Polstermöbel für kreative Köpfe

08.10.2014 |  Von  |  Publi-Artikel

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Mit Möbeln kann man auf ganz unterschiedliche Weise Geld verdienen. Es gibt allerdings zwei lohnende Hauptwege.

Weg Nummer eins setzt auf das Modenkarussell, auf den Wechsel, auf die in Dreijahresabständen proklamierten Stiländerungen in der Wohnraumgestaltung. Nummer zwei zieht die Beständigkeit vor.

Orientiert an den klassischen Formen von Polstermöbeln und Wohnaccessoires, setzen die Hersteller auf die unvergänglichen Werte von Schönheit, Gediegenheit und Eleganz. Polstermöbel dieser Art finden von Modenwechseln unberührt immer ihre Käufer und fügen sich als Herzstück der Gestaltung in jeden Stil ein. Sie sind wahre Ruhepunkte!

Diktatorische und demokratische Stile

Es soll Familien geben, die sich ruiniert haben. Beflügelt von Suggestionen der Lifestyle-Industrie, haben sie keine Mühen und keine Ausgabe gescheut, um ihre eigenen vier Wände den Hochglanzprospekten von Architekturmagazinen anzugleichen. Flechtrohr, Teakholz und handgeknüpfte Matten machten den Kolonialstil perfekt. Nur die Tochter fragte, warum es im Haus plötzlich so dunkel sei. In diesem Alter haben Menschen wohl noch kein Verständnis für kreative Gestaltung… Aber als auf den Einrichtungsmessen ein Meer von gusseisernen Teekannen, Futonbetten und Buddhastatuen auftauchte, erkannte man: Kindermund tut Wahrheit kund – und stellte das Programm um.

Kunden, die das Diktat von Stilpäpsten lieben, befinden sich zurzeit in einem Zustand der Ratlosigkeit. Der sichere Rahmen fester Gestaltungskonzepte wurde nämlich aufgelöst. In den Wohnungen versucht man nicht mehr, die Kaminzimmer des provenzalischen Landadels oder die Teeräume Yokohamas nachzubauen. Mixed Media ist angesagt: (Beinahe) alles ist erlaubt, die Errungenschaften der Epochen dürfen mit erfrischender Kreativität kombiniert werden. Erlaubt ist, was gefällt.

Und Gefallen findet alles, was der gemütlichen Wohnlichkeit dient. Damit rückt die Polstergruppe wieder in das Zentrum der Interieurs. Der Wunsch nach bequemen Sitz- und Liegemöglichkeiten macht Sessel und Sofas zu unverzichtbaren Bestandteilen des kreativen Wirbels. Je klassischer und zeitloser geformt, desto besser.

Wer mischt, hat mehr vom Leben

Grau ist eine Trendfarbe – möglicherweise, weil gleichzeitig bunt gemixte Accessoires in den Wohnzimmern auftauchen. Die knallig-farbigen, riesigen Kissen, welche Sofas zur wahren Wohnlandschaft machen, kontrastieren perfekt mit der dezenten „Anzugfarbe“. Aber auch Leder in den klassischen Tönen Braun und Schwarz dominiert die Polstermöbel- Bezüge. Die wunderbaren, abgerundeten Formen laden Gäste und Familie zum behaglichen Entspannen ein.


Polstermöbel sind wahre Ruhepole. (Bild: © w3-media.de - fotolia.com)

Polstermöbel sind wahre Ruhepole. (Bild: © w3-media.de – fotolia.com)


Entspannen und cooles Laissez-faire herrschen in der Einrichtungsbranche vor. Durch den Wegfall der Schablonen festen Stils sind eigene Einfälle gefragt. Das mag manchen Menschen echtes Kopfzerbrechen bereiten – für die wirklich kreativen Köpfe unter uns entsteht indessen ein Gestaltungsparadies. Mit vergleichsweise geringem Aufwand und etwas Do-it-yourself können innerhalb der eigenen vier Wände überraschende Kontraste geschaffen werden. Und weil wir es gemütlich haben wollen, investieren wir gerne mehr Geld in die wirklichen Werte: in Polstermöbel zum Beispiel.

Gelobt sei, was ewig hält

Ein klassisch geformtes Ledersofa wird noch in 30 Jahren in das Wohn passen. Wir bevorzugen natürliche und solide verarbeitete Materialien: massives Holz, Edelstahl, Nappaleder. Vielleicht wählen wir als Tribut an den neuen Stil ein freches Kontrastdetail, eine überraschende Ornamentierung, eine Fläche aus Kunststoff. Aber nicht auf Kosten der Bequemlichkeit. Früher wurde besonderer Wert auf die qualitativ hohe Gestaltung der „Sichtflächen“ des Polstermöbels gelegt: Denn ein Sofa nahm im Wohnzimmer einen ganz bestimmten Platz ein, mit dem Rücken zur Wand und dem Gesicht zum Fernseher. Auch die Stellung der Elemente folgte einem bestimmten Schema, steif aufgereiht über Eck.



Heute ist wichtig: Ein Polstermöbel muss „bewohnbar“ sein. Darum sind die Rückseiten moderner Polstermöbel ebenso hochwertig verarbeitet wie der Rest des Möbelstücks. Damit wir es hin- und herschieben können. Denn es lebe der Kontrast. Und es lebe die Gemütlichkeit!

 

Oberstes Bild: © arsdigital – fotolia.com

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