Möbelmontage leicht gemacht – das Werkzeug-Einmaleins

05.12.2014 |  Von  |  Allgemein

Geschätzte Lesezeit: 6 minutes

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Bei einem Umzug in eine andere Wohnung freuen sich viele oft auf eines: die Anschaffung neuer Möbel. Diese sind häufig schon fertig zusammengebaut und werden direkt im neuen Wohn- oder Schlafzimmer aufgestellt. Anschließend können Sie direkt zur Einweihungsparty übergehen und Ihre neuen Möbelstücke präsentieren.

Wer dagegen seine Tische oder Regale aus einem der vielen Mitnahmemärkte bezieht, muss diese vor dem Aufstellen in der Wohnung noch selbst montieren. Dann ist neben etwas Lust und Zeit auch geeignetes Werkzeug gefragt. Allerdings brauchen Sie zum Möbelaufbau nicht unbedingt einen vollgepackten Werkzeugkoffer. Oft befinden sich darin nur viele unnütze Werkzeuge, bei denen es sich um sogenannte Präsentationsmaterialien handelt, welche die Ausstattung schmücken, aber nie gebraucht werden.



Auch muss, wer seine Möbel selbst montieren will, kein Handwerker sein. Trotzdem ist es manchmal sinnvoll, wenn ein paar Helfer mit handwerklichem Geschick dabei sind. Bisweilen sind die Anleitungen zur Montage von Möbeln leider nur schwer verständlich oder auch nicht komplett, was Unerfahrene in Sachen Möbelaufbau schon mal zur Weissglut bringen kann. Vor allem die lückenlose Lieferung der Schrauben, Dübel oder Nägel ist wichtig: Fehlt nur ein Teil, steht der Laie bei der Montage des neuen Möbelstücks schon vor einem Mysterium. Wenn dann noch nicht einmal das passende Werkzeug vorhanden ist, kann die Möbelmontage tatsächlich heikel werden.

Das Basis-Set

Wenn ein erfahrener Möbelmonteur einen Schrank oder ein Regal zusammenbaut, löst das bei einem Laien oft ein Staunen aus. Die Montage geht dem geschulten Fachmann so leicht und schnell von der Hand, dass die verschiedenen Bauteile binnen Kurzem perfekt miteinander verbunden sind. Im Handumdrehen ist aus zahllosen einzelnen Bauelementen ein moderner Hingucker in der neuen Wohnung geworden. Die volle Werkzeugkiste nutzen aber selbst die Profimonteure selten, denn auch sie greifen beim Möbelaufbau in der Regel auf ein Basis-Set an Werkzeugen zurück.

Vor der Möbelmontage gilt es zunächst zwei Schritte zu unternehmen. Zuerst müssen die einzelnen Bauteile begutachtet sowie das Zubehör wie Schrauben oder Nägel inspiziert werden. Damit verschaffen Sie sich schon mal eine Übersicht über den Umfang und die Dauer der Arbeiten. Darüber hinaus sollte die Montage-Anleitung studiert und schrittweise nachvollzogen werden. Hilfreich ist aber auch schon eine Kontrolle nach Stichpunkten, um einen Eindruck von der Komplexität des Vorhabens zu gewinnen.



Um das neue Möbelstück zu montieren, ist die folgende Werkzeug-Grundausstattung nötig:

Unabdingbar bei der Möbelmontage ist der Akkuschrauber. Erwiesenermassen kommt man mit einem Schraubendreher nicht sehr weit, im Gegenteil: Damit kann jeder Montageschritt mühsam und langwierig werden. Hier erspart der Akkuschrauber sehr viel Energie und Zeit, denn die Muskelkraft, die beim Ein- und Ausdrehen der Schrauben eingesetzt werden muss, ersetzt das Gerät mit einem Knopfdruck. Viele Frauen schwören bei der Möbelmontage auf dieses Werkzeug.

Auch ein Inbusschlüssel in verschiedenen Grössen ist ein wichtiges Werkzeug beim Möbelaufbau. Mit wenigen Handgriffen lassen sich damit zum Beispiel Schrauben eindrehen und fixieren.

Der Hammer sollte ebenfalls Bestandteil des Werkzeug-Sets sein. Mit dem Hammer können überstehende Nägel zielgerichtet eingeschlagen werden, sodass die Bauteile zusammenhalten und die Oberfläche der Möbelstücke glatt aussieht.

Dem Hobbyhandwerker kann es immer mal wieder passieren, dass er Nägel oder Dübel falsch in das Holz einschlägt. Mit einer Kneifzange kann er einen kleineren Fehlschlag in kurzer Zeit fast ungeschehen machen.

Von Vorteil ist auch eine Stichsäge. Teile aus Holz, die zu lang sind, können damit gekürzt und passend zurechtgeschnitten werden. Denn nicht in jedem Falle werden die Bestandteile eines kompletten Bausatzes aus dem Möbelhaus passend geliefert, und es kann es vorkommen, dass Änderungen nötig sind.



Nicht zuletzt ist es sinnvoll, ein kleines Sortiment an Schrauben, Nieten und Dübeln vorrätig zu haben – selbst wenn auf den ersten Blick bereits genügend Zubehörteile im Möbelpaket sind. Beim Aufbau kann es vorkommen, dass Sie einen Nagel schief einschlagen und dieser unbrauchbar wird, oder dass eine Schraube herunterfällt, die Sie nicht mehr auffinden. Für solche Fälle lohnt sich dieses Handwerkszubehör.





Für den Möbelaufbau brauchen Sie keinen vollgepackten Werkzeugkoffer. Wenige passende Werkzeuge genügen.

Für den Möbelaufbau brauchen Sie keinen vollgepackten Werkzeugkoffer. Wenige passende Werkzeuge genügen.

Ein wichtiges Hilfsmittel fehlt noch: der Leim. Zwar dienen Nägel, Schrauben oder Dübel dazu, die einzelnen Bauteile zusammenzuhalten. Jedoch brauchen Sie bei der Montage aus Gründen der Stabilität oft auch eine Schraubzwinge. Der Leim kann diesen Effekt noch verstärken. Ausserdem verkürzen Sie mit dem Leim die Dauer, die das Fixieren mit der Zwinge erfordert.

Am besten schauen Sie noch vor dem Auspacken Ihres Möbel-Bausets nach, ob auch wirklich alle benötigten Werkzeuge zur Verfügung stehen. Wenn nicht, suchen Sie schnell den nächsten Baumarkt auf oder kaufen im Internet in den entsprechenden Shops ein.

Mit dieser Basisausstattung an Werkzeugen sollte die Montage Ihrer Möbel gelingen – und der baldigen Einweihungsparty in Ihrer neuen Wohnung steht nichts mehr im Wege.



 

Oberstes Bild: © loraks – Shutterstock.com

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