„Wischbares Glas“ macht permanente Hygiene und Infektionsschutz möglich

20.11.2018 |  Von  |  Bad, News
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„Wischbares Glas“ macht permanente Hygiene und Infektionsschutz möglich
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Die Ausgründung des Leibniz-Instituts für Neue Materialien (INM) aus Saarbrücken Nano-Care Deutschland AG stellt die dritte Generation von ultradünnen Beschichtungen vor: „Wischbares Glas entfaltet unsichtbar über einen Zeitraum von einer Vielzahl von Monaten bzw. Jahren auf jeder Art von Oberfläche eine selbst-desinfizierende Wirkung.

Der sichere und wirksame Schutz gegen Krankenhauskeime (MRSA), geruchsbildende Bakterien, Schimmel, Pilze und Hefen liefert durch ein triviales Wischverfahren Schutz vor einem der grössten Probleme des 21. Jahrhunderts: pathogene Mikroorganismen.

Das selbstdesinfizierende, wischbare Glas der Nano-Care Deutschland AG verwandelt jede Art von Substrat in eine antimikrobiell wirkende Abwehr für pathogene Mikroorganismen: Nach Trocknung ist die Oberfläche im mikroskopischen Bereich leicht aufgeraut, so dass die Zellwand der ansiedelnden Mikroorganismen zerstört wird – ohne sichtbare oder fühlbare Spuren zu hinterlassen.

Der Clou: das Wischen kann auch durch ungeschulte Personen wie z.B. Verbraucher erfolgen. „Wir fokussieren neben der Studien-intensiven medizinischen Anwendung auch den Alltagsgebrauch“, sagt Oliver Sonntag, Vorstand der Nano-Care Deutschland AG. Alle Gegenstände die täglich mit den Händen angefasst werden, stellen einen potentiellen Infektionsherd dar.

„Wir rechnen mit einer breiten Anwendung auf Gebrauchsgegenständen wie z.B. Smartphones, Touchscreens, Tastaturen, Computer-Mäusen, Lenkrädern, Türgriffen, Toilettendeckeln, Nasszellen, Fitnessartikeln, Schuhen oder Handläufen“. Aber auch kritische Bereiche wie öffentliche Toiletten, Autobahnraststätten, Spielautomaten, Fitnessstudios, Saunen und Schwimmbäder sind notwendige Applikationsfelder für das Produkt.

„Nach der Entwicklung von unsichtbaren Antihaftbeschichtungen wie z.B. 9H-keramische Beschichtungen und selbstreinigenden oder superhydrophoben Beschichtungen, stellen selbstdesinfizierende Beschichtungen die logische Konsequenz und eine neue Ära von unsichtbaren Beschichtungen dar“ sagt Sonntag.

Zum Unternehmen: Nach Ausgründung aus dem Leibniz-Institut für Neue Materialien (INM) im Jahr 2000 entwickelt die Nano-Care Deutschland AG transparente Beschichtungen zur Oberflächenmodifikation, auch genannt Nano-oder Keramikbeschichtungen als Alternative zu PTFE und Fluorcarbonen. Während die ersten Jahre durch die Belieferung von namhaften Private Label Kunden (Quasi-Herstellern) geprägt waren, schreitet die Internationalisierung auf nunmehr über 70 Länder voran. Durch die reaktive Innovationsoffensive der Jahre 2016-2018 gelang der Sprung zum Systemlieferanten von Grossunternehmen in der Textil-, Automobil- und Maschinenbauindustrie.

 

Quelle: Nano-Care Deutschland
Titelbild: obs/Nano-Care Deutschland

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