10 Tipps: Was muss beim Nähmaschinenkauf beachtet werden?

11.06.2018 |  Von  |  Kleiderpflege, News
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10 Tipps: Was muss beim Nähmaschinenkauf beachtet werden?
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Wer Kleidung selbst nähen bzw. ausbessern will, braucht eine hochwertige und leistungsstarke Nähmaschine. Für den privaten wie für den professionellen Gebrauch gibt es ein umfangreiches Angebot an Nähmaschinen, das von einfachen Modellen bis hin zu Computernähmaschinen reicht.

Im Folgenden erfahren Sie, was eine gute Maschine können sollte und wie man ein Modell findet, das zu den eigenen Bedürfnissen passt.


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Sidler AG Sursee

Nähmaschinen- und Bürofachgeschäft

Benedikt Sidler

Badstrasse 1

CH-6210 Sursee

+41 (0)41 921 32 52 (Tel.)

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sidler@sidleragsursee.ch (Mail)

www.sidleragsursee.ch (Web)


Tipp 1: Vielfältige Funktionen nutzen

Viele Kleidungsstücke sind heute nicht mehr einfach und zweckmässig geschnitten. Daher braucht man für das Nähen aufwändiger Designs eine Maschine mit zahlreichen Fähigkeiten. Zur Ausstattung moderner Modelle gehören oft Funktionen wie Overlock, Strickautomatik und Freiarm. Beispielsweise kann für die Fertigung von Hosenbeinen und Ärmeln die Nähnadel freigestellt werden.

So genannte Computer Nähmaschinen verfügen über zahlreiche Programme, die komplexe Sticharten schnell und automatisch ausführen. Stichart, Breite und Länge können über ein Display eingestellt werden. Bevor Sie eine Nähmaschine kaufen, überlegen Sie, welche Kleidung hergestellt bzw. bearbeitet werden soll. So können Sie feststellen, welche Funktionen Ihr Modell haben sollte.


(Bild: © gpointstudio - shutterstock.com)

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Tipp 2: Knopflochautomatik sorgt für Komfort

Besonders zu empfehlen sind in jedem Fall Nähmaschinen mit Knopflochautomatik. Mit dieser Funktion kann man Knopflöcher in der gewünschten Grösse schnell und einfach in Kleidungsstücke integrieren. Zum Vernähen von Stoffen nutzen alle Modelle einen Greifer, der den Oberfaden durch das Gewebe schiebt. Die entstandene Fadenschlinge wird mittels eines Fadengreifers mit dem Unterfaden verbunden. Auf diese Weise wird die Naht fixiert. Dieses Prinzip funktioniert bei allen Modellen gleich. Unterschiede gibt es jedoch in Sachen Präzision und Geschwindigkeit. Bei hochwertigen Maschinen kann man voreinstellen, ob die Naht grob oder fein sein soll.

Tipp 3: Variabilität dank verschiedener Sticharten

Eine hochwertige Nähmaschine sollte mindestens drei verschiedene Sticharten anbieten, zu denen auch eine Steppstichart gehören sollte. Diese Ausstattung ermöglicht ein variables Arbeiten mit verschiedenen Kleidungsstücken. Einige professionelle Modelle verfügen über 100 unterschiedliche Sticharten. Für den Hausgebrauch genügen jedoch Elastikstich, Geradstich, Zickzackstich und Steppstich.


(Bild: © fizkes - shutterstock.com)

(Bild: © fizkes – shutterstock.com)


Tipp 4: Einfache und bequeme Handhabung

Eine einfache und komfortable Bedienung ist beim Kauf einer Nähmaschine eines der wichtigsten Qualitätskriterien. Die Funktionsvielfalt sollte nicht zu Lasten der Handhabung gehen. Besonders wertvoll sind ein hochwertiger Nähfuss und eine Schnelleinfädelung. Beides spart beim Arbeiten viel Zeit und Aufwand.

Ebenso nützlich ist die Umspulfunktion. Mit ihr wird das Gar automatisch von der Garnspule auf die Unterfadenspule umgeleitet. Je nachdem, ob man Nähanfänger oder fortgeschritten ist, ob man einfache oder aufwändige Arbeiten zu erledigen hat, bedarf es einer angepassten Nähgeschwindigkeit. Daher sollte man sich für ein Modell entscheiden, bei dem man die Nähgeschwindigkeit präzise und flexibel regulieren kann.

Tipp 5: Für den individuellen Einsatz die passende Nähmaschine

Wer eine neue Nähmaschine kaufen will, sollte ein Modell wählen, das zum gewünschten Einsatzzweck passt. Wer nur kleinere Näharbeiten und Ausbesserungen vornehmen will, fährt mit normalen Basismodellen am besten. Eine gewöhnliche Freihandnähmaschine reicht hier völlig aus. Je mehr Funktionen eine Nähmaschine hat, desto kompliziert wird oftmals auch ihre Bedienung.

