Mehr Platz in der Küche

07.01.2015 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Wer kennt das nicht? Egal, wie gross das Haus oder die Wohnung ist – eines Tages kommt der Punkt, an dem mehr Stauraum für den Hausrat gebraucht wird. Besonders häufig wird Platz in der Küche zur Mangelware. Das liegt wahrscheinlich an den vielen kleinen Deko-Artikeln, Accessoires und Geschirrteilen, die sich in der Küche mit der Zeit ansammeln. Die gute Nachricht: Für zusätzlichen Stauraum in der Küche müssen Sie nicht auf hochwertige Möbel und ästhetische Einrichtung verzichten. Häufig reicht es aus, bei der Wahl der Küchenmöbel besonderen Wert auf eine intelligente Stauraumlösung zu legen.

Geschirr, Besteck und Kochutensilien gehören zu den „Übeltätern“ in der Küche, die besonders viel Platz einnehmen und so Schränke und Regale schnell füllen. Insbesondere Festtagsgeschirr und -besteck, das nur selten zum Einsatz kommt, aber viel Platz beansprucht, macht das Stauraum-Management in der Küche zu einer Herausforderung. Daher sollten Sie diese Accessoires in Ihre Überlegungen bewusst einbeziehen, wenn Sie über den Neukauf von Küchenmobiliar nachdenken. Aber auch einfache Tricks wie das intelligente Aufteilen zusammengehöriger Gegenstände können bereits einen spürbaren Platzgewinn bewirken.



Kombimöbel sorgen für diskreten und praktischen Platzgewinn

In den meisten Küchen ist der verfügbare Stellplatz für Schränke, Regale und andere Möbel zur Aufbewahrung von Hausrat bereits gut ausgenutzt. Daher bietet es sich an, auch solche Möbel, die nicht primär als Verstauungsmöglichkeiten gedacht sind, für das Schaffen von Stauraum zu nutzen. Besonders beliebt sind in diesem Zusammenhang zum Beispiel Eckbänke mit hochklappbaren Sitzflächen, in denen Sie seltener benötigte Küchengeräte diskret, sicher und platzsparend unterbringen können. Für kleinteilige Utensilien wie Tafelsilber eignen sich Esstische mit unter der Tischplatte angebrachten Schubladen ganz hervorragend, um den Küchen-Stauraum intelligent zu entlasten.

Besonders flexibel: modulare Lösungen

Viele Probleme mit Stauraum in der Küche ergeben sich aus zu kurzfristig gedachten Fehlkäufen beim Erwerb von Regalen und Schränken. Bei der Einrichtung eines neuen Haushalts ist häufig noch nicht so viel Hausrat unterzubringen. Wer an dieser Stelle lediglich kleine Regale und Schränke für die Küchen-Basics kauft, spart nur kurzfristig Geld und wird diese Entscheidung vermutlich zu einem späteren Zeitpunkt bereuen. Deutlich vorausschauender ist in dieser Situation die Anschaffung einer modularen Schrank- oder Regal-Lösung, denn solche Küchenmöbel können im Laufe der Zeit durch den Kauf zusätzlicher Module ganz nach Bedarf erweitert werden.



Früher planen – besser wohnen

Auf den ersten Blick mag der Umzug vielleicht nicht der richtige Zeitpunkt für eine Investition in neues Küchenmobiliar sein – schliesslich ist der Einzug in eine neue Wohnung oder ein neues Haus auch so schon teuer genug. Doch die angebliche Ersparnis entpuppt sich früher oder später gerne als Fehlschlag. Denn nur selten passt die Kücheneinrichtung aus der alten Wohnung in die neue Küche – so wird Platz verschwendet und Raum zum späteren Aufstocken des Mobiliars verbaut. Solange es das Umzugsbudget noch irgendwie zulässt, ist daher die zusätzliche Investition in neue, an die Räumlichkeiten angepasste und modular erweiterbare Küchenmöbel sehr zu empfehlen. So sparen Sie Platz, Nerven und auf lange Sicht auch bares Geld.





Da Schränke und Regale bewusst zum grossflächigen Einräumen vieler Artikel angeschafft werden, ist gezielt über andere Möbelstücke für zusätzlichen Platz nachzudenken. (Bild: Blinka / Shutterstock.com)

Da Schränke und Regale bewusst zum grossflächigen Einräumen vieler Artikel angeschafft werden, ist gezielt über andere Möbelstücke für zusätzlichen Platz nachzudenken. (Bild: Blinka / Shutterstock.com)




Weniger ist mehr: Platz schaffen durch Ausmisten

Das Möbeldesign wird von Jahr zu Jahr besser, und immer smartere Lösungen zur Optimierung von Stauraum kommen auf den Markt. Dennoch gilt nach wie vor der Rat: Was man nicht hat, muss man auch nicht verstauen. Gerade Küchengerät, das nicht häufig Verwendung findet, ist ein guter Kandidat fürs beherzte Ausmisten. Bevor Sie über eine Erweiterung Ihres Küchenmobiliars nachdenken, kann es sich daher sehr lohnen, Ihre Koch- und Ess-Utensilien einmal einer kritischen Inventur zu unterziehen. Stellen Sie sich einfach bei jedem Stück die Frage: Wann habe ich es eigentlich zum letzten Mal verwendet? Eine solche Entrümpelung der Küche kann tatsächlich auch regelmässig sinnvoll sein – zum Beispiel einmal im Jahr. Warum nicht die Küchenschränke in die jährliche Frühjahrsputz-Routine integrieren?

Praktische Fragen beim Möbelkauf nicht aus den Augen verlieren

In den letzten Jahren ist es in der Schweiz dank immer mehr Möbelgeschäften und Online-Shops immer einfacher geworden, sich in Sachen Kücheneinrichtung inspirieren zu lassen. Intelligente Designlösungen und smarte neue Raumkonzepte konkurrieren miteinander um die Gunst der Käufer und machen durch ästhetische Produktpräsentationen Lust auf den Möbelkauf. Doch bevor Sie sich vom ästhetischen Design eines Küchenmöbels zum Kauf verleiten lassen, sollten Sie sich auch immer die Praxisfrage stellen. Lassen Sie sich nicht von schicker Ästhetik blenden! Denn in keinem Wohnbereich sind hübsche, aber unpraktische Einrichtungsgegenstände auf Dauer so lästig wie in der Küche, wo Sie Tag für Tag Essen zubereiten werden.



 

Oberstes Bild: © Fotografiche – Shutterstock.com

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