Für himmlisch warme Füsse: eine moderne Fussbodenheizung

25.08.2014 |  Von  |  Allgemein

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Lange galt die Fussbodenheizung in Häusern oder gar Wohnungen als absoluter Luxus, der der gehobenen Mittel- und der Oberschicht vorbehalten war. Auch wenn sich diese Ansicht teilweise noch immer hartnäckig hält, ist sie einfach falsch. Eine Fussbodenheizung ist nämlich kein purer Luxus mehr, sondern hilft sogar aktiv beim Sparen.

Der Umschwung zur Fussbodenheizung zeigt sich auch in der Schweiz, wo die Zahl der neu eingebauten Fussbodenheizungen signifikant angestiegen ist. Einige üble Vorurteile machten es den modernen Heizkörpern aber schwer. Sie reichen von gesundheitsgefährdend über teuer bis hin zu Käsefüssen, die angeblich durch eine Heizung im Boden begünstigt würden.

Schluss mit den hartnäckigen Vorurteilen

Sie haben es vielleicht schon geahnt, aber die Sache mit den Käsefüssen ist definitiv ein völlig an den Haaren herbeigezogener Mythos. Es ist vielmehr das Gegenteil der Fall, denn durch die angenehme Wärme müssen im Winter keine gefütterten und dicken Hausschuhe getragen werden. Dadurch können die Füsse viele Stunden am Tag völlig frei lüften. Auch der Mythos, eine Fussbodenheizung würde sich mit dem Kühlschrank nicht vertragen, ist schlicht falsch. Erstens ist die Oberflächentemperatur dafür einfach zu niedrig, und zweitens sind grosse, moderne und Retro-Kühlschränke so gut isoliert, dass sie die abgegebene Wärme einfach ignorieren.

Der oftmals genannte Nachteil, die Heizungen würden träge reagieren und sich nur sehr langsam aufheizen, stimmt ebenfalls nicht zwingend. Zwar sind sie durchaus etwas träger als normale Heizkörper; das liegt aber daran, dass eben ein ganzer Boden beheizt wird, welcher sich zuerst erwärmen muss. Allgemein gilt die Faustregel: Je energiesparender die Systeme, umso mehr Zeit muss für das Aufheizen eingeplant werden. Venen-Thrombosen und andere Durchblutungserkrankungen begünstigen moderne Anlagen ebenfalls nicht. Falls tatsächlich schon Thrombosen akut existieren, sollte aber eine moderate Temperatur gewählt werden. Zu viel Hitze an den Füssen ist dann tatsächlich nicht empfehlenswert.

Nicht teuer und sehr flexibel

Anders als häufig behauptet ist eine Fussbodenheizung nahezu immer möglich, nicht nur bei Laminat oder Parkett. Selbst Echtholz-Parkett stellt für eine geeignete Anlage kein Problem dar, auch Fliesen sind super geeignet, da sie die abgegebene Wärme speichern und zugleich weiterleiten. Laminat passt immer, wenn ein Heizestrich als Untergrund eingesetzt wird.

Teuer sind die Anlagen ebenfalls nicht zwingend. Experten empfehlen Schweizern aber unbedingt, sich mehrere Angebote einzuholen. Die preislichen Unterschiede zwischen Herstellern und Dienstleistern sind teilweise enorm, auch wenn die qualitativen Unterschiede minimal bleiben.

 

Oberstes Bild: © Nomad_Soul – Shutterstock.com


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