Ferien für die Haut: Peelings zu Hause mit einfachen Mitteln durchführen

23.10.2014 |  Von  |  Körperpflege

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Wer seiner Haut etwas Gutes tun möchte, braucht dafür nicht immer gleich in ein Wellnesscenter zu gehen. Auch mit einfachen Mitteln und Helfern, die man in jedem Haushalt vorfindet, kann man sich einen entspannten Tag am Wochenende machen, der für Erholung sorgt und Balsam für die Seele ist.

Gerade wenn man viel an der frischen Luft arbeitet und seine Haut damit einer besonderen Belastung durch Sonne, Staub und Regen aussetzt, empfiehlt es sich, von Zeit zu Zeit ein Peeling durchzuführen. Wir möchten Ihnen mit diesem Artikel einige Tipps geben, wie Sie sich zu Hause Ihren eigenen kleinen Wellnessbereich einrichten.



Was ist ein Peeling und was passiert dabei?

Peeling bedeutet übersetzt nichts anderes als „schälen“ oder „abziehen“. Die Haut produziert durchgehend neue Zellen, wodurch die obersten Hautzellen absterben und zu kleinen Schüppchen werden. Nach einer gewissen Zeit fühlt die Haut sich rau an und wirkt trocken. Dann ist ein Peeling angebracht, um die abgestorbenen Hautpartikel zu entfernen, die Poren zu öffnen und Platz für die neue Hautschicht zu machen. Mit einer geeigneten Peelingmischung schmirgelt bzw. reibt man die Haut ein und spürt gleich danach, dass die Oberfläche viel weicher und geschmeidiger geworden ist. Führt der Partner das Peeling durch, bedeutet es Entspannng pur!

Welche Küchengeräte brauche ich, um ein Peeling vorzubereiten?

Zunächst gibt es viele verschiedene Arten von Peelings. Die einfachste Variante ist das Zuckerpeeling, welches Sie aus einem viertel Glas Babyöl und einem dreiviertel Glas Zucker herstellen können. Vermengen Sie beide Zutaten in einer kleinen Haushaltsschüssel mit einem Löffel, bis eine zähe Masse entstanden ist. Diese Masse tragen Sie nun auf die Haut auf und verreiben sie vorsichtig in kreisförmigen Bewegungen. Die obere Hautschicht wird von den abgestorbenen Partikeln befreit und durch das Öl gleichzeitig geschmeidig gemacht.





Hierfür benötigen Sie Früchte mit einem hohen Säuregehalt, wie Zitronen, Orangen und Äpfel (Bild: Yeko photo studio / Shutterstock.com)

Hierfür benötigen Sie Früchte mit einem hohen Säuregehalt, wie Zitronen, Orangen und Äpfel (Bild: Yeko photo studio / Shutterstock.com)

Eine weitere Form des Peelings ist das Fruchtsäurepeeling. Hierfür benötigen Sie Früchte mit einem hohen Säuregehalt, wie Zitronen, Orangen und Äpfel. Nehmen Sie sich ein Schneidbrett und ein scharfes Messer aus dem Schrank und zerkleinern Sie die Früchte weitestgehend. Danach geben Sie den Mix in einen Mixer oder bearbeiten ihn mit einem Pürierstab in einem Messbecher. Die Masse fügen Sie nun in ein Handtuch und pressen den Saft in eine Schale. Die Rückstände im Handtuch sind das, was Sie für das Peeling benötigen.

Fügen Sie nun etwas Babyöl und Zucker hinzu und streichen Sie mit dem Resultat die zu peelenden Hautpartien ein. Der Zucker und die Fruchtsäure entfernen die überschüssige und abgestorbene Haut, während die Vitamine in sie eindringen können und das Babyöl für ein geschmeidiges Feeling sorgt. Der Fruchtsaftcocktail ist ein positiver Nebeneffekt, der den Wellnessgehalt noch einmal steigert.

Warum ist ein Peeling von Zeit zu Zeit so wichtig?

Wenn Sie auch im Winter gerne einen ansprechenden Teint haben und diesen beispielsweise mit einem Gesichtsbräuner erzeugen möchten, sollten Sie Ihr Gesicht in regelmässigen Abständen peelen, um eine gleichmässige Bräune erzeugen zu können. Abgestorbene Hautschuppen verhindern die Bräunung der darunterliegenden Hautschichten, was ein teilweise fleckiges Äusseres hervorrufen kann. So empfiehlt es sich auch, vor den Strandferien ein Ganzkörperpeeling durchzuführen, um gleichmässig braun zu werden.



Verwenden Sie zur Enthaarung des Körpers ein Epiliergerät, kann auch hier ein vorhergehendes Peeling Wunder wirken. Das Ziel einer Enthaarung ist ein seidig glattes Hautgefühl, welches durch die Kombination aus Peeling und Epilierung in Perfektion auch im eigenen Haushalt erreicht werden kann.

Der Körper verliert ununterbrochen abgestorbene Haut, die sich im mikrobischen Bereich im ganzen Haushalt verteilt und ein gefundenes Fressen für Milben darstellt. Gerade für Allergiker ist ein Peeling in bestimmten Abständen eine Erleichterung, da sich die Hautpartikel dann nicht so stark im Bett verteilen und die Milbenbevölkerung in Matratze und Bettwäsche dadurch deutlich abnimmt.



Welche Arten des Peelings gibt es?

Die Auswahl an verschiedenen Behandlungsmöglichkeiten der Haut ist nahezu unendlich. Der reibende Schleifeffekt kann auf verschiedenen Wegen erzielt werden. Die meisten Peelings basieren auf einer Kombination aus einem Reibgranulat und einer pflegenden Beigabe. Hier finden Sie eine kurze Erläuterung der beiden am häufigsten verwendeten Peelings:

Mechanisches Peeling: Hierbei wird immer ein Granulat, ein Sand bzw. ein mechanisch wirkender Inhalt verwendet, um die abgestorbene Haut zu entfernen. Inhaltsstoffe sind Zucker, Quarzsand, künstliches Granulat, welches ebenfalls in weissender Zahnpasta verwendet wird. Zusätzlich beinhalten diese Peelings immer auch ein Gleitmittel, wie Creme oder Öl.

Chemisches Peeling: Bei dieser Form verwendet man eine säurehaltige Form der Peelingcreme, um die Hautoberfläche nachweislich zu beeinflussen. Zum Einsatz kommen hier Fruchtsäuren bzw. Trichloressigsäuren und Phenol. Diese Peelings sollten nur von Hautärzten oder kosmetischen Fachkräften durchgeführt werden.



 

Oberstes Bild: © Dragon images – Shutterstock.com


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