Verschiedene Materialien und Einbauvarianten für den Waschtisch

24.12.2014 |  Von  |  Allgemein

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Meist macht man sich erst dann Gedanken über ein Lavabo oder Waschbecken, in der Fachsprache Waschtisch genannt, wenn ein Badezimmer neu eingerichtet wird oder man ein neues benötigt. Ein professioneller Inneneinrichter beschäftigt sich natürlich viel intensiver mit diesem Thema und wird ganz andere Gedanken dazu äussern. Bei einer sanitären Raumgestaltung kommt der Waschtisch nämlich immer zuerst. Um ihn herum werden dann die übrigen Elemente angepasst und ästhetisch eingeordnet.

Der Laie ist darüber erstaunt, denn – gibt es tatsächlich so viele Ausführungen und Einbaumöglichkeiten bei einem Waschtisch? Die Antwort ist ein klares Ja. Und sie beeinflussen alle die Wirkung eines neu gestalteten Badezimmers. Ein Waschbecken kann aufgesetzt, ein- oder vorgebaut werden. Auch unterschiedliche Materialien wie Glas, Metall, Granit oder die klassische Keramik bieten Abwechslung und erzeugen verschiedene optische Aussagen. Dieser kurze Text gibt einen Überblick über verschiedene Einbauarten und das Zusammenspiel mit dem Material.



Standard oder Extra?

Wie viel Platz bietet Ihr Badezimmer? Reicht es gerade für eine schmale Duschkabine, die ihre Funktion erfüllt, und ein Handwaschbecken? Letzteres misst etwa 35 mal 25 bis 55 mal 35 Zentimeter und besitzt einen schmalen Rand. Ein normal grosser Waschtisch liegt hingegen bei 49 mal 40 bis 68 mal 49 Zentimetern. Besonders umfangreiche Modelle und Doppelausführungen können bis 155 Zentimeter breit sein. Auch Sonderanfertigungen sind natürlich möglich. Die Einbauhöhe für durchschnittlich grosse Benutzer beträgt 85 Zentimeter.

Waschbecken werden in Standard- oder Extragrösse angeboten. (Bild: yampi / Shutterstock.com)

Waschbecken werden in Standard- oder Extragrösse angeboten. (Bild: yampi / Shutterstock.com)

Vorbauweise oder Einbauwaschtisch



Einbauwaschtische sind eine pflegeleichte Lösung. Die dreieckigen, runden oder viereckigen Becken werden direkt in die Trägerplatte des Möbelstücks eingelassen. Damit schaffen Sie eine dezente Waschgelegenheit. Das Becken selbst wird nicht vordergründig wahrgenommen. Es sitzt fest in der Möbelplatte und lässt sich einfach reinigen.

Waschtische in Vorbauweise sind direkt an der Wand montiert und verfügen nicht über eine Einbettung oder Umbauung. Mit diesen Modellen können ästhetische Wirkungen erzielt werden, indem auf das Gesamtzusammenspiel der Formen im Raum Rücksicht genommen wird. Hierbei punkten extravagante Designs und Materialien wie Glas und Granit. Auch die Beschaffenheit des Siphons spielt eine Rolle, denn bei dieser Bauweise wird die Abflussleitung nicht kaschiert. Solche Becken eignen sich für die Kombination mit einem Unterschrank, der die Rohre verschwinden lässt und wichtigen Stauraum für allerlei Utensilien bietet.

Aufsatz-Waschtische

Wer in der Schweiz eine schöne Uhr an die Wand hängt, wird dafür sorgen, dass sie gut zur Geltung kommt. Genauso ist es mit einem Aufsatz-Waschtisch im Badezimmer. Für diese Art von Waschgelegenheit kommen nur besondere Objekte infrage. Frei stehende Becken aus Granit oder Sanitärkeramik verleihen der Waschstelle eine Ähnlichkeit mit einem Brunnen. Ein Aufsatz-Waschtisch wirkt modern und zaubert einen Hauch Extravaganz ins Bad.



 

Oberstes Bild: Der Waschtisch ist der meistgenutzte Ort im Bad. (© demidoff / Shutterstock.com)

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