Home Spa im Keller – Feriengefühle ganzjährig

26.01.2016 |  Von  |  Pflege, Wellness
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Home Spa im Keller – Feriengefühle ganzjährig
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Nur wenige Stufen hinab, schon ist man im stimmungsvoll beleuchteten Keller. Links befindet sich die massive Holzsauna, deren Aufguss einen leichten Eukalyptus-Duft verströmt. Rechts lädt die komfortable Sitzecke der Dampfdusche zum Verweilen ein, die mit Farbspiel und entspannenden Klängen Erholung bietet.

Ein paar Schritte weiter, und man gelangt in den Aussenbereich. Inmitten des satten Grüns im Garten ist ein ovaler Swimmingpool eingelassen, in den die elegante Schwalldusche aus Edelstahl hineinragt. Ihr wasserfallartiges Plätschern sorgt zusammen mit dem Soundsystem des Whirlpools für ein aufregendes Dschungel-Feeling…

Was sich anhört wie ein Traum – oder die Beschreibung des Wellnessbereichs eines Luxus-Hotels –, gehört für manchen Hausbesitzer zu den „Extras“, die man sich gerne leistet. Auch wer kein Millionär ist oder nur wenig Platz zur Verfügung hat, kann sich heutzutage ein Home Spa im Keller einrichten oder für ein ganzjähriges Ferien-Gefühl im eigenen Garten sorgen.

Erfrischendes Nass: Der Swimmingpool

Ein eigener Swimmingpool im heimischen Garten – davon träumt nicht nur jedes Kind, sondern auch für die Eltern bedeutet ein Privatpool mehr Aktivität und Erholung. Spätestens wenn die Temperaturen ins Unerträgliche steigen und in öffentlichen Bädern kein Platz mehr zu finden ist, möchte man den Badespass für zu Hause nicht mehr missen.

Dieser Luxus ist heute bereits bei manchen Anbietern ab einem erschwinglichen Preis von etwa 1.500 CHF erhältlich. Die Ausgaben pro Badesaison lassen sich dabei auf etwa 500 CHF begrenzen. Damit sind die Kosten für das tägliche Badevergnügen ziemlich überschaubar geworden.

Die Vielfalt an Formen und Extra-Ausstattungen eines Swimmingpools können einen dagegen schnell überwältigen: Es gilt, sich zwischen einem Innen- und Aussenpool, einer runden, ovalen, rechteckigen oder freien Form und verschiedenen Materialien zu entscheiden. Nach diesen Überlegungen folgt dann die Auswahl beliebiger „Accessoires“ wie der Beleuchtung, einem Massageplatz, einer Gegenstromanlage oder auch einem Wasserfall.

Bei der Planung sollte man sich besonders über die genaue Lage des Pools Gedanken machen: Wo findet sich im Garten genügend Platz? Wo muss ich bauen, um den Pool vor Verunreinigungen durch Bäume zu schützen? Wo erhalte ich am meisten Sonneneinstrahlung bei geringem Windzug? Schliesslich ist auch die Wahl einer Poolabdeckung ratsam. Diese schützt zum einen vor Verschmutzungen und wirkt sich zum anderen positiv auf die Energiebilanz des Beckens aus, denn die Kosten für die Beheizung sinken dadurch. Ausserdem ermöglichen spezielle erhöhte Überdachungen auch bei Regen noch genügend Badespass.


Ein Privatpool bedeutet mehr Aktivität und Erholung. (Bild: pics721 – Shutterstock.com)

Ein Privatpool bedeutet mehr Aktivität und Erholung. (Bild: pics721 – Shutterstock.com)


Relaxen pur – der Whirlpool

Für noch mehr Wellness und Wohlbefinden sorgt ein Whirlpool, auch Jacuzzi genannt. Hierbei kann man sich zwischen drei verschiedenen Whirlpoolarten entscheiden: Wer einfach nur ab und an Relaxen oder ein wenig Spass haben möchte, dem sollte ein klassischer Hottub mit einfach gehaltener Massagedüsen-Bestückung genügen.

Die meistverkauften Whirlpools sind allerdings diejenigen, die über ein aufwendiges Massagedüsen-System verfügen. Schliesslich gibt es auch noch Massagespezialisten, die sich besonders für Kunden mit körperlichen Beschwerden eignen. Diese können durch die angenehmen Jacuzzi-Massagen gelindert werden.

Den klassischen Hot Tub bekommt man ab etwa 6.000 CHF. Man sollte allerdings das Doppelte einplanen, wenn man auf Massagen mehr Wert legt. Natürlich fallen auch für extravagante Details wie Soundsysteme, Lichtspiele und spezielle Verkleidungen weitere Kosten an.