Ein weiterer Faktor ist das Gewicht. Auf- und Abbau sowie der Transport sollten nicht durch ein sehr hohes Eigengewicht des Modells erschwert werden. Wer mobil bleiben will, kann sich für eine transportable Koffernähmaschine entscheiden. In manchen Fällen sind auch grössere Modelle transportabel. Für sie gibt es passende Rollkoffer.


(Bild: © Pressmaster - shutterstock.com)

(Bild: © Pressmaster – shutterstock.com)


Tipp 6: Die geeignete Nähmaschine für Anfänger und Profis

Für Anfänger sind Nähmaschinenmodelle mit Nutzstich am besten geeignet. Diese Maschinen beherrschen ausschliesslich die wichtigsten Stiche und sind daher für Alltagsarbeiten eine hervorragende Wahl. Alle Funktionen sind übersichtlich und einfach zu bedienen. Stichlänge und Stichbreite können mit wenigen Handgriffen variiert werden. Für Zierstiche und Stickarbeiten braucht man hingegen professionellere Geräte. Wer elastische Stoffe vernähen will, sollte auf eine Maschine setzen, die den Elastikstich beherrscht. Diese Funktion sorgt dafür, dass elastische Stoffe sauber und ohne Falten zusammengenäht werden können.

Tipp 7: Hohe Qualität zahlt sich aus

Die Nähmaschine sollte sich durch eine hohe Material- und Fertigungsqualität auszeichnen. Sie sollte langlebig, wartungsarm und pflegeleicht sein. Modelle mit grosser Funktionsvielfalt ermöglichen ein vielseitiges und professionelles Nähen, sind aber oft störanfälliger als herkömmliche Geräte. Es lohnt sich, im Vorfeld des Nähmaschinenkaufs einen Blick auf Testberichte zu werfen. Auch die Garantiezeit des Herstellers sollt man im Auge behalten.


(Bild: © Nataliia Pyzhova - shutterstock.com)

(Bild: © Nataliia Pyzhova – shutterstock.com)


Tipp 8: Vorteile von Computernähmaschinen

Wer nach einer modernen Allround-Maschine sucht, sollte sich für eine der neuartigen Computernähmaschinen entscheiden. Sie verfügen über rund 100 verschiedene Näh- und Stickprogramme. So kann man auch komplexe Muster kreieren sowie einfach und schnell umsetzen. Im Vorfeld kann man die Stichlänge, Stichbreite und Stichart millimetergenau programmieren. Im Anschluss wird das Programm automatisch abgespult. Auf diese Weise kann man komplizierte Arbeiten problemlos und auf fachmännische Art selber machen. Der Nachteil von Computernähmaschinen ist, dass man sich in ihre Bedienung zuerst einarbeiten muss.

Tipp 9: Allround-Maschinen sind eine gute Wahl

Allround-Maschinen wie die Bernina Nähmaschinen beherrschen die gängigsten Sticharten. Geradstich und Steppstich werden beim alltäglichen Nähen am häufigsten benötigt. So unter anderem für das Zusammennähen zurechtgeschnittener Elemente. Die Stichlänge beläuft sich in der Regel auf zwei bis vier Millimeter, kann aber an den Maschinen nach Bedarf eingestellt werden. Auch die Breite kann man nach Wunsch anpassen. Zum Nähen von Säumen ist der Zickzackstich unentbehrlich. Er verhindert, dass der (Bild:  ausfranst. Mit ihm kann man aber auch eine Ziernaht elegant gestalten. Diese Basisstiche sollte die Nähmaschine in jedem Falle präzise beherrschen. Spezielle Sticharten werden deutlich seltener gebraucht, können aber zum Beispiel beim Nähen von Gardinen sehr hilfreich sein.


(Bild: © gpointstudio - shutterstock.com)

(Bild: © gpointstudio – shutterstock.com)


Tipp 10: Gut ausgestattet mit Zubehör

Ein wichtiges Kaufkriterium ist die Ausstattung der Maschine mit Zubehör. Die Maschine sollte über eine Grundausstattung verfügen, so dass man sie sofort in Betrieb nehmen kann. Spulen, Garnrollen und Nadeln sollte man im Bedarfsfall einfach und schnell ersetzen können. Besonders bei hochwertigen Profigeräten ist eine aussagekräftige Bedienungsanleitung wichtig, um sich einarbeiten zu können. Bei einigen Geräten werden auch Mustervorlagen mitgeliefert.



 

Titelbild: © Africa Studio – shutterstock.com

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