Babyphones – Kontrolle, wo sie nötig ist

23.06.2014 |  Von  |  Baby Care
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Babyphones – Kontrolle, wo sie nötig ist
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Werdende oder frisch gebackene Eltern möchten ihren kleinen Schützling, besonders wenn es der erste Spross ist, natürlich gern unentwegt im Auge behalten. Da das nicht geht, kann eine Überwachung aber zumindest über Babyphones erfolgen. Diese erleichtern die Arbeit der Eltern und bieten dem kleinen Spross zusätzlich Schutz und Geborgenheit.

Babyphones bestehen immer aus mindestens zwei Stücken: einem Sender und einem Empfänger. Optisch ähneln sie häufig klassischen Walkie-Talkies, wobei der Sender direkt in der Nähe des Babybettes platziert wird, während der Empfänger immer in der Nähe eines Elternteils aufbewahrt wird. Sofern das Baby dann aufgewacht ist, können die Eltern das direkt über Geschrei oder Bewegungen wahrnehmen. So bleibt das Kind nach dem Aufwachen nicht lang allein, zugleich können auch Husten, Niesen und andere Geräusche bemerkt und identifiziert werden.



Hochwertige Babyphones sind technisch intelligent, sehen schick aus und sind zugleich ungemein komfortabel. Moderne Geräte gewährleisten eine zuverlässige Nutzung, die frei von Störungen ist und zugleich eine so hohe Audioqualität aufweist, dass auch kleinste Geräusche perfekt übertragen werden. Die technischen Spezifikationen der einzelnen Babyphones können je nach Hersteller und Modell variieren, wobei auch der Preis eine entscheidende Rolle spielt – besonders dann, wenn es um optionales Zubehör und Luxusfunktionen geht.

Das richtige Babyphone finden

Details, die sich je nach Modell unterscheiden können, sind beispielsweise die Kanalsicherheit, Reichweite, Betriebsart, Laufzeit und Funk- beziehungsweise Strahlungsintensität. Im Regelfall besitzen Babyphones eine Laufzeit beziehungsweise Batteriekapazität von 3 bis 24 Stunden. Die Kapazität wird dabei von jedem Babyphone verlässlich angezeigt, damit das Gerät sich nicht unerwartet ausschaltet, wenn es eigentlich den Schlaf der Kleinen überwachen sollte. Da Babys im Regelfall nur drei bis vier Stunden am Stück schlafen, müssen Geräte mit geringer Kapazität konsequent neu geladen werden – entsprechend dem Schlafrhythmus des Sprösslings.

Sofern das Gerät eine höhere Kapazität besitzt, muss es natürlich auch nur seltener aufgeladen werden. Immer sollten Eltern aber darauf achten, dass die Signalleuchte konsequent im Auge behalten wird. Viele Babyphones geben beim Empfänger-Gerät noch einmal einen zusätzlichen Signalton ab, sofern sich das Gerät in den nächsten Minuten ausschaltet. Dann sollte es sofort an das Stromnetz beziehungsweise die Akkus angeschlossen werden, um auch weiterhin reibungslos den Schlaf überwachen zu können. Viele Modelle lassen sich sogar komplett auf Strombetrieb umschalten. Dann werden Ausfallzeiten völlig isoliert, sofern das Gerät rechtzeitig an die Steckdose gehängt wird.



Die mögliche Distanz zwischen Sender und Empfänger ist ein ebenfalls entscheidender Faktor. Üblicherweise besitzen selbst preiswerte Modelle eine Reichweite von mindestens 250 bis 350 Metern, welche für die Nutzung im klassischen Einfamilienhaus oder in einer Wohnung auch ausreichen sollte. Bei besonders grossen Eigenheimen, oder um die Überwachung über eine etwas grössere Distanz zu ermöglichen, empfehlen sich spezielle Babyphones, die dann eine maximale Reichweite von rund drei bis fünf Kilometer vorweisen können. Die Notwendigkeit hierfür ist aber nur in den seltensten Fällen wirklich gegeben.

Unterschiede zwischen digitalen und manuellen Signalen

Immer wieder stehen Eltern nicht nur vor der Wahl, welches Babyphone angeschafft wird, sondern auch, ob es digital oder analog betrieben werden soll. Digitale Geräte haben den Vorteil, dass sie eine höhere Reichweite und im Regelfall auch eine bessere Sprachqualität besitzen. Babyphones arbeiten mit der bewährten DECT-Technologie, die eine exzellente Übertragungsqualität ermöglicht. Mit digitalen Geräten kann unproblematisch eine Fläche vom Dachgeschoss bis zum Keller sicher abgedeckt werden. Dafür besitzen diese Geräte aber auch eine höhere Strahlungsintensität, da eine wesentlich intensivere Funkverbindung betrieben wird.





Analoge Geräte haben diesen Nachteil nicht. Die Strahlungsintensität wird auf ein absolutes Minimum reduziert. (Bild: Wiktoria Pawlak / Shutterstock.com)

Analoge Geräte haben diesen Nachteil nicht. Die Strahlungsintensität wird auf ein absolutes Minimum reduziert. (Bild: Wiktoria Pawlak / Shutterstock.com)




Analoge Geräte haben diesen Nachteil nicht. Die Strahlungsintensität wird auf ein absolutes Minimum reduziert, was vor allem daran liegt, dass die Geräte nicht konsequent eine Funkverbindung aufrechterhalten. Sie reagieren erst dann, wenn der Pegelmesser Geräusche vernehmen kann, die dann zum Empfänger-Gerät übertragen werden. Aufgrund der sehr geringen Strahlung werden die Geräte vor allem vom unabhängigen Prüforgan „Öko-Test“ immer wieder gelobt und als Testsieger ausgezeichnet. Der Nachteil analoger Geräte ist hingegen, dass die Sprachqualität nicht mit jener der digitalen Alternative mithalten kann; zudem ist die Reichweite im Regelfall auf rund 100 bis 250 Meter begrenzt.

Nützliche Zusatzfunktionen bei Babyphones

Babyphones können aber nicht nur einwandfrei Signale übertragen, sondern auch noch mit einigen zusätzlichen Funktionen aufwarten. Der Umfang ist – wie immer – abhängig vom Modell, generell werden aber beispielsweise Babyphones mit LED-Beleuchtung, Schlummerliedern, Gute-Nacht-Geschichten oder sogar Kamera angeboten. Auf diese Weise sorgt das Babyphone nicht nur für Sicherheit, sondern kann auch eng mit in die Schlafrituale kleiner Säuglinge einbezogen werden.

Die integrierte Kamera, sofern vorhanden, gilt als absoluter Luxus. Sie ist speziell für Eltern gedacht, die ihren kleinen Schützling gar nicht mehr aus den Augen lassen möchten. Auf diese Weise bleibt das Baby immer im Blick, was besonders bei Krankheiten durchaus hilfreich ist.



 

Oberstes Bild: © Dmitry Lobanov – Shutterstock.com



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