Perfekte Salatentwässerung mit der Salatschleuder

30.07.2014 |  Von  |  Küchenhelfer
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Perfekte Salatentwässerung mit der Salatschleuder
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Es gibt ihn noch, den Salat alten Stils. Vielleicht in irgendwelchen abgelegenen Bahnhofsgaststätten, insofern es noch die Bahnhöfe dazu gibt. Leckeres Grün in einer Fertig-Vinaigrette, und wenn Sie auf den Boden der Schüssel kommen, stossen Sie auf eine Wasserlache: Der Salat ist nicht geschleudert worden. Jetzt haben Sie die Erklärung für seine welke Anmutung und seinen faden Geschmack.

Salat kann auf verschiedene Weise geschleudert werden, einfach oder technisch raffiniert. Die robusteste Methode stammt von dem die Grenzen der Albernheit zuverlässig überschreitenden britischen Komiker Mr. Bean: Er hat den Salat in seine Socken gestopft, um ihn zu zentrifugieren. Dem normalen Menschen genügt ein sauberes Geschirrhandtuch: Salat portionsweise einwickeln und den Arm kreisen lassen – selbstverständlich sollten Sie für diese Übung vor die Tür gehen.



Der Schleudersack

Für Reisende und Menschen, die Platz sparen müssen, ist der Schleudersack erfunden worden. Er besteht aus einem Netzbeutel, der grosszügig von einer Tasche aus wasserfestem Stoff umgeben ist. Füllung und Entnahme sind etwas umständlich; der Vorteil dieses Geräts liegt darin, nicht mehr vor die Tür zu müssen. Ob die enge Küche mit Ölflasche, Deckenlampe und Schmorpfanne der richtige Ort fürs Armkreisen ist, steht auf einem anderen Blatt.

Das Funktionsprinzip der Salatschleuder

Moderne Salatschleudern funktionieren alle nach dem gleichen Prinzip. Der Salat wird in einen Siebbehälter gegeben. Dieser Behälter ruht in einem Gefäss, welches das herausgeschleuderte Wasser auffängt. In den Deckel der Salatschleuder ist ein Mechanismus integriert, der den Siebbehälter ins Rotieren bringt. Die Trocknung der Salatblätter geschieht nach Art einer Zentrifuge.



Die Schleuder richtig füllen

Bevor wir die einzelnen Antriebsarten einer Salatschleuder vorstellen, seien noch ein paar Worte zu ihrer Benutzung verloren. Wenn Sie einen Kopfsalat auseinanderpflücken und die Blätter nebeneinanderlegen würden, hätten Sie eine Fläche von einem Quadratmeter bedeckt. Versuchen Sie also nicht, den ganzen Salat auf einmal zu schleudern. Dann lebt auch Ihre Salatschleuder länger.

Die einzelnen Antriebsarten

Die günstigsten Salatschleudern haben einen knopfartigen Griff, über den die Rotationsbewegung vom Deckel auf den Siebeinsatz übertragen wird. Bei der Bedienung ist Finger- und Haltekraft gefragt, denn die Basismodelle besitzen keine rutschfeste Standfläche. Wenn Sie etwas mehr Geld ausgeben wollen, achten Sie auf diese Rutschfestigkeit.

Bessere Geräte zum Salatschleudern bringen die Rotation mittels einer Kurbel oder eines Hebels voran. Interessant sind jene Mechanismen, die per Seilzug in Gang gesetzt werden. Sie erreichen hohe Drehmomente, und bei jedem Zug am Seil wechselt die Rotationsrichtung. Dadurch wird der Salat nicht so zusammengequetscht wie in einseitig kreisenden Schleudern.

So. Jetzt wissen Sie, was Sie brauchen und wie es geht. Behalten Sie Ihre Socken an und schleudern Sie!



 

Oberstes Bild: © photopixel – Shutterstock.com


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