Weinflasche mit W-LAN

31.03.2016 |  Von  |  Küchenhelfer
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Weinflasche mit W-LAN
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Jederzeit ein perfektes Glas Wein, das verspricht die smarte Weinflasche „Kuvée“ des gleichnamigen Start-ups. Nach Angaben des Herstellers hält die WLAN-fähige Flasche mit Touchscreen einmal geöffneten Wein 30 Tage lang frisch.

Das System soll so die Vorzüge einer guten Restaurant-Weinkarte für den Hausgebrauch erschliessen. Der Vorverkauf über Indiegogo steht nur US-Kunden offen. Kritikern zufolge aber lohnt es sich ohnehin, noch ein wenig abzuwarten.

Smarte Flasche

„Wie eine Restaurant-Weinkarte lässt Kuvée eine kuratierte Auswahl an Weinen glasweise geniessen“, umreisst Firmengründer Vijay Manwani den Vorteil der intelligenten Flasche. Damit angebrochener Wein länger gut bleibt, setzt das System auf spezielle Ventile.

Sie sollen verhindern, dass der Wein beim Einschenken mit Luft in Kontakt kommt und daher oxidiert. Auf dem Touchscreen-Etikett zeigt die Flasche an, welcher Wein im aktuell eingelegten Kanister ist. Zudem können Nutzer Details zum jeweiligen Tropfen abrufen und auch gleich ihre Bewertungen abgeben.

Zumindest 48 verschiedene Weine sollen bis zum Produktstart im Oktober im Angebot von Kuvée sein. Sie werden dann in speziellen Alu-Kanistern für die intelligente Flasche geliefert. Das klingt zwar auf den ersten Blick tatsächlich nach einer recht gut sortierten Restaurant-Weinkarte.

Doch andererseits drängt sich die Frage auf, was das System echten Weinliebhabern bringt, wenn sie es für ihre persönlichen Lieblingssorten womöglich gar nicht nutzen können. Da sind mindestens 179 Dollar Vorverkaufspreis für eine Kuvée-Flasche und vier Wein-Kanister doch ein eher teurer Spass, wie auch US-Kritiker vermerken.

Noch nicht ausgereift

Für wirkliche Gourmets noch problematischer scheint freilich, dass die intelligente Flasche den Testern zufolge noch nicht recht hält, was der Hersteller verspricht. „The Verge“ ist der Ansicht, dass man nach fünf Tagen durchaus schmeckt, dass der Wein nicht mehr ganz frisch ist.

Laut „Cnet“ ist das Konzept durchaus interessant, das System aber noch zu unausgereift. Geschmack und Aroma blieben nicht konsistent erhalten, der Charakter des Weins werde seltsam verändert. Angesichts eines geplanten Ladenpreises von 250 Dollar sei es daher eher anzuraten, auf eine verbesserte Ausführung zuzuwarten.

 

Artikel von: pressetext.com
Artikelbild: © Africa Studio – Shutterstock.com

Über Sorin Barbuta

Ich habe bildende Künste studiert und arbeite seit vielen Jahren als freiberuflicher Graphik Designer. Da für mich selbständiges Arbeiten und Eigenverantwortung sehr wichtig sind, bin sehr gerne in der Welt des Web Content Managements unterwegs.


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