Umweltschonend kochen? Mit dem Solarkocher kein Problem

21.10.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 3 minutes

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Dass man mit mechanischen Haushaltsgeräten Strom sparen kann, ist kein Geheimnis mehr – weshalb viele Menschen und Hobbyköche sich wieder auf die Verwendung von Fleischwölfen zum Kurbeln, des Schneidmessers oder des guten alten Schneebesens besinnen, weil es einerseits Energie einspart und andererseits mehr Spass macht, die Gerichte traditionell herzustellen.

Wussten Sie auch, dass man ohne Herd und Ofen kochen kann? Mit einem Solarkocher ist dies möglich, denn er nutzt die unmittelbare Kraft der Sonne, um die Nahrung auf den gewünschten Garpunkt zu bringen. Hier können Sie nachlesen, wie er funktioniert und wofür man ihn verwenden kann.



Der Solarkocher für den Garten als Alternative zur Küche

Warum soll man nur das Haus mit einer Solaranlage mit Strom versorgen können? Auch in der Küche eignet sich dieser kleine Helfer perfekt für die kostengünstige Zubereitung von Speisen, denn er erhitzt sich ausschliesslich mit der Sonnenwärme.

Ursprünglich waren die Solarkocher für den Einsatz in „Dritte Welt“-Ländern gedacht, damit die Menschen in den oftmals mit Strom unterversorgten Häusern eine Möglichkeit hatten, warme Mahlzeiten zu kochen und zu essen. Der Einsatz unter harten Bedingungen hat die Entwicklung dieser Kocher immer weiter vorangetrieben, so dass sie nun auch für den Privathaushalt erhältlich sind.

Kochen mit dem Solarkocher – wie geht das?

Der Kocher sieht im Prinzip aus wie eine Satellitenschüssel. Er besitzt auf der Innenseite eine hochreflektierende Beschichtung, die das Sonnenlicht spiegeln kann. Der Clou ist, dass die Sonnenstrahlen zwar gradlinig auftreffen, danach aber zum Fokus bzw. zum Mittelpunkt des Spiegels geleitet werden. Hier sitzt nun ein Gerüst aus Metall, welches in der Lage ist, ein Kochbehältnis aufzunehmen. Das Sonnenlicht trifft gebündelt auf die Unterseite des Topfes und bringt dessen Inhalt zum Kochen.

Bei uns ist die Verwendung sicherlich nur in der Hochsommerzeit möglich, denn ansonsten reicht die Wärme nicht aus, aber dennoch lassen sich damit an lauschigen Sommertagen leckere Gerichte zaubern, und wenn es nur die Sauce für den anstehenden Grillabend ist. Optisch sind die Solarkocher mit dem futuristischen Design ein absoluter Hingucker. Werden sie im Herbst nicht mehr benötigt, lassen sie sich ganz einfach zusammenfalten und verstauen, damit sie auch im nächsten Jahr wieder Spass beim Kochen bereiten und gleichzeitig Energie sparen.



 

Oberstes Bild: © Allies Interactive – Shutterstock.com


1 Kommentar


  1. Ich habe auch so einen Solarkocher, den ich regelmässig benutze. Ich koche, backe und grille damit. Ich koche auch damit ein und spare somit viel Strom.
    Die Verwendung meines Solarkochers ist nicht auf die Hochsommerzeit begrenzt. Ich koche das ganze Jahr darauf. Die Leistung ist im Winter nur etwas geringer als vom Frühling bis Herbst. Selbst im Winter kann ich meine berühmten Kuchen im Solarkocher backen. Die Aussentemperatur spielt dabei nur eine geringe Rolle. Lediglich die Sonnentage sind im Winter weniger als im Sommer.

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