Stichproben – was zeichnet eine gute Nähmaschine aus?

05.05.2014 |  Von  |  Allgemein, Kleiderpflege
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Stichproben – was zeichnet eine gute Nähmaschine aus?
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Wer sich vor Jahrzehnten eine Nähmaschine zulegte, musste dafür oftmals sehr, sehr tief in die Haushaltskasse greifen. Nähmaschinen, mit denen man versuchte, Haushaltskosten zu sparen, indem man Kleidung selbst „flickte“ oder gar komplett nähte, waren nicht selten so exorbitant teuer, dass Kleinkredite mühsam abgezahlt werden mussten, um in den Besitz eines solchen Helfers zu gelangen. Die Zeiten haben sich nicht nur diesbezüglich geändert. Eine gute Nähmaschine muss kein Vermögen mehr kosten, denn auch die einfachen und preisgünstigen Modelle verrichten gute Näharbeiten.

Gute Geräte gibt es bereits für um die 100 Franken



Die Zeiten, in denen man nach der Anschaffung einer Nähmaschine bei Wasser und trockenem Brot darben musste, um den Preis aufzufangen, sind definitiv vorbei. Bereits in einer Preisrange, die bei rund 100 Franken beginnt, lassen sich einfache, aber gute Nähmaschinen käuflich erwerben. Natürlich muss man als Käufer der einfacheren Maschinen Abstriche hinnehmen – ganz besonders hinsichtlich der Bedienbarkeit und der Programmierfunktionen. Gerade das Internet bietet zahllose Optionen, auf preiswerte Angebote aus ganz Europa zuzugreifen und somit den Boom auf dem Markt der Nähmaschinen zu nutzen. Selbst die Billigangebote, die teils von Grosshandelsketten angeboten werden, taugen als Einsteigermodelle und als sinnvolle Alternative zu den Profigeräten, die immer noch in Kategorien von Kleinwagen rangieren.

Natürlich muss man dann, wenn man sich für ein Gerät aus dem Netz entscheidet, auf die fachkundige Beratung vor Ort verzichten. Das lässt sich aber mit etwas Recherche gut egalisieren, und man weiss danach, worauf man achten sollte. Und man kann sicher sein, dass auch die Maschinen auf dem unteren Preis-Level durch gute Qualität zu überzeugen wissen. Manche Modelle sind sogar mit den Geräten, die mechanisch auf ganzer Linie überzeugen und mehr als 300 Franken kosten, auf Augenhöhe, was die Leistungsfähigkeit angeht.

Kaum noch spürbare Unterschiede durch alle Preissegmente

Wie diverse Tests ergaben, bei denen semi-professionelle Schneiderinnen und handwerklich geschickte Hobbynäherinnen Geräte geprüft haben, bewegen sich quasi alle auf dem Markt angebotenen Geräte auf einem hohen Nähniveau. Ganz gleich, ob man sich eher für eine mechanische Maschine interessiert, die man für 100 bis rund 550 Franken erwerben kann, oder ob es doch eine elektronische Nähmaschine mit Display sein soll, die von circa 350 bis 650 Franken ihre primäre Preisrange hat, sie alle leisten gute Arbeit. Weder in der Bedienbarkeit der Maschine selbst noch beim späteren Nähen zeigen sich aktuell eklatante Qualitätsunterschiede.





Unterfadenspulen. (Bild: MADDRAT / Shutterstock.com)

Unterfadenspulen. (Bild: MADDRAT / Shutterstock.com)

Aktive Nähhilfen wie zum Beispiel der Einfädler, die Möglichkeit, variable Stiche zu setzen, eine Knopflochautomatik, die als einstufige Funktion konzipiert ist, oder auch die sichtbare Unterfadenspule finden sich im Grunde bei allen Maschinen, die auf dem Markt angeboten werden. Die meisten Maschinen werden von den versierten Näherinnen und Hobbyschneiderinnen als faszinierende Geräte beschrieben, die mit einer einfachen Handhabung zu bestechen wissen. Jedes Gerät hat eigentlich all das, was man benötigt, um die anfallenden Arbeiten zu erledigen.

Unterschiede gibt es dann jedoch bei den Optionen; etwa ob man ein Gerät per Fussschalter steuern oder ob man auf den Handschalter zurückgreifen kann. Der Handschalter wird von den semi-professionellen Bedienerinnen als einfacher zu handhaben beschrieben. Meist sind es diese Maschinen auch, die mit einer sehr geringen Stichrate gefahren werden können. Handschalter und niedrige Stichfrequenz sind die Eigenschaften, die auch Nähbegeisterten mit einem eventuellen Handicap entgegenkommen.



Qualität nicht immer eine reine Preisfrage



Bei Nähmaschinen gilt die Faustformel, dass die Zuverlässigkeit der Maschinen nicht gleichbedeutend mit einem hohen Anschaffungspreis sein muss. Selbst in den Härtetests zeigten gerade die preiswerteren Modelle erstaunliche Standhaftigkeit. Die Verarbeitung bei den preisgünstigeren Maschinen ist den teureren Modellen nicht unbedingt unterlegen. Passgenaue Verarbeitung ist bei den meisten Anbietern das A und O, wie die Testerinnen resümierten.

Nicht selten manifestiert sich die Qualität auch in der Frage, wie gut die Anleitungen und Dokumentationen der Maschinen sind. Gerade als Anfänger ist man darauf angewiesen, dass die Nähmaschine sehr gut beschrieben und erklärt wird, will man langwierige Recherchen vermeiden. Auch in diesem Segment wussten durch die Bank die günstigeren Maschinen restlos zu überzeugen, mit gut geschriebenen, liebevoll gestalteten Anleitungen und erstklassigen Fehlerbeschreibungen.

Was wollen die Käufer?

Natürlich wurden auch die potenziellen Käufer einer Nähmaschine hinsichtlich ihrer Präferenzen befragt. Endkunden haben ein gesteigertes Interesse an einer guten Nähleistung, einer hohen Bedienerfreundlichkeit, einem breiten Sortiment an Zubehör und einer fast geräuschlos arbeitenden Maschine. Gerade Mütter kleiner Kinder, wenn sie erst abends nähen können, legen auf die Lautstärke der Nähmaschine grossen Wert. Doch was kann als Entscheidungshilfe für den interessierten Käufer dienen? Gibt es eine Checkliste? Natürlich.

Käufer fragen sich zweckmässig vor dem Kauf:



  • Welche und wie viele Sticharten werden definitiv benötigt?
  • Müssen Knopflöcher genäht werden?
  • Muss die Maschine leicht sein, weil sie nicht konstant an einem Ort verbleibt?
  • Wo muss die maximale Stichfrequenz pro Minute liegen?
  • Muss man grossflächig vernähen – beispielsweise bei Wattierungen und Sperrarbeiten?
  • Soll Leder mit der Maschine genäht werden oder andere sehr feste Stoffe?
  • Muss die Maschine programmierbar sein und Stick-Arbeiten ausführen können?

 

Oberstes Bild: © EMprize – Shutterstock.com



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