Dank guter Möbelkonzepte lässt sich leichter Ordnung halten

06.01.2015 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Im Fernsehen sieht man die Menschen fast immer in perfekt aufgeräumten Wohnungen. Alles glänzt und nichts liegt unordentlich herum. Da finden sich auf dem Couchtisch keine leeren Gläser, hässliche Milch- oder Wasserflecken und kein Berg halb zerknüllter Werbebeilagen der aktuellen Tageszeitung. Auch Kinderspielzeug liegt nicht kreuz und quer auf dem ungesaugten Teppichboden. In den eigenen vier Wänden sieht das oft anders aus. Wenn dann einmal ungeplant Besuch kommt, beginnt ein hektisches Wegräumen.

„Ordnung ist das halbe Leben“, sagt schon ein altes Sprichwort. Häufig mangelt es nicht am Willen, doch die Umsetzung fällt unglaublich schwer. Wie soll auch Ordnung geschaffen und gehalten werden, wenn es nur ungenügend Verstau- und Ablagemöglichkeiten gibt?



Im Wohn- und Esszimmer Ordnung halten

Im Wohn- oder Esszimmer sind geschlossene Schränke oder Schrankelemente gegenüber offenen Regalen deutlich im Vorteil. Jede Menge Kleinkram verschwindet hinter den Türen, und braucht nicht lose und sichtbar herumzuliegen. Auch Schubkastenelemente eignen sich hervorragend, um Ordnung zu halten. So können beispielsweise Besteckablagen aus Kunststoff für die ordentliche Einsortierung von Kugelschreibern, Bleistiften, Büroklammern und vielen anderen Kleinigkeiten aus dem Homeoffice-Bereich verwendet werden. Schreibgeräte und ähnliche Utensilien finden auf diese Weise eine neue Heimat und liegen nicht mehr überall verstreut.

In sogenannten Wohnwänden befinden sich meist viele offene Fächer. Gerade bei nicht allzu hochpreisigen Modellen gibt es anstelle von Türelementen Bereiche, die sich eigentlich nur zum Aufstellen von Accessoires oder zur Unterbringung von Büchern eignen. Sollen hier kleine Gegenstände wie Kartenspiele, Medikamentenschachteln, Flaschenöffner oder Korkenzieher abgelegt werden, sieht es schnell unordentlich aus. Bei geschlossenen Schrankteilen können all diese Dinge hinter der Tür verstaut werden. Insofern sollte beim Neukauf einer Schrankwand insbesondere auf viele Türen und Schubladen geachtet werden. Wer allerdings seine alte Einrichtung mit vielen offenen Bereichen behalten will, dem bietet sich mit hübsch gestalteten Boxen, die sich in die Fächer stellen lassen, eine gute Alternative.

Die Ordnung im Flur



In der Diele sollen Jacken, Mäntel und Schuhe untergebracht werden. Auch kleine Alltagsgegenstände wie die Autoschlüssel, Regenschirme, Schals und Mützen haben hier in der Regel ihr Zuhause.

Ein paar gute Tipps für die Ordnung in den eigenen vier Wänden sind deshalb immer willkommen. (Bild: Tarapatta / Shutterstock.com)

Ein paar gute Tipps für die Ordnung in den eigenen vier Wänden sind deshalb immer willkommen. (Bild: Tarapatta / Shutterstock.com)




Sinnvoll ist daher eine gute Garderobenlösung, in der sich die benötigten Kleidungsstücke ebenso praktisch wie ordentlich verstauen lassen. Bestens eignen sich halb offene Flurgarderoben, die über eine belastbare Kleiderstange verfügen. Diese wird von zwei Seitenteilen gehalten und ist mittels Blenden optisch verkleidet. An manchen Modellen befindet sich oberhalb der Stange noch eine Hutablage, die nicht nur Melone und Zylinder aufnimmt, sondern die heutzutage viel geläufigeren Kopfbedeckungen wie Base-Caps oder Strickmützen.



Im Flurbereich sind ein Schlüsselbrett sowie ein Wandregal oder eine kleinere Kommode wichtig. Darauf können Geldbörse, Handy und Einkaufszettel abgelegt werden. Ein guter Tipp ist zudem, eine kleine Tafel anzubringen, auf der kurze Hinweise für andere Familienmitglieder notiert werden können: Wohin ist Papa gerade gefahren? Wer hat um Rückruf gebeten? Und wann war doch gleich der Zahnarzttermin, der nicht vergessen werden darf?

Übersicht im Abstellraum

Abstellräume werden ganz schnell zu Müllschluckern. Alles, was nämlich „erst mal“ nicht gebraucht wird, wandert hinein. Neben dem defekten Staubsauger, der vielleicht noch repariert werden kann, und dem halb leeren Farbeimer von der letzten Malaktion landen im Abstellraum oft Werkzeuge aller Art, Gartengeräte, die Grillkohle, Getränkekisten und vieles andere. Um eine solche Rumpelkammer in ein aufgeräumtes, ordentliches Gelass zu verwandeln, lohnt es sich, folgende Tipps zu bedenken:

  • Alles genau inspizieren: Defektes, das vermutlich nie wieder zum Einsatz gelangen wird, kommt zum Schrott. Raus damit!
  • Gleiches zu Gleichem sortieren: alle Werkzeuge gehören zusammen in eine Kiste. Lebensmittel werden nach ihrem Verwendungszweck geordnet: der Zucker zum Mehl, Konservendosen zu Gurkengläsern, Bier zu Limonade. Bei den Reinigungsmitteln geschieht dies ebenso.
  • Dosen und Schachteln verwenden: Holzbehälter gibt es in verschiedenen Grössen, Kunststoffdosen dazu in allen möglichen Farben zu kaufen. Mit denen lassen sich viele kleinere Gegenstände sammeln und platzsparend stapeln.
  • Auslagern: Was im Keller, auf dem Dachboden oder im Garten sinnvoll untergebracht werden kann, sollte dorthin. Sie werden staunen, wie viel zusätzlicher Stauraum dadurch gewonnen wird.

Es gibt keine perfekte Ordnung

Tausend Ordnungstipps, ein effektives Stauraumkonzept und multifunktional Möbel mit Lagerflächen: Das, was wir im Fernsehen präsentiert bekommen, entspricht nicht der Realität – denn die perfekte Ordnung gibt es nicht. Insbesondere Familien mit Kindern wissen, dass so manche kühne Aufräumaktion ein ähnlich ergebnisloses Unterfangen ist wie Schneefegen, solange es noch schneit. Der Satz „Ordnung ist das halbe Leben“ ist wirklich weise, denn die andere Hälfte des Lebens sollte mit Liebe, Freude und Gelassenheit gefüllt sein. Letztlich nützt auch die ordentlichste Wohnung nichts, sofern die Atmosphäre nicht stimmt.




 

Oberstes Bild: © Breadmaker – Shutterstock.com

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