Für die Standortwahl gelten zunächst dieselben Regeln wie für den Swimmingpool. Da die Wärmeisolierung bei Whirlpools eine noch grössere Rolle spielt, bieten die meisten Hersteller zwar schon optimale Isolierungen an, ein windgeschützter Platz ist für den Aussenbereich dennoch von Vorteil. Auch die Nähe zu Bäumen sollte vermieden werden, wohingegen die Nähe zum warmen Haus besonders für die Nutzung zur kalten Jahreszeit empfehlenswert ist.

Für den Innenbereich gibt es etwas kleinere Whirlpools. Manche Modelle werden aus Einzelteilen zusammengebaut, andere passen mit einer Höhe von höchstens 80 Zentimetern hochkant gekippt durch eine Tür. Ein Whirlpool lässt sich somit fast überall im Haus aufstellen. Der gewählte Aufstellraum sollte jedoch ein Fenster zum Lüften besitzen, um die durch Wasserverdunstung entstehende Luftfeuchtigkeit regulieren zu können.


Relaxen pur – der Whirlpool. (Bild: Iriana Shiyan – Shutterstock.com)

Relaxen pur – der Whirlpool. (Bild: Iriana Shiyan – Shutterstock.com)


Heisses Vergnügen – die Sauna

Eine weitere Möglichkeit, sich eine Auszeit vom Alltagsstress zu gönnen und gleichzeitig seinem Körper etwas Gutes zu tun, ist der Einbau einer Sauna. Durch das Saunieren werden die Abwehrkräfte gestärkt und somit Erkältungsinfektionen gemindert.

Es gibt sehr viele verschiedene Saunaarten und -varianten. Meist versteht man unter diesem Begriff die klassische Holzsauna oder auch finnische Sauna. In jedem Fall aber reicht für eine Sauna bereits eine Grundfläche von 2 x 2 Metern aus. Oft werden kleine Saunen in Kellerräume eingebaut. Eine solche Kompakt-Sauna ist bereits ab etwa 2.200 CHF inklusive Einbau erhältlich.

Sowohl für das Äussere der Sauna als auch für die Innenausstattung sind die verwendeten Holzarten ein entscheidendes Kriterium: Eine Elementsauna besteht aus Holzwänden mit einer innen liegenden Isolierung. Aus Vollholz besteht lediglich die Rahmenkonstruktion. Im Gegenteil dazu wird eine Massivholzsauna komplett aus Vollholz-Blockbohlen gefertigt, wozu sich das Holz der kanadischen Hemlock-Tanne am besten eignet. Dieses hochwertige aber leider auch sehr teure Holz verlängert die Haltbarkeit der Massivholzsauna enorm.

Weiterhin ist auch die Wahl des Saunaofens von Bedeutung – denn er ist es, der Temperatur und Luftfeuchtigkeit in der Sauna regelt. Daher ist – unabhängig davon, ob man einen traditionellen Holz- oder einen modernen Elektroofen wählt – die Qualität hier entscheidend.

Auf dem Saunamarkt sind derzeit verschiedene Trends zu beobachten: Glas und Design lösen zunehmend die Holzoptik ab, und auch Farblichtspiele und Soundanlagen in der heimischen Sauna werden immer beliebter.



Gesundheitsfördernd: Die Dampfdusche

Bei einer Dampfdusche – synonym kann auch der Begriff Dampfbad verwendet werden – geht es, im Gegenteil zur Sauna, nicht vorrangig um das Schwitzen. Durch das Einhüllen in Dampfwolken sollen vielmehr die Atemwege befeuchtet und Muskelverspannungen gelöst werden, womit gleichzeitig ein Stressabbau einhergeht. Auch die Durchblutung der Haut wird angeregt, wodurch sie zart und glatt wird. Des Weiteren enthält eine Dampfdusche auch Dusch- und Whirlpoolelemente: Die integrierten Brausen ermöglichen ein Abduschen, und Düsen in der Wand ergeben eine Massagefunktion für gezielte Körperpartien.

Eine Dampfdusche kann ins Badezimmer integriert oder in einem Kellerraum aufgestellt werden. Für die perfekte Erholung in der eigenen Dampfdusche haben die Hersteller mittlerweile allerhand Neuerungen entwickelt. Viele sind bereits so gestaltet, dass auch zwei Personen darin Platz finden, die dann in einer bequemen Sitzecke entspannen können. Mit einem eingebauten Radio oder individuellen Beleuchtungssystemen fällt es noch leichter, vom Alltag Abstand zu gewinnen. Wer möchte, kann ausserdem den Dampf mit verschiedenen Duftstoffen anreichern.

Die Preisklassen der Dampfdusche unterscheiden sich enorm. Je nachdem, welche der obigen Sonderfunktionen, welches Design und welches Material gewählt werden, liegt der Preis zwischen 700 und 8.000 CHF.

 

Artikel von: livingpress.de
Artikelbild: © Eviled – Shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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