Einbruchschutz mit Infraschall: Wie funktioniert das?

06.02.2019 |  Von  |  Elektronik, News
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Einbruchschutz mit Infraschall: Wie funktioniert das?
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Wer seine Wohnung vor Einbrechern schützen will optimiert die Sicherheit mit neuen Schlössern für Türen und Fenster. Bei vielen Objekten sollte aber auch eine geeignete Alarmsicherung nicht fehlen. Alarmanlagen schrecken viele Täter ab und zeigen einen Einbruchsversuch rechtzeitig und zuverlässig an. Bei Alarmanlagen haben Kunden die Wahl zwischen vielen verschiedenen Gerätetypen.

Eine erprobte Neuheit auf dem Markt sind Geräte, die mit Infraschall arbeiten. Diese Anlagen sind in Form von Resonanzfrequenzgeräten, Volumenüberwachungsgeräten oder Druckalarmgeräten erhältlich. Im Folgenden erhalten Sie einen Überblick über die Funktionsweise und den Nutzen von Infraschallalarmanlagen.

Das Funktionsprinzip von Infraschallgeräten

Die mit Infraschall arbeitenden Alarmanlagen messen mit einem Sensor die Druckdifferenz, die beim Öffnen eines Fensters oder einer Tür entsteht. Damit eine solche Anlage reibungslos funktioniert, müssen die Türen und Fenster dicht schliessend sein. Mit Magnetschnappern und Druckbolzen kann der Alarm durch ein langsames Öffnen von Fenster oder Tür nicht umgangen werden. Ist die Alarmanlage aktiviert, wird ein Einbruchsversuch durch die Druckdifferenz erkannt und gemeldet.

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Flächendeckende Gebäudeüberwachung

Mit modernen Druckalarmgeräten lassen sich ohne grösseren technischen Aufwand auch grössere Objekte überwachen. Die umlaufenden Druckwellen können auch aus grösserer Entfernung erfasst und gemessen werden. Eine mit Infraschall arbeitende Alarmanlage kann ein Gebäude von bis zu 300 Quadratmetern überwachen. Ausserdem ist die Sensortechnik wenig anfällig für Fehlalarme, denn sie kann verschiedene Druckwellen unterscheiden. Daher werden die Druckalarmgeräte nicht durch starken Regen, Gewitter, Verkehr, Abzugsanlagen, ansprengende Heizungsanlagen oder den Überschallknall von Flugzeugen ausgelöst. Umweltbedingte und mechanische Störeffekte können ausgeschlossen werden.


Alarmanlage mit Infraschall (Bild: RomanR - shutterstock.com)

Alarmanlage mit Infraschall (Bild: RomanR – shutterstock.com)


Aufstellen und justieren von Infraschallgeräten

Für eine verlässliche Alarmsicherung muss das Infraschallgerät strategisch günstig im Raum platziert werden, damit es mögliche Schallquellen erfassen kann. Wichtig ist ebenso eine Justierung des Geräts. So kann man bei modernen Druckalarmgeräten den Frequenzbereich der Schallwellen einstellen, die erkannt werden sollen. Die Alarmanlage wird dann entsprechend kalibriert. Die Funktionsfähigkeit lässt sich ganz einfach testen, indem man nach dem Justieren und Einschalten eine Tür oder ein Fenster öffnet. Moderne Infraschallalarmanlagen sind einfach zu bedienen und wartungsarm. Aufwändige Erweiterungen der Haustechnik sind nicht erforderlich. Das Gerät wird einfach an die Steckdose angeschlossen, justiert und in Betreib genommen.

Bewährte Technik

Alarmanlagen, die mit Drucksensoren und Infraschall arbeiten, werden nicht nur im Haushalt verwendet. Sie haben sich schon seit langer Zeit als Autoalarmanlagen bewährt. Diese funktionieren nach einem ähnlichen Prinzip und stellen eine effektiv Diebstahlssicherung dar.

Fehlalarme eliminieren

Um Fehlalarme auszuschliessen, kann man die Druck- bzw. Schallempfindlichkeit der Alarmanlage einstellen. Zusatztechnik, um äussere Beeinträchtigungen auszugleichen, ist nicht erforderlich. Viele moderne Geräte arbeiten mit einer Memoryfunktion. Sie registrieren eine bestimmte Schallquelle als Fehlalarm und vermeiden in der Folgezeit die Auslösung. Entscheidend für die Alltagstauglichkeit der Anlage ist folglich die Qualität des Sensors. Bevorzugen Sie also beim Kauf auf geprüfte Geräte.

Hier die entscheidenden Vorteile von Druckalarmgeräten und Infraschallalarmanlagen auf einen Blick:

  • registriert Schallwellen auch aus grosser Entfernung
  • Erkennung und Unterscheidung von Druckwellen
  • wenig Fehlalarme durch äussere Einflüsse
  • wartungsarm
  • Installation ohne grossen Aufwand an Technik und Montage

 

Titelbild: Bertold Werkmann – shutterstock.com

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