abendlichen Lesen im Bett sehr wichtig. Hier kommt es nicht allein auf eine gute Helligkeit und den Schutz der eigenen Augen an, sondern auch auf eine Rücksichtnahme gegenüber dem Bettnachbarn. Perfekt eignen sich für diese Anforderungen Strahler, die oberhalb des Kopfendes über dem Bett angebracht werden.

Für alle anderen Lesebereiche in der Wohnung ist eine zusätzliche Beleuchtungsquelle für die allgemeine Raumhelligkeit unverzichtbar. Hierfür eignen sich insbesondere indirekte Leuchten, die das Licht vorzugsweise nach oben abstrahlen. Sehr praktisch ist in diesem Zusammenhang der Einsatz von Funksteckdosen, mit denen ein Ein- und Ausschalten der „Zentralbeleuchtung“ auch vom Lesesessel aus möglich wird. Diese Vorzüge haben sich in den letzten Jahren vielerorts durchgesetzt, denn besonders gerne werden Funksteckdosen zum Steuern von Deckenflutern oder Stehlampen verwendet.

Das beste Leuchtmittel

Grundsätzlich kommen als Leselicht vor allem Halogen- und LED-Lampen in Betracht. Mit ihnen lassen sich die besten Ergebnisse erzielen und eine gemütliche Atmosphäre erzeugen. Vor allem Warmtöne sind hier sehr zu empfehlen.

Wichtig bei der Wahl eines geeigneten Leuchtmittels ist eine ausreichende Beleuchtungsstärke. Experten empfehlen einen Wert von 300 bis 500 Lux. Dabei sollte bedacht werden, dass ältere Menschen für eine gute Sehleistung eine doppelt so grosse Helligkeit benötigen als junge Bücherfreunde. Wird ein Leseplatz also von mehreren Generationen genutzt, kann die Anschaffung einer Leuchte mit Dimmschalter sehr sinnvoll sein.

Zu vermeiden sind in jedem Falle Leuchtmittel, die eine grosse Wärmeentwicklung haben beziehungsweise sich zu nah am Kopf des Lesers befinden. Dies könnte sehr unangenehm werden und schnell für heisse Ohren sorgen.

 

Oberstes Bild: © HomeArt – Shutterstock.com

Über Christian Schreiber

Christian Schreiber ist seit mehr als 15 Jahren als Autor tätig und hat bereits für Verlage wie Rowohlt, die Verlagsgruppe Random House (Bertelsmann) sowie verschiedene Zeitungen gearbeitet.
Neben der Erstellung vielfältiger Sachtexte zu den unterschiedlichsten Themenfeldern befasst er sich insbesondere mit Rechts- und Finanzangelegenheiten und gibt Wohn- und Einrichtungstipps.


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