Miele Gruppe schreibt in der Schweiz das erfolgreichste Geschäftsjahr seit Gründung

Der weltweit führende Premiumanbieter für Haus- und Gewerbegeräte setzt deutliche Zeichen für nachhaltiges Wachstum: So hat die Miele Gruppe im Geschäftsjahr 2021 weltweit 4,84 Milliarden Euro Umsatz erzielt und damit 7,5 Prozent mehr als im Vorjahr.

In der Schweiz wurde das bisher beste Geschäftsjahr in der Geschichte von Miele verzeichnet. Mit seinen besonders langlebigen und energieeffizienten Geräten, dem Einstieg in die Verarbeitung von grünem Stahl sowie CO2-Neutralität an den Standorten verstärkt Miele zeitgleich weiterhin seine Anstrengungen in Richtung der Pariser Klimaziele.

Das Geschäft der Miele Gruppe wurde im abgelaufenen Jahr von starken gegenläufigen Entwicklungen geprägt: Einerseits sorgte die historische Sonderkonjunktur aufgrund von Corona für kräftigen Rückenwind. Andererseits spürt auch Miele die Störungen in den weltweiten Lieferketten, insbesondere bei den Halbleitern. Dennoch wurden 2021 mehr Geräte produziert und verkauft als jemals zuvor in der 123-jährigen Geschichte der Premiummarke. Der Auftragsbestand zum Start ins neue Jahr ist ebenfalls so hoch wie nie, sodass die Zeichen auch für 2022 auf Wachstum stehen. Um die teils deutlich verlängerten Lieferzeiten wieder zu verkürzen, produziert Miele in allen Werken mit grösstmöglicher Auslastung.

Die Perspektiven für den weiteren Verlauf des Jahres sind demgegenüber durch die politischen und wirtschaftlichen Auswirkungen des Krieges in der Ukraine geprägt, wo Miele, wie auch in Russland, mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft vertreten ist. Geschäftsleitung und Belegschaft der Miele Gruppe sind tief erschüttert über das Leid der Menschen im Kriegsgebiet und auf den Fluchtrouten. Es gibt eine grosse Welle der Hilfsbereitschaft im gesamten Konzern, die beim Schutz der 54 Miele-Beschäftigten in der Ukraine und ihrer Familien beginnt, aber auch weit darüber hinaus geht. Aufgrund der geopolitischen Situation und den Unwägbarkeiten, die sich daraus ergeben, hat die Miele Gruppe – über die aktuell verhängten EU-Sanktionen hinaus – die Lieferung von Geräten nach Russland mit sofortiger Wirkung bis auf Weiteres komplett eingestellt. Ausgenommen bleiben Produkte für die medizinische Versorgung, soweit diese nicht auch von Sanktionen erfasst sind. Die eigenen Shops (Miele Experience Center) und der Webshop sind bereits seit vergangener Woche geschlossen und die Investitionen in den Markt eingefroren. Die Arbeitsplätze der mehr als 230 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wie auch deren Bezahlung bleiben für mindestens sechs Monate erhalten.


Das Miele Experience Center in Spreitenbach, Schweiz

Positive Entwicklung in allen Regionen und Produktbereichen

Mit dem für 2021 ausgewiesenen Umsatzzuwachs ist die Miele Gruppe deutlich stärker gewachsen als im langjährigen Mittel, wozu vor allem Osteuropa, China und die USA überproportionale Beiträge geleistet haben. In Deutschland hat Miele 1,39 Milliarden Euro Umsatz erzielt und damit auf sehr hohem Niveau weitere 5,1 Prozent hinzugewonnen. Und auch die Schweiz trug mit dem erfolgreichsten Geschäftsjahr seit der Gründung ihren Teil dazu bei. „Wir sind stolz, dass Miele Schweiz auch in diesem Jahr wieder grosses Vertrauen geschenkt wurde. Nicht umsonst haben uns die Kundinnen und Kunden bereits zum fünften Mal in Folge zum Most Trusted Brand gewählt“, berichtet Rico Fallegger, Managing Director Miele Schweiz.

Als weitere Taktgeber für den weltweiten Markenauftritt der Miele Gruppe und zur Inspiration von Endkundinnen und Endkunden sowie Händlern und Architekten wurden 25 Miele Marken Stores neu eröffnet. Im August letzten Jahres startete zudem die Miele Lounge in der Münchner Allianz Arena – als Herzstück der Kooperation von Miele als exklusivem Hausgeräte-Partner des FC Bayern München.

Trotz der Zulieferengpässe bei den Halbleitern hat sich in allen Produktgruppen der Umsatz positiv entwickelt, was insbesondere für die Kühlgeräte, die Kochgeräte und die Geschirrspüler gilt. Aber auch in der Wäsche- und Bodenpflege sowie bei der Kaffeezubereitung liegen die Umsätze und Stückzahlen teils deutlich über dem Vorjahr. Zu verdanken ist dies der bereits erwähnten Sonderkonjunktur, aber ebenso der Zugkraft der aktuellen Baureihen und deren Ausrichtung auf Ressourcenschonung und Klimaschutz.


Kücheneinbaugeräte der Generation 7000: Wie kein zweites Unternehmen der Branche steht Miele nicht nur für Langlebigkeit und Komfort – sondern auch für stilvollen Genuss.

