Die Fenster richtig zu wählen und zu pflegen, spart effektiv Geld

09.07.2014 |  Von  |  Reinigung
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Die Fenster richtig zu wählen und zu pflegen, spart effektiv Geld
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Fenster sollen nicht nur schön aussehen, sondern natürlich auch ihren Zweck in vollem Umfang erfüllen. Damit das selbst über mehrere Jahre noch klappt, müssen Fenster aber regelmässig gepflegt werden. Positiv stechen Kunststofffenster hervor, die nur ein geringes Mass an Pflege benötigen.

Die richtige Pflege macht sich auch wirtschaftlich bezahlt



Sobald der Begriff „Fensterputzen“ fällt, denken viele Menschen automatisch an die Reinigung des Glases. Zumindest aus praktischer Sicht ist das aber der Teil vom Fenster, der am wenigstens Pflege benötigt, da diese sich nahezu nur aus ästhetischer Sicht lohnt. Viel wichtiger ist die Reinigung und Pflege von Beschlägen, dem Gestell und dem Fensterrahmen, denn hier können anderenfalls schnell dauerhafte Makel entstehen.

Zum regelmässigen Pflegeprogramm für Fenster zählt das rückstandslose Entfernen von Staub und anderen Schmutzpartikeln, die sich immer wieder am Fenster ansetzen und bei ausbleibender Reinigung erhebliche Makel am Gesamtgerüst hervorrufen können, wenn sie sich in die Dichtung oder das Material des Fensters fressen. Glücklicherweise lassen sich die unschönen Partikel mit einfachen Hausmitteln und einem feuchten Wischtuch entfernen, wobei im gleichen Arbeitsschritt auch noch die Fensterscheiben eine Politur erhalten können. Nach der Reinigung sollte das Fenster immer an der Luft austrocknen, nicht aber trocken gerieben werden.

Auch Feinheiten nicht vergessen

Die Feinmechanik im Fenster erfordert nicht unbedingt ein höheres, aber zumindest ein exakteres Mass an Pflege. Während die grobe Reinigung am Rahmen alle paar Wochen ausreicht, je nach Verschmutzung und Witterung, sollten die Beschläge ungefähr einmal im Jahr gepflegt werden. Das geht ganz einfach mit haushaltsüblichem Öl oder Schmierfett, das geringfügig auf die feinen Schienen der Beschläge aufgetragen wird. Dadurch verhindert man ein Verklemmen oder Stocken des Fensters und minimiert zugleich die Reibung der Beschläge, was sich wiederum positiv auf die Lebensdauer der Fenster auswirkt.

Für die Beschläge sollte ausschliesslich Öl beziehungsweise Fett verwendet werden, das frei von Harzen und Säuren ist. Nähmaschinenöl eignet sich besonders gut und ist zudem schon zum kleinen Preis erhältlich.

Die Dichtungen lassen sich mit einfacher Vaseline behandeln. Diese feinen Gummistoffe sind elementar für eine sichere Wärmedämmung und ein nahtloses Verschliessen des Fensters. Über die Jahre können sie leicht spröde und rissig werden – ein Effekt, der sich bei ausbleibender Pflege noch intensiviert. Vaseline unterbindet das effizient und muss dennoch lediglich alle 24 Monate angewandt werden.

Werden die Fenster auf diese Weise intensiv gepflegt, besitzen sie auch eine entsprechend hohe Lebensdauer und stark verringerte Reparatur- und Wartungszyklen.



 

Oberstes Bild: © Africa Studio – Shutterstock.com


1 Kommentar


  1. Wenn die Scheibe nur wäre…
    Kleinste Rillen bekommt man auch gut mit Wattestäbchen sauber.
    Am schlimmsten sind aber Fenster von Küchen, in denen nicht nur täglich gekocht, sondern auch sehr viel geraucht wurde. Böse Mischung. Jahrelang nicht richtig geputzt, kriegt man sie kaum noch wieder hin.

    Beste Grüße
    Dirk

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