Nützliche Helfer bei Verspannungen: Massagekissen

16.07.2014 |  Von  |  Wellness
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Nützliche Helfer bei Verspannungen: Massagekissen
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Rückenschmerzen, Verkrampfungen und eine gereizte Muskulatur zählen zu den Volkskrankheiten des 21. Jahrhunderts. Immer mehr Menschen klagen über Beschwerden in der Region der Wirbelsäule, therapieren sie mit Schmerzmitteln oder konzentrieren sich auf eine langfristige Behandlung beim Physiotherapeuten. Abhilfe und Linderung kann ein nützliches Gerät für den eigenen Haushalt schaffen, welches die Muskulatur durchknetet, mit Wärme heilt und dabei auf verschiedene Verfahren zurückgreift: das Massagekissen.

Preisgünstige und gesunde Alternative



Massagekissen sind nützliche Helfer, die auch für den kleinen Geldbeutel noch finanzierbar sind. Am Markt findet sich eine riesige Auswahl verschiedener gesunder Massagekissen, die sich in ihrer Konzeption ebenso wie in ihrer Aufbereitung und der Art der Massage unterscheiden. Besonders populär sind Massagekissen, die für eine intensive Shiatsu-Massage sorgen. Shiatsu, der japanische Begriff für „Fingerdruck“, ist eine spezielle Art der Massage, bei der gezielt punktuelle Stellen am Rücken behandelt werden, um eine ganzheitliche Linderung zu erzielen. Shiatsu ist als Körpertherapie noch relativ neu und wurde erst im 20. Jahrhundert erschaffen, als in Japan gezielt manuelle (mechanische) Behandlungsmethoden mit energetischer Körperarbeit vereint wurden. Das Massagekissen simuliert eine Shiatsu-Massage, indem es punktuell Druck auf verschiedene Stellen am Rücken ausübt, um die Muskulatur zu lockern und Nerven von Querstellungen und Reizungen zu befreien.

Die beliebten Massagekissen sind optisch wie ein herkömmliches Kissen geformt, wobei die Vorderseite im Regelfall aus einem transparenten Netzmaterial gefertigt wurde. Im Kissen selber sind dann mehrere kleine Rollen angebracht – die genaue Anzahl kann sich je nach Modell und Hersteller unterscheiden –, welche in einer 360-Grad-Bewegung rotieren. Besonders bei der Shiatsu-Massage entsteht dabei ein anfänglich gewöhnungsbedürftiges Gefühl, denn Shiatsu arbeitet mit hohem Druck, welcher auf sehr kleine Bereiche des Körpers ausgearbeitet wird. Folglich fühlen sich die Rollen und deren Rotationsbewegungen auch auf der kleinsten Stufe sehr intensiv an.

Der Druck der Rollen kann wahlweise über Einstellungsmöglichkeiten oder über den Druck vom Kissen zum Körper beeinflusst werden. Da das Kissen üblicherweise in sitzender Haltung angewandt wird, kann die Intensität beispielsweise beeinflusst werden, indem sich einfach ein wenig stärker gegen das Kissen und die Rückenlehne gelehnt wird.

Das passende Massagekissen finden



Durch die grosse Vielfalt verschiedener Massagekissen fällt es besonders Neulingen nicht immer leicht, direkt auf Anhieb auch die passende Alternative zu finden. Viele Hersteller vertrauen mittlerweile auf die Shiatsu-Kissen, auch weil diese relativ schnell Linderung bei Schmerzen bringen. Gewöhnungsbedürftig ist die Massage, aufgrund der hohen Intensität, anfänglich dennoch. Neulinge sollten deshalb idealerweise ein Gerät wählen, welches verschiedene Einstellungsstufen besitzt. Auf diese Weise kann man sich über die niedrigste Stufe langsam an die Massage herantasten, bis bei sehr hartnäckigen Verspannungen die höchste Konfiguration schnelle Linderung bringt.

Damit man wirklich Entspannung findet, sollte das Gerät ausserdem nicht zu laut sein. Geräusche entstehen, aufgrund des ständig arbeitenden Motors, jedoch immer. Für eine persönliche Wellness-Session im Eigenheim ist es deshalb empfehlenswert, wenn während der Massage etwas Musik über Kopfhörer gehört wird. So können die Motorengeräusche einfach ausgeblendet werden.

Viele der Massagekissen besitzen zudem nicht nur die rotierenden Kegel/Rollen, sondern auch eine integrierte Heizung – beispielsweise über Infrarotstrahlung. Auf diese Weise kann das Massagekissen während der Massage Wärme an den Körper abgeben, wodurch sich die Muskeln „aufweichen“ und merklich entspannen. In Kombination mit der Massage hat das viele Vorteile, denn sobald die Muskeln etwas wärmer sind, lösen sich auch Verspannungen wesentlich schneller.



Ein weiterer Vorteil der Kissen ist ihr flexibler Einsatz. Obwohl sie natürlich primär für den Rücken und Nacken konzipiert sind, können sie auch unproblematisch an anderen Stellen des Körpers genutzt werden. So lassen sich beispielsweise die Beine massieren und aufheizen, während selbst die Hände von Zeit zu Zeit eine entspannende Massage vertragen können. Oberschenkel, Hinterkopf und sogar Pobacken bieten weitere Möglichkeiten, sich von einem praktischen Massagekissen verwöhnen zu lassen.





Vorher überlegen, wie und wofür es eingesetzt wird. (Bild: Ersler Dmitry / Shutterstock.com)

Vorher überlegen, wie und wofür es eingesetzt wird. (Bild: Ersler Dmitry / Shutterstock.com)

Damit der Kauf des Massagekissens zur lohnenswerten Investition wird, sollten sich potenzielle Käufer im Vorfeld überlegen, wie das Kissen eingesetzt werden soll. Sehr kleine Kissen können nur punktuell massieren, während grössere Modelle quasi den gesamten Rücken in nur einer Massage behandeln. Zugleich besitzen nicht alle Kissen eine integrierte Heizung. Wenn der Körper noch angenehm temperiert werden soll, was sich besonders im Winter bezahlt macht, sollte das Augenmerk auch auf die Wärmefunktion gelegt werden.

Besitzt das Kissen einen Akku, kann es sehr flexibel an verschiedenen Orten und sogar auf Reisen genutzt werden. Bei Geräten ohne Akku sollten Käufer sich schon im Vorfeld überlegen, ob am Ort der Entspannung innerhalb der Wohnung auch eine Steckdose in der Nähe ist.

Auch wenn die kleinen Geräte exzellente Helfer sind und für Wellness in den eigenen vier Wänden sorgen, so können sie eine professionelle Massage natürlich zu keinem Zeitpunkt ersetzen. Für Erholung und eine relaxte Muskulatur sorgen sie dennoch, zugleich können sie natürlich auch präventiv eingesetzt werden, um Muskelkater nach dem Sport oder häufiger auftretende Rückenschmerzen idealerweise schon im Vorfeld zu unterbinden – ohne den Geldbeutel zu stark zu belasten.



 

Oberstes Bild: © Hieronymus – Shutterstock.com


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