Impulse durch innovative und nachhaltige Produktmerkmale

So hat beispielsweise das Geschäft mit den Kühlgeräten vom coronabedingt hohen Bedarf an zuverlässiger und komfortabler Vorratshaltung stark profitiert. Ein zusätzlicher Pluspunkt sind innovative Produktmerkmale wie das Frischesystem PerfectFresh Active, das mit feinem Sprühnebel Obst und Gemüse bis zu fünfmal länger frisch hält und so auch der Verschwendung von Lebensmitteln entgegenwirkt.

Die neue Einbaugeräte-Generation 7000, deren weltweite Markteinführung im Berichtsjahr erfolgreich abgeschlossen wurde, punktet vor allem durch intelligente Assistenzsysteme für kreatives Kochen und beste Ergebnisse, die es so nur bei Miele gibt. Auch in der Bodenpflege ist Miele in den Segmenten Bodenstaubsauger mit oder ohne Beutel, Akku- Handstaubsauger und Saugroboter überzeugend und zukunftsgerichtet aufgestellt.

Miele setzt auf Langlebigkeit, Energieeffizienz und CO2-Neutralität

Hinzu kommt, dass nur Miele seine Waschmaschinen, Trockner, Geschirrspüler, Herde, Backöfen, die kabelgebundenen Staubsauger und weitere Produkte auf 20 Jahre Lebensdauer testet. Fast alle Waschmaschinen entsprechen der anspruchsvollen neuen Energieeffizienzklasse A, und dank des innovativen Waschverfahrens PowerWash können Kundinnen und Kunden selbst kleine Mengen ab einem Kilogramm Beladungsmenge energieeffizient waschen.

Seit vergangenem Herbst ist Miele auch mit neuen Geschirrspülern in der bestmöglichen Effizienzklasse A vertreten. Mehr als die Hälfte aller in den Handel gebrachten Miele-Geräte ist vernetzungsfähig. Dies ermöglicht Remote-Updates für die schnelle und bequeme Bereitstellung attraktiver neuer Funktionen – auch für Geräte, die schon in Gebrauch sind.

Seit 2021 arbeitet Miele über alle Standorte hinweg bilanziell CO2-neutral, bezogen auf die eigenen Emissionen und die der Energielieferanten. Ergänzend wurde auch für den CO2-Fussabdruck aus der Nutzungsphase der Miele-Geräte ein konkretes Ziel kommuniziert: Bis 2030 sollen diese Emissionen – bezogen auf den Gesamtverbrauch über die gesamte Lebensdauer aller 2019 bzw. 2020 eingeführten Geräte – im Vergleich zu 2019 um 15 Prozent gesenkt werden. Dass die Nachhaltigkeitsziele der Miele Gruppe wissenschaftlich belegbar auf das 1,5-Grad-Ziel des Pariser Klimaabkommens einzahlen, hat die renommierte Science Based Targets initiative (SBTi), der Miele 2021 beigetreten ist, bestätigt.

Ebenfalls seit 2021 verarbeitet Miele im Rahmen eines Pilotprojekts für seine Backöfen auch sogenannten grünen Stahl, dessen CO2-Bilanz durch Verwendung von Stahlschrott und klimafreundlichen Energieträgern um 66 Prozent besser ausfällt als bei herkömmlicher Produktionsweise. Auch mit dem zunehmenden Einsatz von recyceltem Kunststoff wird der Gedanke der Kreislaufwirtschaft weiter umgesetzt: So soll die Menge an Rezyklat bis 2025 auf 7’500 Tonnen pro Jahr steigen. Die Details zu allen Nachhaltigkeitsthemen sind im Miele-Nachhaltigkeitsbericht 2021 zusammengefasst.

Wachstum auch bei „Professional“ und mit neuen Geschäftsfeldern

Die Business Unit Professional hat 6,2 Prozent mehr Umsatz erzielt als im Vorjahr – und mit ihren Produktbereichen Wäschereitechnik, professionelles Geschirrspülen sowie Medizin- und Labortechnik rund 14 Prozent zum Gesamtumsatz beigetragen. Nach längerer Durststrecke gibt es etwa bei den Hotels, Gaststätten und Pflegeeinrichtungen deutliche Erholungseffekte. Positive Impulse kamen insbesondere durch den neuen mobilen Luftreiniger Miele AirControl, vom Laborbereich sowie von der Wäschereitechnik.

Ziel der neu errichteten Business Unit „New Growth Factory“ ist es, Wachstum auch ausserhalb des Stammgeschäfts mit den Haus- und Gewerbegeräten zu forcieren. Hier gab es 2021 zwei vielversprechende Weichenstellungen:

• Durch die Übernahme des Start-ups Otto Wilde Grillers steigt Miele in das zukunftsträchtige Geschäftsfeld des Outdoor Cooking ein – mit einem breiten Portfolio innovativer Premium-Lösungen und hochwertigem Zubehör für das Grillen mit Gas und Strom.

• Jüngster Neuzugang ist das Familienunternehmen Eurofilters mit Sitz im belgischen Pelt, das für hocheffektive Lösungen aus Vliesstoff steht, zum Beispiel für Staubbeutel, Gesichtsmasken und Blutfiltration. Schon heute produziert Eurofilters einen grossen Teil der bei Miele erhältlichen Staubbeutel.
„Zahlreiche neue, spannende Projekte erwarten uns in diesem Jahr“, resümiert Rico Fallegger und blickt voraus: „Bei Miele Schweiz wird der Fokus 2022 vor allem auf der Nachhaltigkeit und Digitalisierung liegen, um unseren Kundinnen und Kunden mit unserem Angebot das bestmögliche Miele Erlebnis bieten zu können.“

 

Quelle: Miele
Bildquelle: Miele

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